Würstl Uli und die Steuer

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BW
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BW » Di, 23.04.13, 17:16

BLURT hat geschrieben:@BW

Von meiner Seite mal abschließend dazu: Mich interessiert im Moment überhaupt nicht ein mögliches Strafmaß und wenn der Uli wider Erwarten noch einfährt, hol ich mir ganz sicher keinen drauf runter. Mich interessiert die Handlung. Und die ist Fakt. Eine zusätzliche Diskussion ist, ob es wünschenswert sein kann, dass eine Selbstanzeige, sofern sie rechtzeitig und lückenlos eingereicht wird, vor jeglicher Strafe schützt. 

Ich finde auch, dass er seine gerechte Strafe bekommen soll. Wenn es durch die Selbstanzeige "nur" Geld sein wird, dann ist das lt. Gesetz so. Wenn es mehr werden wird, weil die Selbstanzeige zu spät kam, dann muss er auch damit leben. Aber manche hier fordern ja den Skalp von UH ohne nähere Fakten zu kennen. Und UH ist für mich kein Schwerverbrecher, weil er Aktiengewinne nicht versteuert hat.

daredevil
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von daredevil » Di, 23.04.13, 18:10

@ BW
Ich glaub du checkst gar nicht den Ansatzpunkt. Und ich glaub fast du hast Schaum vorm Mund. Du zeigst hier ein fast gluckenhaftes Verhalten in Bezug auf UH und dann auch noch in Bezug auf Bayern München.
Ich habe doch gar nichts in Zusammenhang mit Bayern München geschrieben. Darum gehts doch gar nicht. UH als Privatperson ist betroffen und nicht der FC Bayern. Wieso du das jetzt in diesem Zusammenhang vermengst ist mir schleierhaft. Ich habe nur gemutmaßt dass er als Präsident nicht mehr tragbar aber das ist mir echt wurscht. Das ist doch hier überhaupt nicht von Belang. Der FC Bayern ist NICHT involviert!
Wie du schon festgestellt hast habe ich den "Freikauf Paragraphen" stark kritisiert. Zabo hat natürlich recht wenn er sagt dass man dies nicht mit Mord (also Kapitalverbrechen) in einen Topf werfen kann. Ich wollte da natürlich nur etwas überspitzt darstellen dass der Staat endlich mal das Recht und die Moral voran stellen muss und nicht mit dem Vorwand "sonst kommen wir nicht an das Geld" die eigene Klientel schützen soll.
Der Vergleich mit dem Diebstahl ist doch eigentlich ein sehr guter finde ich. Wer käme darauf einen Dieb (Motorraddiebstahl) straffrei ausgehen zu lassen wenn er das Motorrad wieder zurückgeben würde und eine Strafe von 10% bezahlen würde???? Glaubst du wirklich der Gesetzgeber würde das zulassen? Natürlich nicht! Und es ist auch richtig dass er dies nicht tut! Es gut um die Vermittlung von Werten und die Ahnung solcher Dinge. Der "Feikauf Paragraph" ermutigt ja geradezu Menschen die Steuerhinterziehung zu begehen. Er hat ja immer noch ein Schlupfloch. Aber der Fahndungsdruck hat halt durch die Daten CD's zugenommen und da hat er sich halt eingeschissen der UH. Vielleicht ist er ja als Datensatz auf der Rheinland Pfalz CD enthalten? Dann wählt er lieber diesen Ausweg!
Wie sollst du das einem Kind erklären in der Schule oder zuhause? Das ist ein durchweg korruptes Lobby und Freunderlwirtschaftssystem. Du kannst sowas gerne gut heißen ich nicht!
Und was meine Steuererklärung anbetrifft. Ich habe noch nie wissentlich (Fehler kann man immer machen) bei der Steuer betrogen. Ich glaube ich bescheiß mich eher selber. Ich trage nicht mal 50 € Spende ein die ich nicht gespendet habe so als ne Art Freibetrag. Mein Weg zur Arbeit überschreitet die Grundpauschale nicht.
Wenn du solchen Menschen wie UH die Freiheit gibst hier straffrei auszugehen dann ist das Rechtssystem mehr als zu hinterfragen. In meinen Augen ist es hier ausgehebelt und keines mehr.
Übrigens hast du noch einen Haken in der Sache vergessen. Die Selbstanzeige würde auch nicht zur Straffreiheit führen wenn er nicht ALLES auf den Tisch gelegt hat.
Übrigens es gibt Personen in Deutschland die sich mehrmals in verschiedenen Jahren selbst angezeigt haben und straffrei ausgingen weil der Passus das zulässt. Sehr gerecht finde ich. Erklär das mal deinen Kindern.

Das traurige ist eigentlich dass wir hier über solche Dinge derart verschiedene Meinungen haben und es bezüglich eines Muss an Strafe auch so auseinander geht. Eigentlich sind wir eine Bananenrepublik.
Ich bin dafür dass bei Korruptionsdelikten künftig auch die Selbstanzeige mit Straffreiheit möglich ist. Geldbuße und nachzahlen --> Fertig!

BW
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BW » Di, 23.04.13, 19:18

daredevil hat geschrieben:@ BW
Ich glaub du checkst gar nicht den Ansatzpunkt. Und ich glaub fast du hast Schaum vorm Mund. Du zeigst hier ein fast gluckenhaftes Verhalten in Bezug auf UH und dann auch noch in Bezug auf Bayern München.
Ich habe doch gar nichts in Zusammenhang mit Bayern München geschrieben. Darum gehts doch gar nicht. UH als Privatperson ist betroffen und nicht der FC Bayern. Wieso du das jetzt in diesem Zusammenhang vermengst ist mir schleierhaft. Ich habe nur gemutmaßt dass er als Präsident nicht mehr tragbar aber das ist mir echt wurscht. Das ist doch hier überhaupt nicht von Belang. Der FC Bayern ist NICHT involviert!
Wie du schon festgestellt hast habe ich den "Freikauf Paragraphen" stark kritisiert. Zabo hat natürlich recht wenn er sagt dass man dies nicht mit Mord (also Kapitalverbrechen) in einen Topf werfen kann. Ich wollte da natürlich nur etwas überspitzt darstellen dass der Staat endlich mal das Recht und die Moral voran stellen muss und nicht mit dem Vorwand "sonst kommen wir nicht an das Geld" die eigene Klientel schützen soll.
Der Vergleich mit dem Diebstahl ist doch eigentlich ein sehr guter finde ich. Wer käme darauf einen Dieb (Motorraddiebstahl) straffrei ausgehen zu lassen wenn er das Motorrad wieder zurückgeben würde und eine Strafe von 10% bezahlen würde???? Glaubst du wirklich der Gesetzgeber würde das zulassen? Natürlich nicht! Und es ist auch richtig dass er dies nicht tut! Es gut um die Vermittlung von Werten und die Ahnung solcher Dinge. Der "Feikauf Paragraph" ermutigt ja geradezu Menschen die Steuerhinterziehung zu begehen. Er hat ja immer noch ein Schlupfloch. Aber der Fahndungsdruck hat halt durch die Daten CD's zugenommen und da hat er sich halt eingeschissen der UH. Vielleicht ist er ja als Datensatz auf der Rheinland Pfalz CD enthalten? Dann wählt er lieber diesen Ausweg!
Wie sollst du das einem Kind erklären in der Schule oder zuhause? Das ist ein durchweg korruptes Lobby und Freunderlwirtschaftssystem. Du kannst sowas gerne gut heißen ich nicht!
Und was meine Steuererklärung anbetrifft. Ich habe noch nie wissentlich (Fehler kann man immer machen) bei der Steuer betrogen. Ich glaube ich bescheiß mich eher selber. Ich trage nicht mal 50 € Spende ein die ich nicht gespendet habe so als ne Art Freibetrag. Mein Weg zur Arbeit überschreitet die Grundpauschale nicht.
Wenn du solchen Menschen wie UH die Freiheit gibst hier straffrei auszugehen dann ist das Rechtssystem mehr als zu hinterfragen. In meinen Augen ist es hier ausgehebelt und keines mehr.
Übrigens hast du noch einen Haken in der Sache vergessen. Die Selbstanzeige würde auch nicht zur Straffreiheit führen wenn er nicht ALLES auf den Tisch gelegt hat.
Übrigens es gibt Personen in Deutschland die sich mehrmals in verschiedenen Jahren selbst angezeigt haben und straffrei ausgingen weil der Passus das zulässt. Sehr gerecht finde ich. Erklär das mal deinen Kindern.

Das traurige ist eigentlich dass wir hier über solche Dinge derart verschiedene Meinungen haben und es bezüglich eines Muss an Strafe auch so auseinander geht. Eigentlich sind wir eine Bananenrepublik.
Ich bin dafür dass bei Korruptionsdelikten künftig auch die Selbstanzeige mit Straffreiheit möglich ist. Geldbuße und nachzahlen --> Fertig!

Ich habe nicht geschrieben, dass UH nicht seine gerechte Strafe erhalten soll, im Gegenteil, siehe letzen Beitrag von mir. Nur das Gehetze gegen UH geht mir persönlich langsam zu weit. Vor allem schwachsinnige Vergleiche wie "Staatspleiten" wegen Leuten wie UH. Natürlich muss und wird er dafür gerade stehen müssen! Wie immer die Strafe auch ausfallen mag.

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von Ruuudi » Di, 23.04.13, 21:09

Doch BW ! Während in D die Reichen immer reicher werden, steigt die öffentliche Armut. Von Ländern wie Zypern oder Griechenland möchte ich hier gar nicht reden, da würd`s mir den Vogel eh sofort raushauen. Aber auch bei uns gilt: Die Schulden der öffentlichen Hand werden immer mehr, es fehlt das Geld für Kitas, Schulen, Theater, Kultur, Sportförderung etc. Gleichzeitig ist der private Reichtum so groß wie nie zuvor. Und dieser Reichtum ist hoch konzentriert. Das reichste Prozent ( 1%) besitzt ein Drittel des gesamten Vermögens.

Privater Reichtum und öffentliche Armut sind zwei Seiten derselben Medaille. Staatsschulden auf der einen Seite, spiegeln auf der anderen Seite immer Vermögen der Privaten wieder. Im letzten Jahrzehnt vermehrten die Reichen ihr Vermögen auf Kosten der Allgemeinheit. Natürlich geschah das nicht immer nur kriminell, so wie im Fall des Uli H., sondern oft auch ganz legal, weil die Politik es so wollte.

In der Finanzmarktkrise rettete der Staat die Banken und Unternehmen mit deinen und meinen Steuern. Hauptsächlich davon profitiert haben aber nur die Reichen mit ihren hohen Aktien-, Bank-, und Anleihenvermögen, das mit unseren Steuern gerettet und verschont wurde.
Heute haben die Vermögenden die Krise hinter sich, die Geldvermögen sind höher als vor der Krise. Aber die Schulden sind noch da !

Nun ist es an der Zeit den "Geld- und Vermögenseliten" ihren angemessenen Obulus an der Finanzierung des Gemeinwesens abzufordern. Ohne die staatliche Infrastruktur hätten sie es nicht so weit nach oben geschafft. Eine Vermögensabgabe würde auch dem Grundgesetz gerecht. Dort heißt es in Art. 14 "Eigentum verpflichtet" und nicht "Eigentum muss bis zur Grenze der Schamlosigkeit und darüber hinaus vermehrt werden".
"Weiter, weiter, immer weiter..........."

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von daredevil » Di, 23.04.13, 22:55

Naja die sprechen von 600 Mrd. bei der Steuer nicht deklarierter Gelder im Ausland welche in Deutschland (Kapitalerträge) versteuert werden müssten.
Das ist doch eine Hausnummer. Ich kann Rudi's da Argumentation schon nachvollziehen. Da reden wir von mindestens 5 Mrd. Kapitalertragssteuer jährlich die nicht vereinnahmt werden kann. Ganz abgesehen dass da der eine oder andere Euro von diesen 600 Mrd. gar nicht versteuert wurde und somit Schwarzgeld ist.
Ich denke schon dass viele Probleme zu lösen wären würden alle ihren Beitrag leisten.
In Griechenland stellt sich die Lage denke ich noch viel viel schlimmer da. Da ist das Problem systemisch. Aber eigentlich ist es bei uns auch systemisch denn glaubt denn einer hier dass man in der Politik ernsthaft ein Interesse an der Offenlegung der Daten durch die Schweiz hat. Mit Namen versteht sich!
Natürlich nicht

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von daredevil » Di, 23.04.13, 23:03

@ Rudi
Das hast du schön zusammengefasst.
Ich habe mir vor Jahren mal die Frage gestellt warum in den westlichen Industriestaaten einerseits soviel unglaublicher Reichtum und soviel Vermögen in privater Hand liegt. Und andererseits die Staatshaushalte derart hoch verschuldet sind. Wie du schon ausführst ist es die dieselbe Medaille lediglich zwei Seiten. Das hat auch viel mit Umverteilung von unten nach oben zu tun und mit Subventionspolitik wo es immer Profiteure gibt. In den 60er und 70er Jahren die Bädersubventionen (Flick) Starfighter und heute halt Riester und Rürup sowie Zahnzusatzversicherungen mit der Versicherungsbranche. Photovoltaik wäre da auch noch zu nennen. Grünes Etikett drauf und 50 Cent/kWh vom Staat für Subventionsempfänger.
Googelt mal: Cantillon Effekt
Das ist jetzt aber Off Topic. Sorry.

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BLURT » Mi, 24.04.13, 0:12

Ich muss wohl echt etwas hirnkrank sein, dass ich nach so einem Fußballabend noch Lust zu haben glaube, zu diesem Thema was zu sagen. Der ganze Kreuzberger Kiez hat den Sieg der Bayern gefeiert und in meiner Kneipe gab es Sprechchöre "Jupp, Jupp, Jupp". Aber alle hier wissen, abgerechnet wird morgen. Erst wenn Dortmund Real schlägt, feiern wir richtig.
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BLURT » Mi, 24.04.13, 0:35

Ja und eigentlich wollte ich jetzt sagen: bei der ganzen Abwägung, ob der Staat mehr Steuern hätte einnehmen können, wenn die SPD und die Grünen das Abkommen mit der Schweiz nicht im Bundesrat blockiert hätten, wird natürlich vergessen, wie Wohlhabende, die genug Geld übrig haben, ihr Geld anlegen. Sie setzen niemals nur auf ein einziges Pferd, sie streuen und verteilen. Sie geben nicht alles einer Schweizer Bank. Von daher ist zu erklären, warum alle so lange zugewartet haben mit ihrer Selbstanzeige. Nicht wegen der Milchmädchenrechnung, die uns die CSU auftischt, wonach die Betreffenden nach ihrem Modell sogar mehr hätten nachzahlen müssen. Natürlich gibt es "echte" Gründe. Die Schweizer Banken hätten allen ihren Kunden ein Schriftstück ausgehändigt, dass sie pauschal von der Pflicht entbunden hätte, irgendwelche weiteren Einkünfte offen zu legen. Weltweit. Da aber mit Sicherheit jeder zurechnungsfähige Anleger nicht nur in der Schweiz sein Geld gebunkert hat, wäre der Vorsclag der Union einer grandiosen Generalamnestie und Einnahmevernichtung gleichgekommen. Und in Talkshows verarschen sie die Leute, weil sie denken, die sind zu blöd, um es zu merken. Es wird ein sehr heißer Herbst dieses Jahr.
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von HZ » Mi, 24.04.13, 7:50

BW hat geschrieben:Kennst Du die Arbeitsbedingungen selbst? Und vor allem, kennst Du die Arbeitsbedingungen bei anderen vergleichbaren Unternehmen? Oder kennst Du (die Frage ist immer noch unbeantwortetet von Dir) die Arbeitsbedingungenz.B. bei Netto? Immerhin Sponsor beim Jahn....oder interessieren Dich die Bedingungen an sich nur am Rande und es geht um ganz was anderes?

Hier mal was zu Netto:

http://einzelhandel.verdi.de/unternehmen/netto
http://www.taz.de/!70311/

So, und nun? Kaufst jetzt nicht mehr ein beim Netto? Oder gehst nicht mehr zum Jahn? Immerhin ist Netto ein Premiumsponsor des Jahn!
Komm das bringst doch nicht.
Miese Arbeitsbedingungen bleiben miese Arbeitsbedingungen.
Punkt.
Und da ist eben Hoeness dabei: Leiharbeit, gegen Mindestlohn - aber sich als sozial feiern lassen und Steuern hinterziehen.
Da müsst es doch auch bei Euch Bayern Fans klingeln.
Klar weiß ich auch was über die Arbeitsbedingungen bei Netto. Mies sind sie- so grob zusammengefasst.
Aber das rechtfertigt doch nichts.
Warum sagt Hoeness nicht: in meinen Betrieben gibts keine Leiharbeit, ich zahle mindestens den Mindestlohn und meine Angestellten können sich selbstverständlich (wie in diesem Land vorgesehen) gewerkschaftlich organisieren? Warum lobt er die Merkel Politik, die zur Folge hat, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden (klar- diese Politik machte auch rot-grün- aber rechtfertigt dies das?) und bestimmte Länder wirtschaftlich kaum mehr "atmen" können?
Sozial sein und all das passt nicht zusammen- und das ist es was ich kritisiere. Da kann U.H. mit dem FCB noch soviele Benefizspiele machen, ehemaligen Spielern helfen...- mich blendet er nicht!
Übrigens: ich kenne die Arbeitsbedingungen aus meiner gewerkschaftlichen Tätigkeit sehr genau und aus erster Hand.
Und viele sind einfach menschenunwürdig.
Aber hier gehts um Hoeness.

BW
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BW » Mi, 24.04.13, 8:00

Ruuudi hat geschrieben:Doch BW ! Während in D die Reichen immer reicher werden, steigt die öffentliche Armut. Von Ländern wie Zypern oder Griechenland möchte ich hier gar nicht reden, da würd`s mir den Vogel eh sofort raushauen. Aber auch bei uns gilt: Die Schulden der öffentlichen Hand werden immer mehr, es fehlt das Geld für Kitas, Schulen, Theater, Kultur, Sportförderung etc. Gleichzeitig ist der private Reichtum so groß wie nie zuvor. Und dieser Reichtum ist hoch konzentriert. Das reichste Prozent ( 1%) besitzt ein Drittel des gesamten Vermögens.

Privater Reichtum und öffentliche Armut sind zwei Seiten derselben Medaille. Staatsschulden auf der einen Seite, spiegeln auf der anderen Seite immer Vermögen der Privaten wieder. Im letzten Jahrzehnt vermehrten die Reichen ihr Vermögen auf Kosten der Allgemeinheit. Natürlich geschah das nicht immer nur kriminell, so wie im Fall des Uli H., sondern oft auch ganz legal, weil die Politik es so wollte.

In der Finanzmarktkrise rettete der Staat die Banken und Unternehmen mit deinen und meinen Steuern. Hauptsächlich davon profitiert haben aber nur die Reichen mit ihren hohen Aktien-, Bank-, und Anleihenvermögen, das mit unseren Steuern gerettet und verschont wurde.
Heute haben die Vermögenden die Krise hinter sich, die Geldvermögen sind höher als vor der Krise. Aber die Schulden sind noch da !

Nun ist es an der Zeit den "Geld- und Vermögenseliten" ihren angemessenen Obulus an der Finanzierung des Gemeinwesens abzufordern. Ohne die staatliche Infrastruktur hätten sie es nicht so weit nach oben geschafft. Eine Vermögensabgabe würde auch dem Grundgesetz gerecht. Dort heißt es in Art. 14 "Eigentum verpflichtet" und nicht "Eigentum muss bis zur Grenze der Schamlosigkeit und darüber hinaus vermehrt werden".

Die Staatsschulden haben die Staaten über Jahrzehnte durch schlechtes Wirtschaften aufgebaut! Und staatlich geschützt sind Einlagen bis
€ 100.000 und nicht Aktienvermögen. Aber ok, glaub weiter, dass die Menschen wie Hoeneß, an der Staatsmisere schuld sind. Nur mal soviel: die 10% Reichsten zahlen 60% der Einkommensteuer...und geben vielen Menschen einen Arbeitsplatz. Aber ihr habt jetzt ja Euer Bauern (oder doch Bayern-)-Opfer. Lassen wir das Thema, wir kommen doch nicht zusammen. Den Linken kann die CDU auch hundertmal erklären wie der Wirtschaftskreislauf läuft, raffen tun´s es doch nicht.

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von daredevil » Mi, 24.04.13, 8:49

@ BW

Diese Sache mit der Einkommenssteuer ist doch ein hinkender Vergleich. Natürlich zahlt jemand er enorm viel verdient viel EK - Steuer. Aber die Einkommensteuer ist doch nur ein Teil des Steueraufkommens. Warum machst du das an der Einkommensteuer fest? Viele Reiche zahlen überhaupt keine Einkommensteuer weil sie auch keinen Lohn empfangen! Sie leben von Kapitalerträgen welche sie mit 25% (wenn überhaupt siehe UH) versteuern. Ausserdem werden davon keine Sozalabgaben abgeführt weil nur die Arbeit mit Sozialabgaben beaufschlagt wird. Soll heißen jemand der den ganzen Tag auf dem Sofa sitzt und sein Kapital für sich arbeiten lässt drückt 25% Steuer ab. Ein Lohnempfänger egal wo bezahlt seine Einkommensteuer je nach Freibetrag bis zu 42% + Sozialabgaben. Ihm bleiben dann noch 70 - 50% seines Bruttolohns.
Ein großer Teil der Steuer ist die Umsatzsteuer und die wird von der Mehrheit getragen. Es gibt noch etliche andere. Was ist beispielsweise mit Gewerbesteuer? Warum muss ein Arzt Zahnarzt Ingenieur und Anwalt keine Gewerbesteuer abführen? Freiberufler sind davon befreit. Selbstständige nicht. Klientelpolitik?

Diese Statistik die du aufgeführt hast mit der Einkommensteuer und den Reichen ist ein Trick der Reichen um eine größere Belastung weg zu diskutieren. Und du bist drauf reingefallen! Das ist Propaganda. Schau dir mal das Steueraufkommen an!

Übrigens ich würde mich hüten mir von der CDU den Wirtschaftskreislauf erklären zu lassen. Ich möchte hier die Missmanagement der CDU und CSU nicht alle aufzählen aber was da passiert ist ist schon Wahnsinn. Wie war das mit der Hypo Alpe Adria oder Bayern LB oder in BW die Sache mit EnBW. Oder willst du was in der Nähe? Dann schau dir die Sache mit dem Abwasserzweckverband Pfatter mal genauer an. Da gibts noch hunderte weitere Projekte. Aus meiner Sicht sitzen da viele Bauernschlaue drin die an Skrupellosigkeit und Selbstbereicherungstrieb nicht zu überbieten sind.

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von tomkarl » Mi, 24.04.13, 9:01

Wers nicht verstehen will, verstehts auch nicht.
Wer denkt, dass schlechtes wirtschaften der Grund für Staatspleiten ist versteht auch nicht, was man an UH kritisiert.
Wer denkt, dass die Reichen genug Steuern zahlen läßt sich von Merkel und co. blenden und natürlich auch von UH.
Diese Menschen denken wohl auch, dass der Götzetransfer gestern "zufällig" bekannt wurde.
Abgesehen davon ist UH ein kleines Lichtlein, es geht ums große Ganze, um die Megekonzerne wie Google, Amazon, um die Quandts, Piiechs usw. die ihre Kohle in Steueroasen scheffeln.
Es geht um die knapp 5 Bio. € die seit der Finanzkrise an die Banken und nicht an die Staaten bezahlt wurden, und das nur in der EU. Die Menschen leiden genau darunter, weil Ihnen das Sozialsystem um die Ohren fliegt.
UH ist eine Randerscheinung eines Systems, einer Moral, die spaltet, die 90 % Verlierer zurückläßt bevor es komplett an die Wand fährt, und die meisten merken es nicht, rennen in die Südkurve und feiern ihren FCB, weil dieser ein Benefizspiel gegen Unterhaching macht..............

BW
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BW » Mi, 24.04.13, 9:27

daredevil hat geschrieben:@ BW

Diese Sache mit der Einkommenssteuer ist doch ein hinkender Vergleich. Natürlich zahlt jemand er enorm viel verdient viel EK - Steuer. Aber die Einkommensteuer ist doch nur ein Teil des Steueraufkommens. Warum machst du das an der Einkommensteuer fest? Viele Reiche zahlen überhaupt keine Einkommensteuer weil sie auch keinen Lohn empfangen! Sie leben von Kapitalerträgen welche sie mit 25% (wenn überhaupt siehe UH) versteuern. Ausserdem werden davon keine Sozalabgaben abgeführt weil nur die Arbeit mit Sozialabgaben beaufschlagt wird. Soll heißen jemand der den ganzen Tag auf dem Sofa sitzt und sein Kapital für sich arbeiten lässt drückt 25% Steuer ab. Ein Lohnempfänger egal wo bezahlt seine Einkommensteuer je nach Freibetrag bis zu 42% + Sozialabgaben. Ihm bleiben dann noch 70 - 50% seines Bruttolohns.
Ein großer Teil der Steuer ist die Umsatzsteuer und die wird von der Mehrheit getragen. Es gibt noch etliche andere. Was ist beispielsweise mit Gewerbesteuer? Warum muss ein Arzt Zahnarzt Ingenieur und Anwalt keine Gewerbesteuer abführen? Freiberufler sind davon befreit. Selbstständige nicht. Klientelpolitik?

Diese Statistik die du aufgeführt hast mit der Einkommensteuer und den Reichen ist ein Trick der Reichen um eine größere Belastung weg zu diskutieren. Und du bist drauf reingefallen! Das ist Propaganda. Schau dir mal das Steueraufkommen an!

Übrigens ich würde mich hüten mir von der CDU den Wirtschaftskreislauf erklären zu lassen. Ich möchte hier die Missmanagement der CDU und CSU nicht alle aufzählen aber was da passiert ist ist schon Wahnsinn. Wie war das mit der Hypo Alpe Adria oder Bayern LB oder in BW die Sache mit EnBW. Oder willst du was in der Nähe? Dann schau dir die Sache mit dem Abwasserzweckverband Pfatter mal genauer an. Da gibts noch hunderte weitere Projekte. Aus meiner Sicht sitzen da viele Bauernschlaue drin die an Skrupellosigkeit und Selbstbereicherungstrieb nicht zu überbieten sind.

Glaube mir, ich versteh schon was davon. Fakt ist, dass unsere Regierung Gesamtsteuereinnahmen in 2012 von 623 Mrd. hatten und der Anteil am BIP 23,4% beträgt. Beides sind absolute Höchstwerte. Du kannst unserem Staat noch so viel Geld geben, es wird ihm nie reichen...weil er einfach nicht damit verantwortlich umgehen kann. Dies können Unternehmer um einiges besser. Wenn ich sehe, wie sich eine Frau Künast oder ein Herr Lafontaine hinstellen und genau diese Unternehmer an den Pranger stellen kriege ich persönlich das Kotzen! Ich ergebe mich allen Wirtschaftweisen hier und beende meinen Ausflug zu diesem Thema mit einem Zitat (weiß aber nicht von wem das ist):

"Wer schweigt stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."

Muss sich jetzt niemand persönlich angegriffen fühlen, mir gefällt einfach dieses Zitat. Aber wenn zwei Seiten soooo weit auseinander sind ist Schweigen wohl besser. Und das werde ich jetzt zu diesem Thema tun.

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Mike a.R.
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von Mike a.R. » Mi, 24.04.13, 11:24

Zum Thema versenken von Steuergeldern sage ich nur:
"Flughafenbau BER in Schönefeld"
"Flughafen in Kassel"
"Stuttgart 21"
oder auch
"Hypo Alpe Adria Bank"
"Bayerische Landesbank und andere Banken"

Da geht es nicht nur um Millionenbeträge, da geht es um Milliarden Euros Steuergeld, das verschwendet wurde :!:

...UND, muss bei diesen Steuergeld-Verschwendungen vielleicht einer der Verantwortlichen mit Schadenersatz oder gar Gefängnis rechnen?

NEIN, ein Wobereit oder auch bayerische Politiker können nach wie vor ihr Leben recht "sexy" weiter genießen.
Jahnsinn ist Wahnsinn, manchmal nicht mehr zum aushalten!

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von Micklas » Mi, 24.04.13, 12:01

daredevil hat geschrieben:@ BW

brigens ich würde mich hüten mir von der CDU den Wirtschaftskreislauf erklären zu lassen. Ich möchte hier die Missmanagement der CDU und CSU nicht alle aufzählen aber was da passiert ist ist schon Wahnsinn. Wie war das mit der Hypo Alpe Adria oder Bayern LB oder in BW die Sache mit EnBW. Oder willst du was in der Nähe? Dann schau dir die Sache mit dem Abwasserzweckverband Pfatter mal genauer an. Da gibts noch hunderte weitere Projekte. Aus meiner Sicht sitzen da viele Bauernschlaue drin die an Skrupellosigkeit und Selbstbereicherungstrieb nicht zu überbieten sind.
Das kommt davon, wenn eine Partei über Jahrzehnte das alleinige Sagen hat und selbst gewählt wird, wenn noch der allergrößte Vollpfosten kandidiert. (gilt jetzt nicht nur für CDU/CSU).
Diese ganze Freinderlwirtschaft kotzt mich so dermaßen an, dass ich es gar nicht sagen kann.
Noch schlimmer: die damit verbundene Scheinheiligkeit, irgendein Bauernopfer oder irgendeine lapidare Ausrede war und ist in den meisten Fällen ausreichend, weil es wenige kritisch hinterfragen. Und die, die dann kritisch hinterfragen, werden dann öffentlich niedergemacht und geächtet.

Daredevil hat ja hier schon einige Beispiele genannt.
Aber warum z.B. stecken eine Frau Hohlmeier (als Ex-KuMi) und ein Herr Seehofer ihre Kinder allesamt in Privatschulen, die im Monat ca. 2500 EUR Schulgebühr kosten und wo dann entsprechend Nachkommen der "Elite" sitzen. Hauptsache, bloß nicht zuviel Kontakt mit dem "Normalbürger".
Warum stellen Minister und Bundestagsabgeordnete eigene Ehepartner und Verwandte zu Löhnen ein, die deutlich über dem sind, was man normalerweise in dem Job verdienen würde....der dumme Steuerzahler wird es schon machen. Ist zwar mittlerweile untersagt, aber mit Ausnahmeregelungen kann man da ja auch noch weit kommen...zum Kotzen!

Das ist alles so dermaßen abgehoben und unverfroren, dass es mir regelmäßig die Haare aufstellt.

Ich hoffe inständig, dass die Leute irgendwann mal checken, dass das, was hier ploitisch in Bayern seit Jahrzehnten abgeht, nicht der Normalfall sein sollte (und ja, auch bei der CSU gibt es Leute, die wirklich super Arbeit leisten). Allein mir fehlt dazu der Glaube.
"Your teeth are offside, your teeth are offside, Luis Suarez your teeth are offside!"

STOPPT DIESEN WAHNSINN!

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BW » Mi, 24.04.13, 17:17

Eines möchte ich noch ergänzen...für alle Wirtschaftweisen und Meinungsbildner ala "Leute wie UH sind an den Staatspleiten mit schuld":

http://www.mittelbayerische.de/nachrich ... batte.html

Einfach mal die Zahlen in aller Ruhe lesen. 2 Mrd mehr! Lass es 5 Mrd. werden......und die fehlen also um die Staaten vor den selbstverschuldeten Pleiten zu retten. Dass die Reichen Steuen hinterziehen ist alles andere als ok und muss bestraft, am besten verhindert werden. Aber alleine 30 Mrd werden lt. Bund der Steuerzahler jährlich vom Staat verschwendet!

Wollte nur noch ein paar Fakten schaffen.

daredevil
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von daredevil » Mi, 24.04.13, 18:12

@ Mike
Ich könnte die These dass der Staat stets der schlechtere Unternehmer ist sehr schnell widerlegen. Dies ist nämlich auch nur ein Propagandaslogan der dazu verwendet wird diverse Geschäftsfelder einfach zu privatisieren.
Du zählst hier sehr schön auf wo der Staat als Bauherr und Unternehmer zugegebenermaßen versagt hat. Wobei wenn man es seriös betrachtet waren es alles Bereiche in denen die Staats- oder Landesregierung offiziell nicht das Heft des Handelns in der Hand hatte sondern über eine privatrechtliche Firma ausgelagert hatte. Nur im Aufsichtsrat saßen dann mehrheitlich Politiker.

Aber um zu zeigen dass solche nennen wir sie unternehmerische Fehlentscheidungen nichts ist was nur der Staat exklusiv für sich hat möchte ich ein paar Beispiele für privatwirtschaftliche Fehlinvestitionen und Verluste nennen:
ThyssenKrupp mit den Werken in Amerika
Daimler mit der Fusion mit Chrysler
VW mit der Entscheidung für diverse Produkte wie Phaeton
Allianz mit Dresdner Bank
Commerzbank mit.... Ach da will ich gar nichts schreiben
Deutsche Bank mit toxischen Immoblienkrediten
Hypo Real Estate (wie Commerzbank)

Ich könnte hier noch ewig(!) weitermachen. Es liegt nicht daran ob du nun Staatsangestellter bist oder Angestellter bei einem privaten Unternehmen dass Fehler gemacht werden. Es liegt am Menschen selbst. Es gibt genug Menschen die nicht vorsichtig genug oder zu selbstverliebt oder zu selbstsicher sind und zu wenig vorausschauend handeln dann passieren diese Dinge. Wieviele Privatanleger haben mit der Telekom ein Vermögen verloren?
Der einzige Unterschied zwischen Staat und Privatunternehmen sollte sein dass der Staat mit seinen Organen einzig und alleine das Volkswohl im Auge haben sollte und das private Unternehmen seinen Gewinn. Wem würdest du eher Glauben schenken wenn es um die Notwendigkeit einer Knieoperation geht? Dem Oberarzt eines staatlichen Krankenhauses oder dem Oberarzt einer Privatklinik?

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von dauerfan » Mi, 24.04.13, 18:28

BW erkennt leider keine Zusammenhänge. Ich habe speziell vom Fall Griechenland in dem Zusammenhang mit Staatspleite gesprochen. Und wenn du den nicht erkennst musst du mich nicht so blöd anblaffen. Ich würd`s dir ja gerne erklären, aber sinnlos bei dir.
Und jetzt bin ich mal gespannt, ob du Wort hältst und ruhig bist.

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BW » Mi, 24.04.13, 18:29

Und jetzt freuen wir "kleine Leute" uns einfach wieder auf Fussball. Bayern Gala gestern trotz UH...mal schauen was der BVB heute nachlegen kann. :-)

BW
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BW » Mi, 24.04.13, 18:32

dauerfan hat geschrieben:BW erkennt leider keine Zusammenhänge. Ich habe speziell vom Fall Griechenland in dem Zusammenhang mit Staatspleite gesprochen. Und wenn du den nicht erkennst musst du mich nicht so blöd anblaffen. Ich würd`s dir ja gerne erklären, aber sinnlos bei dir.
Und jetzt bin ich mal gespannt, ob du Wort hältst und ruhig bist.

Keine Sorge, zu dem Thema werde ich mich nicht mehr äußern. Auch wenn ich Dir gerne etwas entgegen würde. Aber bringt einfach nichts. Da gehen die Meinungen zu weit auseinander. Und das Forum muss ja auch nicht zum Wirtschafts- und Politikforum werden.

daredevil
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von daredevil » Mi, 24.04.13, 18:51

Die Off Topic Rubrik ist aber doch genau für sowas da. Find ich auch gut! Es wird aus meiner Sicht sowieso zu wenig über gesellschaftliche Dinge diskutiert. Natürlich sollte man vor allem Face to Face solche Dinge diskutieren. Macht ja bestimmt hier auch jeder sonst hätten sich die Leute zu dem Thema nicht geäussert.
Ich finde es schon richtig die Dinge hier auch streitbar zu diskutieren und nicht abzubrechen mit von wegen "ja jetzt ist wieder Fussball....."
Dass das hier auch so Themenabschweiffend rege diskutiert wird zeigt doch einfach dass die Leute draussen so derart angepisst sind und ihrem Ärger selten an geeigneterer Stelle Luft machen können. Gabs schon mal. End 20er Jahre. Gegenwärtig unvorstellbar aber wer weiß. Es gibt immer wieder einen neuen Uli Hoeness. Und es gibt auch immer neue heftigere Einschnitte in Sozialleistungen Rente etc. Viele fühlen sich nicht mehr mit ihren Interessen vertreten.
Dies schweift natürlich von der Causa Hoeness ab. Auch die Staatsschuldenthematik schweifft davon ab. Aber irgendwie scheint es für die Menschen zusammenzuhängen.
Ich kann mir nur nicht erklären wie man als gerechtigkeitsliebender Mensch diesen Freikaufparagraphen für richtig halten kann und man zweitens für UH in irgendeiner Form Verständnis entgegenbringen kann.
Das alles unabhängig von Bayern München denn mit denen hat das nichts zu tun.

BW
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von BW » Mi, 24.04.13, 18:59

Ich bin sehr diskussionsfreudig (zu vielen Themen), aber wenn Meinungen zu weit auseinander gehen, gibt es einen Punkt wo es keinen Sinn mehr macht.

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JayJay-_-
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von JayJay-_- » Mi, 24.04.13, 19:16

daredevil hat geschrieben:Die Off Topic Rubrik ist aber doch genau für sowas da. Find ich auch gut! Es wird aus meiner Sicht sowieso zu wenig über gesellschaftliche Dinge diskutiert. Natürlich sollte man vor allem Face to Face solche Dinge diskutieren. Macht ja bestimmt hier auch jeder sonst hätten sich die Leute zu dem Thema nicht geäussert.
Ich finde es schon richtig die Dinge hier auch streitbar zu diskutieren und nicht abzubrechen mit von wegen "ja jetzt ist wieder Fussball....."
Dass das hier auch so Themenabschweiffend rege diskutiert wird zeigt doch einfach dass die Leute draussen so derart angepisst sind und ihrem Ärger selten an geeigneterer Stelle Luft machen können. Gabs schon mal. End 20er Jahre. Gegenwärtig unvorstellbar aber wer weiß. Es gibt immer wieder einen neuen Uli Hoeness. Und es gibt auch immer neue heftigere Einschnitte in Sozialleistungen Rente etc. Viele fühlen sich nicht mehr mit ihren Interessen vertreten.
Dies schweift natürlich von der Causa Hoeness ab. Auch die Staatsschuldenthematik schweifft davon ab. Aber irgendwie scheint es für die Menschen zusammenzuhängen.
Ich kann mir nur nicht erklären wie man als gerechtigkeitsliebender Mensch diesen Freikaufparagraphen für richtig halten kann und man zweitens für UH in irgendeiner Form Verständnis entgegenbringen kann.
Das alles unabhängig von Bayern München denn mit denen hat das nichts zu tun.
:clap: :clap: :clap:
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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von Towerman » Mi, 24.04.13, 19:32

dauerfan hat geschrieben:BW erkennt leider keine Zusammenhänge. Ich habe speziell vom Fall Griechenland in dem Zusammenhang mit Staatspleite gesprochen. Und wenn du den nicht erkennst musst du mich nicht so blöd anblaffen. Ich würd`s dir ja gerne erklären, aber sinnlos bei dir.
Und jetzt bin ich mal gespannt, ob du Wort hältst und ruhig bist.
@dauerfan

Ich schlage Dich - wenngleich es mir schwer fällt - mit Deinen eigenen Mitteln, d.h. ich ziehe es vor, diese Nachricht für alle lesbar im Forum zu texten und verzichte daher auf eine PN.

Bitte höre auf, im Glashaus sitzend mit Steinen rumzuschmeißen.

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Bzgl...
dauerfan hat geschrieben:Kann mir mal dieser user BW erklären, was das Ganze mit Neidern zu tun hat?...
Ratschlag von mir: Schreib BW direkt an und lege damit eine gute Basis für einen Meinungsaustausch.

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Re: Würstl Uli und die Steuer

Beitrag von dauerfan » Mi, 24.04.13, 19:37

@dauerfan
Towerman hat geschrieben:...
Bitte höre auf, im Glashaus sitzend mit Steinen rumzuschmeißen.
...
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