TSV Havelse.
Der TSV Havelse trägt seine Heimspiele eigentlich im traditionsreichen Wilhelm‑Langrehr‑Stadion in Garbsen‑Havelse aus – ein gemütlicher Ground mit rund 3.500 Zuschauern, dessen Bau bis ins Jahr 1933 zurückreicht. Weil diese Spielstätte aber nicht den Anforderungen der 3. Liga entspricht, darf der TSV Havelse seine Heimspiele in der 3. Liga nicht im Wilhelm-Langrehr-Stadion austragen. Die Alternative heißt Eilenriedestadion in Hannover. Aus Sicherheitsgründen könnte es auch mal in die Heinz von Heiden Arena gehen, gegen unsern SSV Jahn eher nicht.
Der TSV Havelse hat bisher noch nie gegen den SSV Jahn Regensburg gespielt, somit eine erstmalige Begegnung und somit ein Verein mehr in der Chronik des Jahn.
...und es ist eine sehr wichtige Begegnung mit Blick auf die Tabelle!
Nur gut, dass man gegen den Tabellenzweiten und Aufstiegskandidaten, den 1. FC Saarbrücken, so ein last-Minute-Tor gemacht hat. Es fühlte sich an wie gewonnen und ich habe tatsächlich mal wieder begeistert lautstark „TOR“ vor der Mattscheibe gerufen.
Gefühlt ähnlich wie nach dem 1:1 in Ingolstadt. Nun wird es aufwärts gehen, dass könnte der Wendepunkt sein, was sich leider nach dem Spiel in IN nicht bewahrheitet hat.
Jetzt haben wir wieder die große Chance nach diesem Remis die Wende herbeizuführen, wobei es nicht leichter werden wird. Der TSV Havelse steht zwar als Tabellenvorletzter mit 4 Punkten und noch ohne Sieg mit dem Rücken zur Wand, aber man darf gerade diesen Gegner absolut nicht unterschätzen. Immerhin hat Havelse dem Tabellenführer MSV Duisburg ein 1:1 abgetrotzt und
4x Remis gespielt.
Nur ein Sieg hilft dem Jahn in der Tabelle weiter!
So könnte man nach 11 Spieltagen 11 Punkte erreichen und würde mit dem Punkteschnitt von 1,0 (auch viel zu wenig zum überleben) wenigstens mit den vor uns stehenden Vereinen Ingolstadt, Rostock, Aachen, Aue mithalten.
KURZ-FAZIT nach 10. Spieltagen:
Für Havelse und Schweinfurt, den beiden Aufsteigern wird es sehr sehr schwer werden die Liga zu halten. Die Vereine ab Tabellenplatz 13 abwärts müssen punkten, punkten, punkten, um sich absetzten zu können. Ja auch in der 3. Liga sind keine Verschnaufpausen möglich, will man dort bestehen.
Michael Wimmer kann nun mit seinem Trainerteam frei nach Gusto mit seiner Mannschaft arbeiten. Niemand wird sich in seine Arbeit einmischen und er kann seine Vorstellungen umsetzen.
Da kommt die Pause wie gerufen, er hat Zeit die Mannschaft auf dieses wichtige Spiel vorzubereiten. Die Laufleistung stimmt ja, da ist der Jahn vorn mit dabei. Wenn auch die Laufwege im Team noch besser werden und Abspielfehler sich weiter minimieren, könnte es aufwärts gehen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt und ein paar Hoffnungsfunken sind ja erkennbar.
Da kann man MW nur ein gutes Händchen wünschen, dass seine Spieler sein System umsetzen und damit den Fans beweisen, dass sie viel besser sind als bisher angenommen.

