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BeitragVerfasst: Mo, 01.12.14, 21:08 
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Das mit der Abspaltung und Gründung eines neuen Vereins ist ein mutiger und cooler Schritt!
Aber dann kam die Aussage ab Minute 03.15:
(sinngemäß) "irgendwann müssen wir dann wohl Sponsoren ins Boot holen"

Und dann springt doch die Katze wieder auf die alten Krallen.....einfach inkonsequent....unglaubwürdig.
Entweder Kommerz, oder halt nicht!

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 Betreff des Beitrags: Ägypten-Ultras verboten
BeitragVerfasst: Di, 19.05.15, 18:27 
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Ultras verboten
Ägypten: Gericht verfügt Auflösung der Fußballfanorganisationen

Sofian Philip Naceur, Kairo
Der Gerichtshof für dringliche Angelegenheiten in Kairo hat am Samstag die Ultras aller Fußballvereine verboten und deren sofortige Auflösung verfügt. Die Fangruppen wurden für Vandalismus und Beihilfe zum Aufruhr verantwortlich gemacht. Klage erhoben hatte der Präsident des Kairoer Spitzenteams Zamalek Sporting Club, Mortada Mansour, dem vor allem die Anhänger seines eigenen Vereins, die »Ultras White Knights« (UWK), ein Dorn im Auge sind. Sein Anwalt, Ashraf Farahat, der auch in das Verbotsverfahren gegen die regimekritische liberale Jugendbewegung des 6. April involviert ist, erklärte gegenüber der ägyptischen Tageszeitung Daily News, Ägyptens Ultras würden fortan als »terroristische Organisationen« eingestuft. Mansour geht bereits seit September gerichtlich gegen die Ultras vor und forderte wiederholt die Klassifizierung der Gruppen als Terrorvereinigungen.

Erst Ende April hatte sich dasselbe Gericht in dem Fall für nicht zuständig erklärt und die Klage abgewiesen, doch Mansour reichte Berufung ein. Den 16 auf der Anklagebank sitzenden UWK-Mitgliedern drohen hohe Haftstrafen, sollte das Urteil nicht erfolgreich angefochten werden. Generalstaatsanwalt Hisham Barakat bezeichnete die 16 Beschuldigten als Mitglieder der UWK sowie der verbotenen, im Dezember 2013 von Ägyptens Regierung zur Terrorvereinigung deklarierten, islamistischen Muslimbruderschaft. Barakat, die Regierung und Mansour werfen der Bruderschaft vor, die UWK mit Geld und Sprengstoff ausgestattet und dazu angestiftet zu haben, vor einem Spiel zwischen Zamalek und dem zum gleichnamigen Erdölkonzern gehörenden Club ENPPI am 8. Februar dieses Jahres zu randalieren. Damals waren noch vor Anpfiff der Partie in einem Vorort von Kairo nach Ausbruch einer Massenpanik 19 Zamalek-Anhänger getötet worden. Die UWK sprechen gar von 22 toten Fans. Tausende Menschen hatten vor einem Stadiontor in einem mit Eisenzäunen abgetrennten Gang dicht gedrängt auf Einlass gewartet, als die Bereitschaftspolizei Tränengasgranaten in die Menschenmenge feuerte und damit die Panik auslöste.

Während selbst Mitglieder der Ultras von einem Unfall sprechen und nicht von einer politisch motivierten Eskalationsstrategie der Polizei ausgehen, weisen Ägyptens Behörden jedwede Verantwortung für den Vorfall zurück und ließen direkt nach der Massenpanik Dutzende Anführer der Fußballfans verhaften. Wie ägyptische Zeitungen berichteten, wurden mindestens 26 Fans von der Polizei unter Folter dazu gezwungen zu gestehen, dass sie von der Muslimbruderschaft dafür bezahlt wurden, vor dem Spiel für Unruhe zu sorgen. Vorwürfe wie diese wurden in Ägypten zuletzt zunehmend dafür instrumentalisiert, um politische Gruppen, Bewegungen und Personen öffentlich zu diskreditieren und politisch kaltzustellen.

Der vor allem seit Ausbruch der ägyptischen Revolution 2011 schwelende Konflikt zwischen Ultraszene und Staatsmacht ist damit erneut eskaliert. Dabei hatten sich die Fußballfans und das Regime zuletzt deutlich angenähert. Die UWK und die Ultras Ahlawi, der größte derartige Verband und Anhänger von Ägyptens Rekordmeister Al-Ahly, hatten während der Revolution eine aktive Rolle in den Straßenkämpfen gegen die Polizei gespielt und stehen seither im Visier der Behörden. Die Ultras werden vom Staat als existentielle Bedrohung wahrgenommen. Neben den Muslimbrüdern und einigen unabhängigen Gewerkschaften in der Textilindustrie gelten die Ahlawis als zahlenmäßig größtes und am besten organisiertes informelles Netzwerk. Der Staat dagegen versucht, die Etablierung unabhängig von ihm agierender Organisationen im Land zu untergraben. Dabei verfolgen die Ultras am Nil keine politische Agenda. Doch ihr Kampf für Freiheit in den Stadien hat durchaus eine politische Dimension, ist er doch auch ein Kampf um den öffentlichen Raum, der vom Regime streng reglementiert und eingeschränkt wird. Auch daher stehen die Ultras heute erneut auf der Abschussliste des Regimes.

Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2015/05-19/032.php

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BeitragVerfasst: Di, 19.05.15, 20:28 
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HZ hat geschrieben:
Ultras verboten
Ägypten: Gericht verfügt Auflösung der Fußballfanorganisationen

Sofian Philip Naceur, Kairo
Der Gerichtshof für dringliche Angelegenheiten in Kairo hat am Samstag die Ultras aller Fußballvereine verboten und deren sofortige Auflösung verfügt. Die Fangruppen wurden für Vandalismus und Beihilfe zum Aufruhr verantwortlich gemacht. Klage erhoben hatte der Präsident des Kairoer Spitzenteams Zamalek Sporting Club, Mortada Mansour, dem vor allem die Anhänger seines eigenen Vereins, die »Ultras White Knights« (UWK), ein Dorn im Auge sind. Sein Anwalt, Ashraf Farahat, der auch in das Verbotsverfahren gegen die regimekritische liberale Jugendbewegung des 6. April involviert ist, erklärte gegenüber der ägyptischen Tageszeitung Daily News, Ägyptens Ultras würden fortan als »terroristische Organisationen« eingestuft. Mansour geht bereits seit September gerichtlich gegen die Ultras vor und forderte wiederholt die Klassifizierung der Gruppen als Terrorvereinigungen.

Erst Ende April hatte sich dasselbe Gericht in dem Fall für nicht zuständig erklärt und die Klage abgewiesen, doch Mansour reichte Berufung ein. Den 16 auf der Anklagebank sitzenden UWK-Mitgliedern drohen hohe Haftstrafen, sollte das Urteil nicht erfolgreich angefochten werden. Generalstaatsanwalt Hisham Barakat bezeichnete die 16 Beschuldigten als Mitglieder der UWK sowie der verbotenen, im Dezember 2013 von Ägyptens Regierung zur Terrorvereinigung deklarierten, islamistischen Muslimbruderschaft. Barakat, die Regierung und Mansour werfen der Bruderschaft vor, die UWK mit Geld und Sprengstoff ausgestattet und dazu angestiftet zu haben, vor einem Spiel zwischen Zamalek und dem zum gleichnamigen Erdölkonzern gehörenden Club ENPPI am 8. Februar dieses Jahres zu randalieren. Damals waren noch vor Anpfiff der Partie in einem Vorort von Kairo nach Ausbruch einer Massenpanik 19 Zamalek-Anhänger getötet worden. Die UWK sprechen gar von 22 toten Fans. Tausende Menschen hatten vor einem Stadiontor in einem mit Eisenzäunen abgetrennten Gang dicht gedrängt auf Einlass gewartet, als die Bereitschaftspolizei Tränengasgranaten in die Menschenmenge feuerte und damit die Panik auslöste.

Während selbst Mitglieder der Ultras von einem Unfall sprechen und nicht von einer politisch motivierten Eskalationsstrategie der Polizei ausgehen, weisen Ägyptens Behörden jedwede Verantwortung für den Vorfall zurück und ließen direkt nach der Massenpanik Dutzende Anführer der Fußballfans verhaften. Wie ägyptische Zeitungen berichteten, wurden mindestens 26 Fans von der Polizei unter Folter dazu gezwungen zu gestehen, dass sie von der Muslimbruderschaft dafür bezahlt wurden, vor dem Spiel für Unruhe zu sorgen. Vorwürfe wie diese wurden in Ägypten zuletzt zunehmend dafür instrumentalisiert, um politische Gruppen, Bewegungen und Personen öffentlich zu diskreditieren und politisch kaltzustellen.

Der vor allem seit Ausbruch der ägyptischen Revolution 2011 schwelende Konflikt zwischen Ultraszene und Staatsmacht ist damit erneut eskaliert. Dabei hatten sich die Fußballfans und das Regime zuletzt deutlich angenähert. Die UWK und die Ultras Ahlawi, der größte derartige Verband und Anhänger von Ägyptens Rekordmeister Al-Ahly, hatten während der Revolution eine aktive Rolle in den Straßenkämpfen gegen die Polizei gespielt und stehen seither im Visier der Behörden. Die Ultras werden vom Staat als existentielle Bedrohung wahrgenommen. Neben den Muslimbrüdern und einigen unabhängigen Gewerkschaften in der Textilindustrie gelten die Ahlawis als zahlenmäßig größtes und am besten organisiertes informelles Netzwerk. Der Staat dagegen versucht, die Etablierung unabhängig von ihm agierender Organisationen im Land zu untergraben. Dabei verfolgen die Ultras am Nil keine politische Agenda. Doch ihr Kampf für Freiheit in den Stadien hat durchaus eine politische Dimension, ist er doch auch ein Kampf um den öffentlichen Raum, der vom Regime streng reglementiert und eingeschränkt wird. Auch daher stehen die Ultras heute erneut auf der Abschussliste des Regimes.

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Ist keine schöne Sache, allerdings ist in Ägypten nicht nur die Würde der Fans antastbar, siehe Todesurteil gegen Mursi, mehrere 100 (!) Todesurteile gegen Mitglieder der Muslimbrüder, als auch Anklagen für Besucher eines Badehauses für Homosexuelle.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... odesurteil
http://www.tagesschau.de/ausland/urteil-mursi-111.html
http://www.focus.de/politik/ausland/jus ... 99659.html

PS: Bevor mir jetzt jemand kommt mit "Die meisten Todesurteile wurden doch ausgesetzt" und "Die Schwulen wurden doch freigesprochen" sprech ich dies selber an. Allerdings zeigt doch allein die Tatsache, dass die Todesstrafe in Ägypten noch existiert als auch die Tatsache, dass man dafür angeklagt werden kann, schwul zu sein, wie weit Ägypten von einem Rechtsstaat entfernt ist.

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Boykottiert das Samstagabend-Spiel der Bundesliga- Alle Spiele am Samstag um 15:30!
Gegen die Überkommerzialisierung des Fußballs!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ägypten-Ultras verboten
BeitragVerfasst: Mi, 20.05.15, 0:58 
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Regensburger im Exil

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HZ hat geschrieben:
Ultras verboten
Ägypten: Gericht verfügt Auflösung der Fußballfanorganisationen

Sofian Philip Naceur, Kairo
Der Gerichtshof für dringliche Angelegenheiten in Kairo hat am Samstag die Ultras aller Fußballvereine verboten und deren sofortige Auflösung verfügt. Die Fangruppen wurden für Vandalismus und Beihilfe zum Aufruhr verantwortlich gemacht. Klage erhoben hatte der Präsident des Kairoer Spitzenteams Zamalek Sporting Club, Mortada Mansour, dem vor allem die Anhänger seines eigenen Vereins, die »Ultras White Knights« (UWK), ein Dorn im Auge sind. Sein Anwalt, Ashraf Farahat, der auch in das Verbotsverfahren gegen die regimekritische liberale Jugendbewegung des 6. April involviert ist, erklärte gegenüber der ägyptischen Tageszeitung Daily News, Ägyptens Ultras würden fortan als »terroristische Organisationen« eingestuft. Mansour geht bereits seit September gerichtlich gegen die Ultras vor und forderte wiederholt die Klassifizierung der Gruppen als Terrorvereinigungen.

Erst Ende April hatte sich dasselbe Gericht in dem Fall für nicht zuständig erklärt und die Klage abgewiesen, doch Mansour reichte Berufung ein. Den 16 auf der Anklagebank sitzenden UWK-Mitgliedern drohen hohe Haftstrafen, sollte das Urteil nicht erfolgreich angefochten werden. Generalstaatsanwalt Hisham Barakat bezeichnete die 16 Beschuldigten als Mitglieder der UWK sowie der verbotenen, im Dezember 2013 von Ägyptens Regierung zur Terrorvereinigung deklarierten, islamistischen Muslimbruderschaft. Barakat, die Regierung und Mansour werfen der Bruderschaft vor, die UWK mit Geld und Sprengstoff ausgestattet und dazu angestiftet zu haben, vor einem Spiel zwischen Zamalek und dem zum gleichnamigen Erdölkonzern gehörenden Club ENPPI am 8. Februar dieses Jahres zu randalieren. Damals waren noch vor Anpfiff der Partie in einem Vorort von Kairo nach Ausbruch einer Massenpanik 19 Zamalek-Anhänger getötet worden. Die UWK sprechen gar von 22 toten Fans. Tausende Menschen hatten vor einem Stadiontor in einem mit Eisenzäunen abgetrennten Gang dicht gedrängt auf Einlass gewartet, als die Bereitschaftspolizei Tränengasgranaten in die Menschenmenge feuerte und damit die Panik auslöste.

Während selbst Mitglieder der Ultras von einem Unfall sprechen und nicht von einer politisch motivierten Eskalationsstrategie der Polizei ausgehen, weisen Ägyptens Behörden jedwede Verantwortung für den Vorfall zurück und ließen direkt nach der Massenpanik Dutzende Anführer der Fußballfans verhaften. Wie ägyptische Zeitungen berichteten, wurden mindestens 26 Fans von der Polizei unter Folter dazu gezwungen zu gestehen, dass sie von der Muslimbruderschaft dafür bezahlt wurden, vor dem Spiel für Unruhe zu sorgen. Vorwürfe wie diese wurden in Ägypten zuletzt zunehmend dafür instrumentalisiert, um politische Gruppen, Bewegungen und Personen öffentlich zu diskreditieren und politisch kaltzustellen.

Der vor allem seit Ausbruch der ägyptischen Revolution 2011 schwelende Konflikt zwischen Ultraszene und Staatsmacht ist damit erneut eskaliert. Dabei hatten sich die Fußballfans und das Regime zuletzt deutlich angenähert. Die UWK und die Ultras Ahlawi, der größte derartige Verband und Anhänger von Ägyptens Rekordmeister Al-Ahly, hatten während der Revolution eine aktive Rolle in den Straßenkämpfen gegen die Polizei gespielt und stehen seither im Visier der Behörden. Die Ultras werden vom Staat als existentielle Bedrohung wahrgenommen. Neben den Muslimbrüdern und einigen unabhängigen Gewerkschaften in der Textilindustrie gelten die Ahlawis als zahlenmäßig größtes und am besten organisiertes informelles Netzwerk. Der Staat dagegen versucht, die Etablierung unabhängig von ihm agierender Organisationen im Land zu untergraben. Dabei verfolgen die Ultras am Nil keine politische Agenda. Doch ihr Kampf für Freiheit in den Stadien hat durchaus eine politische Dimension, ist er doch auch ein Kampf um den öffentlichen Raum, der vom Regime streng reglementiert und eingeschränkt wird. Auch daher stehen die Ultras heute erneut auf der Abschussliste des Regimes.

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Hörst du wohl auf, dieses kommunistische Kampfblatt hier zu zitieren. Hier geht's um Fußball, nicht um Politik :rotfl:


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BeitragVerfasst: Mi, 20.05.15, 9:53 
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Dachte, Ultras hätten was mit Fußball zu tun.
Fußball (Sport) und Politik sind nicht trennbar.
Das beweist doch diese Rubrik hier.

Und: ja ich lese nicht nur MZ, FR etc sondern auch andere Zeitungen.
Na und?
Ist das der Aufruf zur Revolution?
Oder kann man nicht lesen was einen interessiert?

Ich gebe die Quelle hier an, du kannst ja sofort zu lesen aufhören wenn Du die Quelle liest.
Aber spiel bitte nicht den Oberzensor!


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BeitragVerfasst: Mi, 20.05.15, 13:49 
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HZ hat geschrieben:
Dachte, Ultras hätten was mit Fußball zu tun.
Fußball (Sport) und Politik sind nicht trennbar.
Das beweist doch diese Rubrik hier.

Und: ja ich lese nicht nur MZ, FR etc sondern auch andere Zeitungen.
Na und?
Ist das der Aufruf zur Revolution?
Oder kann man nicht lesen was einen interessiert?

Ich gebe die Quelle hier an, du kannst ja sofort zu lesen aufhören wenn Du die Quelle liest.
Aber spiel bitte nicht den Oberzensor!


Der Smiley sollte eigentlich der Ironie Ausdruck verleihen. :jahn3:


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BeitragVerfasst: Mi, 20.05.15, 21:39 
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Iarwain hat geschrieben:
HZ hat geschrieben:
Dachte, Ultras hätten was mit Fußball zu tun.
Fußball (Sport) und Politik sind nicht trennbar.
Das beweist doch diese Rubrik hier.

Und: ja ich lese nicht nur MZ, FR etc sondern auch andere Zeitungen.
Na und?
Ist das der Aufruf zur Revolution?
Oder kann man nicht lesen was einen interessiert?

Ich gebe die Quelle hier an, du kannst ja sofort zu lesen aufhören wenn Du die Quelle liest.
Aber spiel bitte nicht den Oberzensor!


Der Smiley sollte eigentlich der Ironie Ausdruck verleihen. :jahn3:


Dann ists ja gut. Hab mich schon gewundert. Hab Dich immer anders eingeschätzt. :-)


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BeitragVerfasst: Fr, 07.08.15, 15:14 
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Buchtipp


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BeitragVerfasst: Mo, 09.11.15, 13:58 
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Ach, herrlich! :clap:


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BeitragVerfasst: Mo, 28.08.17, 15:11 
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vegasvicky hat geschrieben:
Einfach mal den GESUNDEN MENSCHENVERSTAND einschalten:

welcher Beamte (und ist er auch noch so naiv oder gewaltgeil) würde sich für dieses "Projekt" hergeben? Wenn´s normal läuft, dann kriegen die beiden Provokateure von der Überzahl an Gegnern sauber eines auf den Deckel! Das kann mit schweren Verletzungen enden, die letztlich nicht geheim zu halten sind. Und wie bitteschön soll das im Nachgang begründet werden, wenn es um Regressansprüche und Dienstunfallanträge geht? Diese beiden "Polizisten" setzen nicht nur ihre Gesundheit aufs Spiel, sondern ihre berufliche Laufbahn und ja, sogar die gesamte Existenz! Sowas würde sofort ein massives Diszi nach sich ziehen.

Ich breche hier keine generelle Lanze für ALLE meine Kollegen!! Aber solche mordstrum Deppen gibts dann doch nicht bei unserem Verein.

Wie eingangs schon erwähnt bitte ich Euch, einfach ein bisschen logisch zu denken. Das hilft ;-)

Und etz geht´s los ins Stadion......
Die Polizei will nur eins und dass is die Fankultur ausrotten! Bild dir mal lieber selber mal eine Meinung und beschütze nicht Schläger die unter der Anonymität des Staates ihr Unwesen treiben! Wir Jahnfans sind schon so oft Opfer von Polizeiwillkür geworden. Das USK hat schon bald Europaweit ein Image als anonyme Schlägerbande!Vor kurzem hat auch wieder das USK in Haching-Chemnitz gezeigt wie stark sie sind. Und man kann ja nicht mal eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen einen USK ler erheben weil die Vermummt alle gleich aussehen! Und beim Einsatzleiter bekommt man ne blöde Antwort oder gleich nem Knüppel drauf!. Deshalb bin ich für eine bundeseinheitliche Polizei Kennzeichnungspflicht und eine unabhängige Justiz bei Polizeigewalt!!! die nicht ihre Kollegen im Beamtenstatus schützt. Ich bin Familenvater und hab schon öfters bei einem USK Einsatz Angst um das Leben meiner Kleiner Kinder gehabt wenn die anfangen zu Pfeffern und zu Knüppeln als hätten die garnix in der Birne. Deshalb mach mal deine Augen auf! Natürlich ist es als Beamter leichter mit nem Finger auf die bösen Ultras zu zeigen. Damit man auch im Anschießenden Pressebericht schreiben kann dass die Polizei alles super geregelt hat und die Ultras nur noch Krimnelle sind. Weil das frisst sogar der letzte 0815 Otto!!! Ich bin auch dafür dass die Ultras mal wieder den Banner auspacken: Wer schützt uns vor den Schlägern in der Anonymität? Oder so ähnlich!

Pro Kennzeichnungspflicht deutschlandweit!


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BeitragVerfasst: Mo, 28.08.17, 16:45 
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@Boris
Wichtiges Statement als Familienvater!
Die öffentliche Debatte um diese Thematik gerät sehr oft in das Fahrwasser
"naja, bei den Ultras trifft´s ja ned die Verkehrten!"
Diese Fast-Legitimation halte ich für grundlegend falsch.
Denn keine Gesetzes-Grundlage in einem Rechtsstaat gibt es her, dass bewaffnete Polizei-Organe gegen unbewaffnete Zivilisten mit einer derartigen Brutalität vorgehen, dass schwerste Verletzungen nicht nur an der Tagesordnung sind, sondern offensichtlich im taktischen Vorgehen der Gruppen zum fest eingeplantem Kalkül gehören.

Wer schon mal blutüberströmte Gesichter mit (per Schlagstock/Tonfa) gebrochener Nase/Kiefer/Zähnen gesehen hat, der glaubt sich im Land verirrt zu haben!
Nach geltender Auslegung des Strafgesetzbuches sehe ich hier sogar folgende Tatbestände erfüllt:
§226 Schwere Körperverletzung
§ 23 I Versuchter Totschlag / alternativ: Gefährliche Körperverletzung

(da mit mit einem massiven Gegenstand mehrmals "unkontrolliert" auf Kopf/Gesicht eines Menschen eingeschlagen wird)

Im zivilen Leben gäbe es bei entsprechender Ahndung empfindlichste (auch Freiheits-)Strafen.
Im Falle der USK gibt es im Gros der Fälle erst mal gar nix... sind ja schließlich nich ohne Grund vermummt!

Bitte nicht falsch verstehen:
Es geht hier nicht um eine wilde ACAB-Argumentation und auch nicht um Hilde & Gerd im Streifenwagen...
sondern schlicht und ergreifend um eine Sektion des Polizei-Organs, die offensichtlich unkontrolliert und außer Achtung von Recht u. Gesetz Narrenfreiheit genießt.

Hier wird es schon länger Zeit, eine solche Debatte ans Licht der breiten Öffentlichkeit zu verlagern.
Erst recht, wenn (wie in Ingolstadt offensichtlich geschehen) es zu ersten Pilotprojekten mit USK + "Zivilen Einsatzkräften" kommt, die genialerweise dann ebenso vermummt mit Provokation einen Knüppeleinsatz mit anschließenden Massenfestnahmen legitimieren.
Eine Vorgehensweise wie man sie übrigens überwiegend in Diktaturen beobachten kann...


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BeitragVerfasst: Mo, 28.08.17, 18:13 
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onki hat geschrieben:
@Boris
Wichtiges Statement als Familienvater!
Die öffentliche Debatte um diese Thematik gerät sehr oft in das Fahrwasser
"naja, bei den Ultras trifft´s ja ned die Verkehrten!"
Diese Fast-Legitimation halte ich für grundlegend falsch.
Denn keine Gesetzes-Grundlage in einem Rechtsstaat gibt es her, dass bewaffnete Polizei-Organe gegen unbewaffnete Zivilisten mit einer derartigen Brutalität vorgehen, dass schwerste Verletzungen nicht nur an der Tagesordnung sind, sondern offensichtlich im taktischen Vorgehen der Gruppen zum fest eingeplantem Kalkül gehören.

Wer schon mal blutüberströmte Gesichter mit (per Schlagstock/Tonfa) gebrochener Nase/Kiefer/Zähnen gesehen hat, der glaubt sich im Land verirrt zu haben!
Nach geltender Auslegung des Strafgesetzbuches sehe ich hier sogar folgende Tatbestände erfüllt:
§226 Schwere Körperverletzung
§ 23 I Versuchter Totschlag / alternativ: Gefährliche Körperverletzung

(da mit mit einem massiven Gegenstand mehrmals "unkontrolliert" auf Kopf/Gesicht eines Menschen eingeschlagen wird)

Im zivilen Leben gäbe es bei entsprechender Ahndung empfindlichste (auch Freiheits-)Strafen.
Im Falle der USK gibt es im Gros der Fälle erst mal gar nix... sind ja schließlich nich ohne Grund vermummt!

Bitte nicht falsch verstehen:
Es geht hier nicht um eine wilde ACAB-Argumentation und auch nicht um Hilde & Gerd im Streifenwagen...
sondern schlicht und ergreifend um eine Sektion des Polizei-Organs, die offensichtlich unkontrolliert und außer Achtung von Recht u. Gesetz Narrenfreiheit genießt.

Hier wird es schon länger Zeit, eine solche Debatte ans Licht der breiten Öffentlichkeit zu verlagern.
Erst recht, wenn (wie in Ingolstadt offensichtlich geschehen) es zu ersten Pilotprojekten mit USK + "Zivilen Einsatzkräften" kommt, die genialerweise dann ebenso vermummt mit Provokation einen Knüppeleinsatz mit anschließenden Massenfestnahmen legitimieren.
Eine Vorgehensweise wie man sie übrigens überwiegend in Diktaturen beobachten kann...


@onki da sind wir einer Meinung! Vielleicht sollte man wie in anderen Szenen auch eine Initiative gründen wie z.B die Rot Schwarze Hilfe in Nürnberg gründen. Die entlarven immer wieder eine Hinterlistige Polizeiarbeit. Vielleicht tümmelt sich ja vielleicht hier sogar ein Anwalt rum der da drauf Bock hätte. Oder auch dass beim nächsten übertriebenen Polizeieinsatz Videoaufnahmen, Fotos von allen Anwesenden Jahnfans zuschickt und gebündelt sammelt und man damit evtl.wenn es so ist die Unschuld vom Angeklagten Jahnjünger beweisen kann. Wäre ja auch nicht das erste mal dass die Polizei beim Fußball willkürlich Leute festnimmt! Es ist zwar traurig dass wir an dem Punkt angekommen sind. Aber was will man sonst gegen übermotivierte unverhältnismäßige Polizeiarbeit unternehmen ? :jahn1: :jahn1:http://www.rot-schwarze-hilfe.de/


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BeitragVerfasst: Di, 29.08.17, 10:05 
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Boris hat geschrieben:
onki hat geschrieben:
@Boris
Wichtiges Statement als Familienvater!
Die öffentliche Debatte um diese Thematik gerät sehr oft in das Fahrwasser
"naja, bei den Ultras trifft´s ja ned die Verkehrten!"
Diese Fast-Legitimation halte ich für grundlegend falsch.
Denn keine Gesetzes-Grundlage in einem Rechtsstaat gibt es her, dass bewaffnete Polizei-Organe gegen unbewaffnete Zivilisten mit einer derartigen Brutalität vorgehen, dass schwerste Verletzungen nicht nur an der Tagesordnung sind, sondern offensichtlich im taktischen Vorgehen der Gruppen zum fest eingeplantem Kalkül gehören.

Wer schon mal blutüberströmte Gesichter mit (per Schlagstock/Tonfa) gebrochener Nase/Kiefer/Zähnen gesehen hat, der glaubt sich im Land verirrt zu haben!
Nach geltender Auslegung des Strafgesetzbuches sehe ich hier sogar folgende Tatbestände erfüllt:
§226 Schwere Körperverletzung
§ 23 I Versuchter Totschlag / alternativ: Gefährliche Körperverletzung

(da mit mit einem massiven Gegenstand mehrmals "unkontrolliert" auf Kopf/Gesicht eines Menschen eingeschlagen wird)

Im zivilen Leben gäbe es bei entsprechender Ahndung empfindlichste (auch Freiheits-)Strafen.
Im Falle der USK gibt es im Gros der Fälle erst mal gar nix... sind ja schließlich nich ohne Grund vermummt!

Bitte nicht falsch verstehen:
Es geht hier nicht um eine wilde ACAB-Argumentation und auch nicht um Hilde & Gerd im Streifenwagen...
sondern schlicht und ergreifend um eine Sektion des Polizei-Organs, die offensichtlich unkontrolliert und außer Achtung von Recht u. Gesetz Narrenfreiheit genießt.

Hier wird es schon länger Zeit, eine solche Debatte ans Licht der breiten Öffentlichkeit zu verlagern.
Erst recht, wenn (wie in Ingolstadt offensichtlich geschehen) es zu ersten Pilotprojekten mit USK + "Zivilen Einsatzkräften" kommt, die genialerweise dann ebenso vermummt mit Provokation einen Knüppeleinsatz mit anschließenden Massenfestnahmen legitimieren.
Eine Vorgehensweise wie man sie übrigens überwiegend in Diktaturen beobachten kann...


@onki da sind wir einer Meinung! Vielleicht sollte man wie in anderen Szenen auch eine Initiative gründen wie z.B die Rot Schwarze Hilfe in Nürnberg gründen. Die entlarven immer wieder eine Hinterlistige Polizeiarbeit. Vielleicht tümmelt sich ja vielleicht hier sogar ein Anwalt rum der da drauf Bock hätte. Oder auch dass beim nächsten übertriebenen Polizeieinsatz Videoaufnahmen, Fotos von allen Anwesenden Jahnfans zuschickt und gebündelt sammelt und man damit evtl.wenn es so ist die Unschuld vom Angeklagten Jahnjünger beweisen kann. Wäre ja auch nicht das erste mal dass die Polizei beim Fußball willkürlich Leute festnimmt! Es ist zwar traurig dass wir an dem Punkt angekommen sind. Aber was will man sonst gegen übermotivierte unverhältnismäßige Polizeiarbeit unternehmen ? :jahn1: :jahn1:http://www.rot-schwarze-hilfe.de/


Das ist grundsätzlich eine gute Idee.
Dieses Prinzig gibt es in politisch aktiven Kreisen seit Jahrzehnten unter dem Begriff Ermittlungsausschuss (EA). Bei Großveranstaltungen (Demos, etc.) wurde im Vorfeld immer die EA-Telefonnummer verbreitet. Hier kümmern sich dann erfahrene Leute bzw. ehrenamtliche Jura-Kundige bei Ingewahrsamnahmen und erfahrenen oder beobachteten Polizeiübergriffen.
Das ist jedoch eine Option die ausschließlich dem politischen linken Spektrum vorbehalten ist.
Noch dazu ist das Prinzip EA auf Großveranstaltungen ausgelegt - dementsprechend gut organisiert und vorbereitet - und aus diesem Grund muss eine Inanspruchnahme auch weit im Vorfeld der Veranstaltung angemeldet werden...

im Fußball-Bereich sprechen wir ja von wöchentlichen Veranstaltungen. Ein derartiger Aufwand läßt sich wohl wöchentlich nicht so ohne weiteres betreiben.
Aber eine abgespeckte EA-Version ala Rot-schwarze-Hilfe würde sich für größere Fanszenen durchaus rentieren.
Man hält es kaum für möglich, wie hilfreich mehrere Zeugenaussagen bzw. Videobeweise sein können um der Willkür dieser Truppen vor Gericht den Garaus zu machen.


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Ich gehe jetzt seit über 30 Jahren in Fussballstadien und auf Fussballplätze und hatte bislang noch nie auch nur das geringste Problem mit der Polizei. Ich bin mir sicher, dass es bei der Polizei auch (wie überall) schwarze Schafe gibt, aber ich bin mir auch sicher, dass dies nur ein sehr geringer Anteil ist. Mei, in Burghausen musste ich auch mal meine Geldbörse öffnen beim Einlass...hab´s überlebt :wink:


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BW hat geschrieben:
Ich gehe jetzt seit über 30 Jahren in Fussballstadien und auf Fussballplätze und hatte bislang noch nie auch nur das geringste Problem mit der Polizei. Ich bin mir sicher, dass es bei der Polizei auch (wie überall) schwarze Schafe gibt, aber ich bin mir auch sicher, dass dies nur ein sehr geringer Anteil ist. Mei, in Burghausen musste ich auch mal meine Geldbörse öffnen beim Einlass...hab´s überlebt :wink:


Deine Überlebenskunst ist sehr löblich. :clap:

Wie bereits oben erwähnt diskutieren wir hier nicht über den gewöhnlichen Streifen-Karl-Heinz oder die Bereitschaftspolizei... sondern über das Unterstützungs-Kommando (USK) und die kommt sicher nicht bei jedem Spiel zum Einsatz.
Die angeführte Kritik ist kein Hirngespinst von irgendwelchen Fußball-Krawallos, sondern seit Jahren bekannt (Veranstaltungen, Demonstrationen etc.). Traurige Berühmtheit z.B. auch die fragwürdigen USK-Einsätzte in Wackersdorf.

Selbst im Wikipedia-Eintrag zum USK gibt es eine eigene Sektion, die sich mit den fragwürdigen Methoden sowie der durchaus berechtigten Kritik befasst...

https://de.wikipedia.org/wiki/Unterst%C ... do_(Bayern)


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BeitragVerfasst: Di, 29.08.17, 13:14 
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BW hat geschrieben:
Ich gehe jetzt seit über 30 Jahren in Fussballstadien und auf Fussballplätze und hatte bislang noch nie auch nur das geringste Problem mit der Polizei. Ich bin mir sicher, dass es bei der Polizei auch (wie überall) schwarze Schafe gibt, aber ich bin mir auch sicher, dass dies nur ein sehr geringer Anteil ist. Mei, in Burghausen musste ich auch mal meine Geldbörse öffnen beim Einlass...hab´s überlebt :wink:


Die Probleme treten eher dann auf, wenn Menschen sich organisieren. Im Fußball zB. bei gemeinsamen Auswärtsfahrten oder in der Kurve mit gemeinsamen Choreos. Im Politischen in außerparlamentarischen Organisationen, die zB. gemeinsam Demos organisieren oder Kundgebungen.

Wenn man einzeln unterwegs ist, ist man uninteressant.


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BeitragVerfasst: Di, 29.08.17, 14:37 
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Iarwain hat geschrieben:
BW hat geschrieben:
Ich gehe jetzt seit über 30 Jahren in Fussballstadien und auf Fussballplätze und hatte bislang noch nie auch nur das geringste Problem mit der Polizei. Ich bin mir sicher, dass es bei der Polizei auch (wie überall) schwarze Schafe gibt, aber ich bin mir auch sicher, dass dies nur ein sehr geringer Anteil ist. Mei, in Burghausen musste ich auch mal meine Geldbörse öffnen beim Einlass...hab´s überlebt :wink:


Die Probleme treten eher dann auf, wenn Menschen sich organisieren. Im Fußball zB. bei gemeinsamen Auswärtsfahrten oder in der Kurve mit gemeinsamen Choreos. Im Politischen in außerparlamentarischen Organisationen, die zB. gemeinsam Demos organisieren oder Kundgebungen.

Wenn man einzeln unterwegs ist, ist man uninteressant.

Trainiert wird ja auch generell immer der Umgang mit Gruppen - primär im Hinblick auf Kontrolle und Niederschlagung von Massenprotesten bzw. Aufständen. Das ist bei uns nicht anders als in anderen Ländern...
Hochsicherheitsspiele haben hier fast Workshop-Charakter.

Für mich mitunter auch ein Grund, warum man die angekündigte Randale auf G8 klugscheisserisch auf sich zu kommen hat lassen...
Wenn die Truppen schon so professionell trainiert sind...

<<<< off topic >>>>
Die markigen Sprüche von Einsatzleiter Dudde im Vorfeld demonstrierten eine deutliche Eskalationsstrategie - Eine drohende Konfrontation war bereits Wochen zuvor vorhersehbar.
"Über 20.000 Beamten im Einsatz"' und eine harte Einsatzlinie...
„niedrige Einschreitschwelle“
"ein Wasserwerfer hat keinen Rückwärtsgang"
es werde „alles an Polizeiequipment zu sehen sein, was es gibt“,
(darunter gepanzerte Fahrzeuge, Drohnen, Polizeiboote, elf Hubschrauber)
Zusätzlich dazu "ständig startbereite Abfangjäger der Deutschen Luftwaffe"

Na wenn man so eine tolle Strategie sein Eigen nennt, dann kann man ja beruhigt und zuversichtlich einer riesigen "Welcome to Hell"-Demo mitten in Hamburg entgegen sehen, einer Hochglanz-Einladung an die internationale Creme-della-Creme der Randale-Szene.
Der Erfolg dieser "Taktik" ist bekannt.
Wobei die eine oder andere Rauchschwade in Hamburg durchaus eine (politisch) gewollte war...
<<<< off topic >>>>


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BeitragVerfasst: Di, 29.08.17, 15:57 
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onki hat geschrieben:
Iarwain hat geschrieben:
BW hat geschrieben:
Ich gehe jetzt seit über 30 Jahren in Fussballstadien und auf Fussballplätze und hatte bislang noch nie auch nur das geringste Problem mit der Polizei. Ich bin mir sicher, dass es bei der Polizei auch (wie überall) schwarze Schafe gibt, aber ich bin mir auch sicher, dass dies nur ein sehr geringer Anteil ist. Mei, in Burghausen musste ich auch mal meine Geldbörse öffnen beim Einlass...hab´s überlebt :wink:


Die Probleme treten eher dann auf, wenn Menschen sich organisieren. Im Fußball zB. bei gemeinsamen Auswärtsfahrten oder in der Kurve mit gemeinsamen Choreos. Im Politischen in außerparlamentarischen Organisationen, die zB. gemeinsam Demos organisieren oder Kundgebungen.

Wenn man einzeln unterwegs ist, ist man uninteressant.

Trainiert wird ja auch generell immer der Umgang mit Gruppen - primär im Hinblick auf Kontrolle und Niederschlagung von Massenprotesten bzw. Aufständen. Das ist bei uns nicht anders als in anderen Ländern...
Hochsicherheitsspiele haben hier fast Workshop-Charakter.

Für mich mitunter auch ein Grund, warum man die angekündigte Randale auf G8 klugscheisserisch auf sich zu kommen hat lassen...
Wenn die Truppen schon so professionell trainiert sind...

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Die markigen Sprüche von Einsatzleiter Dudde im Vorfeld demonstrierten eine deutliche Eskalationsstrategie - Eine drohende Konfrontation war bereits Wochen zuvor vorhersehbar.
"Über 20.000 Beamten im Einsatz"' und eine harte Einsatzlinie...
„niedrige Einschreitschwelle“
"ein Wasserwerfer hat keinen Rückwärtsgang"
es werde „alles an Polizeiequipment zu sehen sein, was es gibt“,
(darunter gepanzerte Fahrzeuge, Drohnen, Polizeiboote, elf Hubschrauber)
Zusätzlich dazu "ständig startbereite Abfangjäger der Deutschen Luftwaffe"

Na wenn man so eine tolle Strategie sein Eigen nennt, dann kann man ja beruhigt und zuversichtlich einer riesigen "Welcome to Hell"-Demo mitten in Hamburg entgegen sehen, einer Hochglanz-Einladung an die internationale Creme-della-Creme der Randale-Szene.
Der Erfolg dieser "Taktik" ist bekannt.
Wobei die eine oder andere Rauchschwade in Hamburg durchaus eine (politisch) gewollte war...
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"Welcome to hell" im Übrigen war als Anspielung auf die kapitalistische Hölle gemeint. Aber die meisten wollen natürlich nur sehen, was sie sehen wollen.

Klar, die selben Trupps, die in Stadien eingesetzt werden, sieht man dann bei Demos und Kundgebungen auf der Straße.


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BeitragVerfasst: Mi, 30.08.17, 18:18 
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Bierhoff äußert sich zur aktuellen Diskussion
"Wer den DFB angreift, greift die Nationalelf an - Nationalelf - kicker"
In der Fanszene der Republik wird es immer unruhiger. Viele sehen die Zukunft des Fußballs in seiner bisherigen Form gefährdet. Halbzeitshows oder dreistellige Millionentransfers sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Zuletzt gab es in vielen Stadien drastische Protestplakate gegen den DFB. Jetzt äußerte sich Manager Oliver Bierhoff zur Diskussion und sieht in der Aktion einen Angriff auf die Nationalmannschaft.

http://www.kicker.de/news/fussball/nati ... lf-an.html


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BeitragVerfasst: Mi, 30.08.17, 18:39 
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onki hat geschrieben:
Bierhoff äußert sich zur aktuellen Diskussion
"Wer den DFB angreift, greift die Nationalelf an - Nationalelf - kicker"
In der Fanszene der Republik wird es immer unruhiger. Viele sehen die Zukunft des Fußballs in seiner bisherigen Form gefährdet. Halbzeitshows oder dreistellige Millionentransfers sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Zuletzt gab es in vielen Stadien drastische Protestplakate gegen den DFB. Jetzt äußerte sich Manager Oliver Bierhoff zur Diskussion und sieht in der Aktion einen Angriff auf die Nationalmannschaft.

http://www.kicker.de/news/fussball/nati ... lf-an.html


lächerlich!


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BeitragVerfasst: Mi, 30.08.17, 21:29 
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HZ hat geschrieben:
onki hat geschrieben:
Bierhoff äußert sich zur aktuellen Diskussion
"Wer den DFB angreift, greift die Nationalelf an - Nationalelf - kicker"
In der Fanszene der Republik wird es immer unruhiger. Viele sehen die Zukunft des Fußballs in seiner bisherigen Form gefährdet. Halbzeitshows oder dreistellige Millionentransfers sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Zuletzt gab es in vielen Stadien drastische Protestplakate gegen den DFB. Jetzt äußerte sich Manager Oliver Bierhoff zur Diskussion und sieht in der Aktion einen Angriff auf die Nationalmannschaft.

http://www.kicker.de/news/fussball/nati ... lf-an.html


lächerlich!


meine Antwort im Groundlerforum passt auch hier:


Ja wenn sich jetzt auch noch der Herr Manager persönlich einschaltet, um dem Otto-Normal-Fan zu erklären wie man sich zu betragen hat, dann zeugt das von höchster Brisanz!
Und er spricht ihn aus, den Fluch des Vaterlandsverräters über diejenigen, die es wagen weiter zu klagen.

Auf dass das Bauernvolk
weiterhin kauft,
weiterhin konsumiert,
weiterhin abonniert,
weiterhin alles glaubt...
Geht wieder brav ins Bett und träumt weiter vom Geldbeutelumdrehen und schert euch nichts ums mühsame Mafia-Business!


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BeitragVerfasst: Do, 31.08.17, 8:21 
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Jaja, der GröMaZ (Größte Manager aller Zeiten) trotzt mit seiner Föhnwelle dem Sturm des Fußvolks.

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BeitragVerfasst: Do, 31.08.17, 10:24 
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Hier vielleicht noch für den ein oder anderen Freund der Satire:

http://www.titanic-magazin.de/news/nach ... sind-9095/

Hahaha GröMaZ!!!

Und onki, ja: Vaterlandsverräter wäre die passendere bzw. ehrlichere Überschrift für diesen Artikel im Kicker gewesen. Unglaublich!!


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