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BeitragVerfasst: Do, 04.09.14, 21:38 
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HZ hat geschrieben:
...Die Nazis müssen bekämpft werde wo immer sie auch auftauchen.

Leider relativieren manche User hier mit ihren Beiträgen diesen Standpunkt.
Schämt Euch!

Welche/r User hat/haben Deines Erachtens mit mind. einem seiner/ihrer Beiträge den Standpunkt relativiert, dass "Nazis bekämpft werden müssen, wo immer sie auch auftauchen"?


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BeitragVerfasst: Fr, 05.09.14, 7:59 
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N a dann schau mal selbst- meine Quelle/mein Beitrag wird als "Pamphlet" und "linksextrem" bezeichnet.
Je weiter rechts man steht desto mehr Linke gibts halt!
Es sind immer die gleichen User, die einen gleich in die Ecke schieben wollen wenn man was gegen Nazis, Polizeiübergriffe etc. postet.
Ich verfolge dies seit einiger Zeit schon seht genau!

Der Artikel beinhaltet, dass antifaschistische Aktionen verboten werden, warnt vor Kommerzialisierung im Stadion.

Statt sich klar gegen die Nazis zu positionieren gibt es immer wieder User die genau dann vor der Gefahr von links warnen wollen.
Schreibt doch einfach mal: ich finde es gut wenn wir die Nazis aus unseren Stadien haben!
Aber nein- immer erfolgt eine andere Reaktion.

Ich bin froh, dass es immer wieder Quellen gibt, die solche Positionen wie in diesem Fall das Antifaheft vertreten und auch publizieren!
Für mich versteht es sich von selbst, dass Gewalt nicht in Fußballstadien gehört.
Aber auch nicht Nazis!


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BeitragVerfasst: Fr, 05.09.14, 8:33 
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HZ hat geschrieben:
N a dann schau mal selbst- meine Quelle/mein Beitrag wird als "Pamphlet" und "linksextrem" bezeichnet.
Je weiter rechts man steht desto mehr Linke gibts halt!
Es sind immer die gleichen User, die einen gleich in die Ecke schieben wollen wenn man was gegen Nazis, Polizeiübergriffe etc. postet.
Ich verfolge dies seit einiger Zeit schon seht genau!

Der Artikel beinhaltet, dass antifaschistische Aktionen verboten werden, warnt vor Kommerzialisierung im Stadion.

Statt sich klar gegen die Nazis zu positionieren gibt es immer wieder User die genau dann vor der Gefahr von links warnen wollen.
Schreibt doch einfach mal: ich finde es gut wenn wir die Nazis aus unseren Stadien haben!
Aber nein- immer erfolgt eine andere Reaktion.

Ich bin froh, dass es immer wieder Quellen gibt, die solche Positionen wie in diesem Fall das Antifaheft vertreten und auch publizieren!
Für mich versteht es sich von selbst, dass Gewalt nicht in Fußballstadien gehört.
Aber auch nicht Nazis!

@HZ
Danke, für Deine schnelle Antwort.

Meine Vermutung war stark dahin gehend, dass Dir (u.a.) die Argumentations-/Ansichtsweise von "Bronsky" missfällt.
Da sich bekanntlich auf Vermutungen schlecht aufbauen lässt, wollte ich meine Vermutung durch eine Antwort Deinerseits bestätigt oder dementiert wissen.

Ich möchte hier und jetzt den Einleitungssatz aus "Bronsky" s Beitrag vom 02.02.2012, 19:58 Uhr (gleicher Thread) zitieren:
Bronsky hat geschrieben:
Extremismus jeglicher Art, ganz gleich ob islamistisch/links/rechts oder wie auch immer geartet und motiviert, ist meiner Meinung nach verabscheuungswürdig...

Das ist m.E. eine klare Aussage.
Ich gehe davon aus, dass "Bronsky" zweieinhalb Jahre nach Niederschreiben dieses Beitrags weiterhin der gleichen Meinung/Ansicht ist wie damals.

Der Ehrlichkeithalber erlaube ich mir, zu erwähnen, dass ich auf das Wort "Pamphlet" bei einer möglichen Beitragsgestaltung verzichtet hätte.

--

@alle Interessierten

Wer Zeit und Lust hat, kann sich die von Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber dargebotene Analyse zum Thema Antifaschismus rein ziehen, die evtl. dem einen oder anderen dabei hilft, seinen Blickwinkel zu vergrößern (um es vorsichtig auszudrücken :rolleyes: ).

http://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33612/antifaschismus?p=all

Selbstverständlich kann auch die Analyse des habilitierten Soziologen und Politikwissenschaftlers kritisch gesehen werden. :wink:

Sorry, dass ich damit ein großes Stück weit in den off-topic-Bereich abgerutscht bin.


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BeitragVerfasst: Fr, 05.09.14, 12:01 
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Haben wir bei uns im Jahnstadion rechts- oder linksextremistische Probleme?
Mir ist jedenfalls davon nichts bekannt, dann brauchen wir sie auch nicht herbeireden.

Sinnvolles kann/sollte man gern immer wiederholen:

Extremismus jeglicher Art,
ganz gleich ob islamistisch/links/rechts
oder wie auch immer geartet und motiviert,
ist immer verabscheuungswürdig :!:

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BeitragVerfasst: Fr, 05.09.14, 13:39 
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Ach, was in anderen Stadien ist, ist Dir egal?
Ich gehe mal davon aus, dass es nicht so ist.


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BeitragVerfasst: Fr, 05.09.14, 15:21 
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HZ hat geschrieben:
Ach, was in anderen Stadien ist, ist Dir egal?
Ich gehe mal davon aus, dass es nicht so ist.



Jetzt betreibst Du aber arge Haarspalterei.


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BeitragVerfasst: Fr, 05.09.14, 22:10 
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HZ hat geschrieben:
Je weiter rechts man steht desto mehr Linke gibts halt!


Achja? Scheinst ja da eine recht einfach gestrickte Logik zu haben. Im Umkehrschluss vermutet man daher je weiter links man steht hinter alles und jedem, der nicht die eigenen Ansichten teilt, Rechte am Werk und setzt diese per se fälschlicherweiße auch noch mit Nazis und Faschisten gleich. Gut, würde zumindest den völlig inflationär und teils missbräuchlichen Gebrauch dieser Begrifflichkeiten zur Kriminalisierung des politischen Gegners halbwegs erklären. Wird dadurch aber nicht richtiger.
Abgesehen davon dass innerhalb einer Demokratie, Meinungsvielfalt und verschiedenste Strömungen - darunter sowohl "linke" als auch "rechte" Positionen ( wie auch immer man diese für sich definiert) - im demokratischen Rahmen Platz haben sollten, gar müssen um den offenen Diskurs am Leben zu erhalten, bin ich kein Freund vom Schubladendenken. Ich versuche je nach Problematik und Sachverhalt die Dinge differenziert zu betrachten, bediene mich dabei ohne Denkschablone dem gesunden Menschenverstand und leiste mir dadurch gerne den Luxus einer eigenen, mitunter nonkonformen, Meinung.
HZ hat geschrieben:
Es sind immer die gleichen User, die einen gleich in die Ecke schieben wollen wenn man was gegen Nazis, Polizeiübergriffe etc. postet.


Da scheinst du dich schon ganz freiwillig und ohne fremdes Zutun hinzubegeben. In welcher Ecke du dich wohl und beheimatet fühlst ist mir persönlich nämlich relativ wurscht, ich habe nicht zwangsläufig dich in irgendeine Ecke geschoben sondern lediglich den von dir kommentierten Artikel anhand seiner zweifelhaften Quelle politisch entsprechend zugeordnet. Dabei hab ich das warum und weshalb in einem weiteren Beitrag ausführlich begründet.

Und da kannst du es drehen und wenden - weite Teile der selbsternannten "Antifaschisten" bedienen sich nämlich nicht nur krimineller Methoden, sondern bilden de facto den Kern der militanten, linksextremen Szene. Davon kann sich jeder selbst überzeugen der sich aus verschiedenen Quellen selbst informiert und sich ein wenig mit der Thematik beschäftigt.


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BeitragVerfasst: Sa, 06.09.14, 12:22 
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Wenn man schon die politische Sichtweise in links und rechts oder links- und rechtsextrem heranziehen will, dann doch bitte korrekt.
Linke Demonstranten (sieht man mal von neueren islamistischen Gruppen ab, von denen m.E. noch nicht klar ist, welche rechte und welche linke Positionen vertreten) sind seit dem Zerfall der Baader Meinhof Terroristen in Deutschland in großer Menge nicht gewaltsam aufgefallen. Lt. Verfassungsschutzbericht werden verstärkt die islamistischen Gruppierungen beobachtet und die NSU (und ähnliche rechtradikale Gruppierungen), die die abscheulichen Morde an hauptsächlich türkischen Mitbürgern verübten.
Das Verfassungsgericht hat es dem Verfassungsschutz untersagt Linkenpolitiker, wie Gregor Gysi und Ramelow zu bespitzeln. Die Jahrelang durchgeführten Bespitzelungen von linken Abgeordneten sei grundgesetzwidrig. "Grundsätzlich sichere das Mandat „die Freiheit der Abgeordneten von exekutiver Beobachtung, Beaufsichtigung und Kontrolle“, so das Gericht. "
Somit werden auch Abgeordnete des kommunistischen Plattform innerhalb der Linken, die jahrelang vom VS als linksextrem eingestuft und beobachtet wurden, weiterhin Grundgesetzwidrig beobachtet.
In diesem Zusammenhang gebe ich HZ in seiner Argumentation den Nazis keinen Raum zu geben absolut recht und befinde mich damit in bester Gesellschaft, Verfassung und Verfassungsschutzgericht.
Wer die Antifas als Gewalttäter in Bausch und Bogen verurteilt, macht es sich eindeutig zu leicht. Es mag einzelne unter ihnen geben, aber die Große Masse kämpft gegen das, was in Deutschland in seiner Vergangenheit als schlimmstes Trauma empfunden wird - Die Nazidiktatur, die heute von den Neonazis verharmlost wird und als Vorbild insbesondere bildungsfernen Kreisen als Parolen angeboten wird.

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BeitragVerfasst: So, 07.09.14, 10:15 
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Es ist erschreckend, dass seit Jahren in diesem Forum ein Satz wie "Nazis müssen bekämpft werden", " Wir müssen uns gegen Nazis stellen", so oder so ähnlich, von manchen nicht stehen gelassen werden kann. Immer dieses pseudointelektuelle Geschwurbel von "Linke sind aber auch böse", linksextrem usw., diese unsäglichen Vergleiche "links=rechts", "beides ist schlimm", usw..Das ist beschämend, da stimme ich voll zu!
Ob wir dabei im Jahnstadion ein Problem mit rechts haben, ist zweitrangig, da ich davon ausgehe, dass der einzelne Fan auch über den "Prüfeninger Str.-Tellerrand" rausschauen kann.


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BeitragVerfasst: So, 07.09.14, 13:08 
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Ronni hat geschrieben:

Linke Demonstranten (sieht man mal von neueren islamistischen Gruppen ab, von denen m.E. noch nicht klar ist, welche rechte und welche linke Positionen vertreten) sind seit dem Zerfall der Baader Meinhof Terroristen in Deutschland in großer Menge nicht gewaltsam aufgefallen.


Der nächste 1. Mai kommt bestimmt!
Dann fährst bitte nach Berlin oder Hamburg und gehst a bissi durch die Stadt spazieren.
Und am nächsen Tag hockst Dich an Deine Tastatur und schreibst Dein oben angeführtes Zitat nochmal nieder.
Spätestens DANN wirst merken, was des für eine Müllaussage ist!

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(I.A.A.F.C.B.I.A.N.B.A.A.)


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BeitragVerfasst: Mo, 08.09.14, 8:15 
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Da kann ich vegasvicky nur zustimmen. Wenn der autonome "schwarze Block" die friedlichen Musterdemokraten und Hüter unserer freiheitlichen Grundordnung sein soll, dann gute Nacht. Generell ist die Zahl linksmotivierter Straf- und insbesondere auch der Gewalttaten bundesweit ebenso wie innerhalb Bayerns im letzten Jahr stark gestiegen. Einfach mal nach den entsprechenden Berichten der Behörden recherchieren... Nicht falsch verstehen, das rechtfertigt und relativiert keinerlei Verbrechen der Rechtsextremisten, kann aber nicht einfach verschwiegen oder gar beschönigt werden. Den Teufel treibt man nicht mit dem Belzebub aus.
Angesichts der Faktenlagen ist es schon nahezu ignorant, wenn sich Ronni bei der Warnung vor Rechtsextremismus und Islamismus zwar zu Recht auf die Feststellungen der Behörden beruft, aber gleichzeitig deren Bericht über das linksextreme Milieu scheinbar ignorieren will und tatsächlich - entgegen der belegbaren Tatsachen - ernsthaft behauptet, es gäbe im Grunde keinerlei linke Gewalt mehr seit der RAF.
Ich weiß nicht wie es dem Großteil der Mitleser geht, aber mir persönlich ufert die ganze Debatte an dieser Stelle zu sehr aus. In einem Fußballforum will ich nicht über die Ideologie von Marx, Lenin & Co. - wie von jemanden gefordert - diskutieren. Feststeht für mich jedenfalls dass die Artikel der selbsternannten "Antifa", die selbst Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung der eigenen Ziele ansieht und deren Anhänger großteils zur militanten Autonomen Szene gehören, keine seriöse Quelle sein kann.


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BeitragVerfasst: Mo, 08.09.14, 9:32 
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Der schwarze Block macht bei einer Demo von tausenden Demonstrierenden ein Prozentsatz aus. Ich habe geschrieben, dass linksextreme lt. Verfassungsschutzbericht in der Menge nach der Raf nicht aufgefallen sind, sondern vielmehr die Extremen Rechtsradikalen mit ihren Morden. Wobei Polizei und Verfassungsschutz hier eindeutig das rechte Auge zugedrückt haben. Das sage nicht ich, sondern der Untersuchungsausschuss, der die Vorgänge der NSU recherchiert hat. Also immer schön bei dem bleiben, was ich geschrieben habe.
Wenn ich durch Hamburg ginge am 1. Mai und mir ein Block von vermummten Leuten entgegen träte, hätte ich vermutlich Schiss und würde abhauen. Ich mag gewalttätige Menschen weder in linken noch in rechten Blöcken. Aber wie ihr zugeben müsst, ist dies wirklich in der Masse der Demonstranten bzw. der Fußballfans eine Minderheit, das wollte ich ausdrücken. Und mir ist nicht bekannt, dass sie heimtückische Morde begangen haben. Aber vielleicht irre ich mich ja da.

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BeitragVerfasst: Mo, 08.09.14, 11:53 
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Bronsky hat geschrieben:
In einem Fußballforum will ich nicht über die Ideologie von Marx, Lenin & Co. - wie von jemanden gefordert - diskutieren. .


Da auch wir dieses Fußballforum als reines Fußballforum sehen, haben wir auch bewusst auf einen eigenen "POLITIKTHREAD" verzichtet und werden es auch weiterhin so halten.

Ein "links Verblendeter" wird ebenso wie ein "rechts Verblendeter" stehts versuchen seine Mitmenschen von seiner ideologischen Überzeugung zu beeinflussen.

Wenn also weiterhin Bedarf besteht, man müsse seine politische Überzeugung unbedingt Gehör verschaffen, dann sucht doch bitte eins der vielen politischen Foren auf und redet euch dort die Köpfe heiß.

HIER wird es immer um den SSV-JAHN-REGENSBURG gehen. :jahn1:

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BeitragVerfasst: Mo, 08.09.14, 18:54 
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Genau um das geht's.
In Fussball Stadien will ich nur Fussball sehen und die gesellschaftlichen Probleme draußen lassen. Geht aber nicht. Noch haben wir das Nazi Problem in Regensburgs Stadion nicht oder kaum.
Positioniert Euch doch mal ohne wenn und aber gegen das braune Gesocks.
Tun aber nicht alle. Nein sie sehen die Gefahr von links.
Die Nazis morden, verbrennen Asylbewerber, prügeln-wie in Dortmund geschehen-junge Menschen tot. Aber wenn man vor ihnen warnt- ja dann kann man hier im Forum warten bis wieder kommt, dass die Gefahr ja eigentlich von links kommt. Oder- wie im Artikel beschrieben-dass man von antifaschistische Aktivitäten ja nix wissen will.


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BeitragVerfasst: Mo, 08.09.14, 23:53 
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Schliesse mich den Beiträgen von Bronsky und Mike a.R. komplett an.

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Kind der Prüfeningerstrasse, treu und stolz auf Rot-Weiss!


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BeitragVerfasst: Di, 09.09.14, 1:05 
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Regensburger im Exil

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also, da der Fußball ja so unpolitisch ist und die lieben Nazis im Stadion ja nur kuscheln wollen, damit sie auch mal etwas Liebe abbekommen und wir deshalb keine wehrhafte Antifa brauchen, denn die deutsche Polizei und der deutsche Verfassungsschutz schützen die deutschen Bürger ja so besonders gut vor rechtsradikalen, deutschen Übergriffen :wut: hier mal weider ein Artikel über den Fußball bzw. über Fans und Fußball:

http://www.sueddeutsche.de/sport/begnad ... -1.2106266

Aber jetzt bitte nicht politisch werden :hammer:

Panem et circenses.... :no:



P.S.: Und um mal auf das undifferenzierte Bild der gewaltsamen Zusammenstöße am 1. Mai etc einzugehen. Würde man statt auf Abschreckung mit Panzerfahrzeugen, Gummigeschossen, Elektroschockern, beißwütigen Hunden, Pferdestaffeln, Quarzhandschuhen, Gasmasken, Motorradhelmen, Schlagstöcken, Pfefferspraykanonen, Wasserwerfer etc. auf Kommunikation und De-Eskalation setzen, gäbe es weitaus weniger Probleme. Wo ist denn da bitteschön das Gewaltpotential? Bei Demonstrierenden mit Regenschirmen und Sonnenbrillen? :rolleyes: Das sind aber natürlich nicht die Bilder, die man dem satten und selbstzufriedenen Bürger in der Tagesschau zeigen möchte. Auf Argumente von links haut man drauf, denn sie greifen Eliten an. Argumente von rechts greifen die Arbeiter*Innen und die Schwachen an, sowas nützt den Eliten. Achtung, ein Gespenst geht um... :schreck:


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BeitragVerfasst: Di, 09.09.14, 8:05 
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Iarwain hat geschrieben:
also, da der Fußball ja so unpolitisch ist und die lieben Nazis im Stadion ja nur kuscheln wollen, damit sie auch mal etwas Liebe abbekommen und wir deshalb keine wehrhafte Antifa brauchen, denn die deutsche Polizei und der deutsche Verfassungsschutz schützen die deutschen Bürger ja so besonders gut vor rechtsradikalen, deutschen Übergriffen :wut: hier mal weider ein Artikel über den Fußball bzw. über Fans und Fußball:

http://www.sueddeutsche.de/sport/begnad ... -1.2106266

Aber jetzt bitte nicht politisch werden :hammer:

Panem et circenses.... :no:



P.S.: Und um mal auf das undifferenzierte Bild der gewaltsamen Zusammenstöße am 1. Mai etc einzugehen. Würde man statt auf Abschreckung mit Panzerfahrzeugen, Gummigeschossen, Elektroschockern, beißwütigen Hunden, Pferdestaffeln, Quarzhandschuhen, Gasmasken, Motorradhelmen, Schlagstöcken, Pfefferspraykanonen, Wasserwerfer etc. auf Kommunikation und De-Eskalation setzen, gäbe es weitaus weniger Probleme. Wo ist denn da bitteschön das Gewaltpotential? Bei Demonstrierenden mit Regenschirmen und Sonnenbrillen? :rolleyes: Das sind aber natürlich nicht die Bilder, die man dem satten und selbstzufriedenen Bürger in der Tagesschau zeigen möchte. Auf Argumente von links haut man drauf, denn sie greifen Eliten an. Argumente von rechts greifen die Arbeiter*Innen und die Schwachen an, sowas nützt den Eliten. Achtung, ein Gespenst geht um... :schreck:

:wut:
Also bei Deiner Verdrehung der Tatsachen zum 1. Mai kommt mir das Kotzen. Du siehtst da kein Gewaltpotential - was ich sah war ein wild gewordener schwarz vermummter Mop die mit Pflastersteinen und Flaschen warfen, Feuerwerkskörper und Böller zündeten, Verkehrszeichen aus der Verankerung rissen und damit um sich schlugen. Ganz nebenbei wurden auch noch einige Fahrzeuge angezündet und ein paar Fensterscheiben eingeschlagen. Die darin liegenden Verkaufsgegenstände wurden dann gleich zum Eigenbedarf mitgenommen.
Also bei mir waren das keine manipulierten Bilder die ich da sah. Es war "live" im Hamburger Schanzenviertel.


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BeitragVerfasst: Di, 09.09.14, 9:53 
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Wenn das Argument der Polizei stimmt, von dem in der SZ berichtet wird, wäre ich dafür bei etwaigen weiteren Randalen den FCB für die Kosten der Einsatzkräfte zahlen zu lassen. Dazu wird es nicht kommen, ich weiß.
Ich persönlich fände dies gerecht, da der FC Bayern, wie die Polizei behauptet, gegen die Satzung des DFB verstößt. Bewährung für Fans, die erwiesener Maßen Gewalt angewendet haben, wieder ins Stadion zu lassen ist aus meiner Sicht nicht liberal, sondern schlicht und einfach dumm.

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BeitragVerfasst: Di, 09.09.14, 12:19 
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Es ist doch kein Argument gegen Nazis konsequent vorzugehen wenn man immer von Übergriffen am 1. Mai etc. berichtet.
Wie schon geschrieben- noch haben wir kein Nazi Problem in unserem Stadion in Regensburg.
Wenn es aber einmal dazu kommen wird (und davon gehe ich aus) ist es wichtig, dass Einigkeit darüber besteht, dass die braunen Gesellen in unserem Stadion nichts verloren haben und nicht dass es heißt, dass Gefahr auch von links kommt oder dass man sich Politik im Stadion verbietet.
Sollte es Gewalt in unserem Stadion geben, die nicht von den Nazis ausgeht (hiermit meine ich nicht Pyro), müssen wir auch was dagegen tun.
Ich sehe aber eher die Gefahr von Rechts.
Ja da werden einige wieder schreien!
Aber an Morde und Menschenverbrennungen von Links kann ich mich in den letzten Jahren nicht erinnern.
Und auf dem rechten Auge ist unser Staat ja - wie jeder seit NSU weiß- sehschwach bis blind!

Bitte zerredet das Thema nicht immer wieder.


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BeitragVerfasst: Di, 09.09.14, 12:31 
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HZ hat geschrieben:
Es ist doch kein Argument gegen Nazis konsequent vorzugehen wenn man immer von Übergriffen am 1. Mai etc. berichtet.
Wie schon geschrieben- noch haben wir kein Nazi Problem in unserem Stadion in Regensburg.
Wenn es aber einmal dazu kommen wird (und davon gehe ich aus) ist es wichtig, dass Einigkeit darüber besteht, dass die braunen Gesellen in unserem Stadion nichts verloren haben und nicht dass es heißt, dass Gefahr auch von links kommt oder dass man sich Politik im Stadion verbietet.
Sollte es Gewalt in unserem Stadion geben, die nicht von den Nazis ausgeht (hiermit meine ich nicht Pyro), müssen wir auch was dagegen tun.
Ich sehe aber eher die Gefahr von Rechts.
Ja da werden einige wieder schreien!
Aber an Morde und Menschenverbrennungen von Links kann ich mich in den letzten Jahren nicht erinnern.
Und auf dem rechten Auge ist unser Staat ja - wie jeder seit NSU weiß- sehschwach bis blind!

Bitte zerredet das Thema nicht immer wieder.



Jedweder Gefahr, egal ob von rechts oder links, muss entschieden entgegen getreten werden. Egal ob im Stadion oder sonst wo. Die Linken gg. den Rechten aber fast zu verharmlosen passt nicht in mein Bild. Die Bilder eines 1.Mai sprechen da schon auch Bände. Diese Leute wollen keine Deeskalation, die wollen schlichtweg Krawall machen. Bei der Steuerhinterziehung von UH schreist du nach Gerechtigkeit und gg. den Linken hast aber dann schon eine sehr lachse Einstellung. Mit Pflastersteinen auf Polizisten werfen, plündern, Autos in Brand stecken, all das ist ja nicht so schlimm. Der Staat ist ja selbst schuld, was schickt er auch Polizisten und Wasserwerfer zu den ach so harmlosen Demonstranten hin. Die tun doch keinem was. Ziemlich weltfremd in meinen Augen.


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BeitragVerfasst: Di, 09.09.14, 14:23 
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BW, mit Deinem Einleitungssatz könntest auch Innenminister werden.........., klingt toll, steht aber nix dahinter!
Ich verstehe einfach nicht, warum man ständig nach Hamburg schauen muss und diesen 1. Mai zitiert und damit die Gefahr von Rechts ausblendet.
Kann mir das mal einer erklären?
Das geht ganz einfach am Thema vorbei. Ich kann doch auch nicht die Gefahr von Geisterfahrern ausblenden, indem ich sage, dass es auch tödliche Fahrradunfälle gibt.
Ich wiederhole mich, diese Pflastersteine sind nicht ok, keine Frage, können aber nicht dafür herhalten die Qualität des rechten Terrors in Deutschland zu bagatellisieren, und diese rechte Problematik wird nicht ernst genommen, wird in der Gesellschaft zu wenig ernst genommen und auch im Fussball (stadion).
Anstatt zu dem Konsens zu kommen, wir Jahnfans distanzieren uns von Nazis, rechtem Terror, werden hier ständig kaputte Straßenschilder aus St. Pauli zitiert, zum Kopf schütteln!


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BeitragVerfasst: Di, 09.09.14, 16:42 
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tomkarl hat geschrieben:
BW, mit Deinem Einleitungssatz könntest auch Innenminister werden.........., klingt toll, steht aber nix dahinter!
Ich verstehe einfach nicht, warum man ständig nach Hamburg schauen muss und diesen 1. Mai zitiert und damit die Gefahr von Rechts ausblendet.
Kann mir das mal einer erklären?
Das geht ganz einfach am Thema vorbei. Ich kann doch auch nicht die Gefahr von Geisterfahrern ausblenden, indem ich sage, dass es auch tödliche Fahrradunfälle gibt.
Ich wiederhole mich, diese Pflastersteine sind nicht ok, keine Frage, können aber nicht dafür herhalten die Qualität des rechten Terrors in Deutschland zu bagatellisieren, und diese rechte Problematik wird nicht ernst genommen, wird in der Gesellschaft zu wenig ernst genommen und auch im Fussball (stadion).
Anstatt zu dem Konsens zu kommen, wir Jahnfans distanzieren uns von Nazis, rechtem Terror, werden hier ständig kaputte Straßenschilder aus St. Pauli zitiert, zum Kopf schütteln!



Ich weiß ja nicht, was du liest. Aber ich habe geschrieben, das jede Gefahr, egal ob von rechts oder links, entsprechend bekämpft werden muss. Wo bitte blende ich die Gefahr von rechts aus? Ich verabscheue jede Form von Gewalt, egal woher diese kommt bzw. diese stattfindet.

Dazu gehören übrigens auch gewisse Fans des SSV! Auch hier gibt es welche, die immer wieder mal gewaltbereit auffallen. Gott sei Dank sind es nur wenige.


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BeitragVerfasst: Mi, 10.09.14, 10:05 
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Gerade wenn ich mich ernsthaft und glaubwürdig gegen Rechtsextremismus positionieren möchte, muss ich mich sehr kritisch mit der sogenannten "Antifa" auseinandersetzen, denn der Großteil an Gruppen die sich diesem Netzwerk zugehörig fühlen bildet den militanten Kern der autonomen, linksextremen Szene und bedient sich oftmals krimineller Mittel um die eigenen zweifelhaften Ziele durchzusetzen. Wer dies leugnet verweigert sich entweder den sachlichen Fakten oder ist schlichtweg sehr naiv.
Wer Gewalt, Randale und Sachbeschädigungen rechtfertigt, selbst verstrickt ist in Angriffe auf Einrichtungen der Polizei und Bundeswehr, sich auf Bannern und in Publikationen klar zum Kommunismus bekennt und politischen Gegnern zentrale Grundrechte absprechen will, missbraucht und instrumentalisiert den eigentlichen Protest gegen Rechtsrextremismus als Plattform für seine eigene Ideologie. Es ist ja nahezu irrwitzig wenn man sich als Normalbürger mit einem derartigen Milieu solidarisch erklären soll.


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BeitragVerfasst: Fr, 12.09.14, 17:29 
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Mir würde schon gefallen wenn Du Dich mal eindeutig gegen Nazis positionieren würdest.


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BeitragVerfasst: Mo, 01.12.14, 13:33 
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https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... b6306.html

Ein, wie ich finde, sehr guter Beitrag zur Entwicklung des Profi Fußballs und seiner Konsequenzen


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