Der SV Waldhof Mannheim empfängt den Jahn zum letzten Auswärtsspiel der Regensburger.
Die Walter-Spagerer-Tribüne (Nord), die Walter-Pradt-Tribüne (Süd) sowie die Otto-Siffling-Tribüne (Ost) fügen sich zu einem nach Westen geöffneten U zusammen.
Die freistehende Günter-Sebert-Tribüne (West) ermöglicht den Zugang zum Innenbereich des Stadions.
Alten Jahnler wird der Name Otto Siffling und Günter Sebert etwas sagen.
Am 16. Mai 1937 spielte die deutsche Nationalmannschaft eines ihrer besten Spiele aller Zeiten.
Ein Rückblick auf die Geschichte der s.g. Breslau-Elf.
Sepp Herberger formte eine Mannschaft, die einen bemerkenswerten Lauf hinlegte:
Die 40.000 Zuschauer im Olympiastadion von Breslau wurden Zeugen eines Spiels, das in die Geschichte der deutschen Nationalmannschaft als eines ihrer besten aller Zeiten eingehen sollte. Bereits nach sieben Minuten traf der damalige Rekordnationalspieler Ernst Lehner zur 1:0-Führung. Dänemark war mit dem schnellen und lauf-intensiven Kurzpassspiel der deutschen Mannschaft hoffnungslos überfordert. Torwart Hans Jakob erlebte einen ruhigen Pfingstsonntag, denn das Spiel fand nahezu ausschließlich in der dänischen Hälfte statt. Durch drei Tore von Otto Siffling stand es bereits zur Halbzeit 4:0. Zwei weitere Treffer des Mannheimers Siffling und Treffer von Urban und Szepan in der zweiten Halbzeit bescherten der Mannschaft von Herberger einen deutlichen 8:0-Erfolg.
An Günter Sebert können sich noch viele Jahnfans erinnern.
Im alten Jahnground an der Prüfeninger Straße schaffte Günter Sebert einen seiner größten Erfolge als Trainer. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga mit dem Regionalligisten SSV Jahn Regensburg im Jahr 2003. Sebert wurde dennoch nach Differenzen mit dem damaligen Regensburger Vorstand entlassen. Unter den Fans des SSV Jahn Regensburg galt diese Entscheidung als umstritten.
Ich habe diese Entscheidung wie viele andere Fans bis heute nicht verstehen können.
Man trennt sich vom Erfolgstrainer GS und holt mit Ingo Peter einen Dampfplauderer.
Was folgte war der sofortige Abstieg.
Diese Probleme die man im Jahnvorstand 2003 noch hatte dürften inzwischen der Vergangenheit angehören und wie zu vernehmen war, möchte auch Sascha Hildmann längerfristig in der Jahnfamilie bleiben.
Das Wochenende verbrachte ich in Mannheim und mir wurde schon vorher erzählt, dass die Waldhöfer bereits seit einer Woche für das Spiel gegen den Jahn plakatieren. Es ist ja auch das letzte Heimspiel der Mannheimer Saison 2025/26. Ihren letzten Auftritt haben die Buwe dann in Ingolstadt beim FCI.
Dort befindet man sich scheinbar immer noch hochnäsig in der Findungsphase wie der Jahn 2003.
Auf das Spiel im Waldhof-Stadion möchte ich nicht weiter eingehen, da uns SH bisher gut überraschen konnte seit er beim Jahn ist. Für Karbstein könnte es ein interessantes Spiel werden, da er in der Hinrunde noch bei den Waldhofbuben war.
Schau´n mer mal, wer sich SH noch aufdrängen kann für die neue Saison 2026/27
