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 Betreff des Beitrags: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 18:42 
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Bin gespannt obs wirklich nichts mit Fussball zu tun hat.
Habs mal in diese Rubrik gepostet:
Ihr vielen Bayern Fans- jetzt kein Schaum vorm Mund.
Wir alle zahlen Steuern und im Verhältnis zu unserem Einkommen nicht wenig!

Komisch, dass das Thema noch nicht gepostet wurde.
Der "gewerkschaftsfreie" Betriebsinhaber Würstl- Uli soll einen dreistelligen Millionen Betrag am Fiskus vorbeigeschleust haben.
Ab 1 Mio € gibts zwingend Freiheitsstrafe.
Gut, man kennt noch nicht alle Fakten.

Trotzdem jetzt schon:
Wetten, dass der "Saubermann" und "soziale Engel" nicht in den Knast kommt!
Das Gesetz kennt eben Unterschiede.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 18:48 
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HZ hat geschrieben:
Bin gespannt obs wirklich nichts mit Fussball zu tun hat.
Habs mal in diese Rubrik gepostet:
Ihr vielen Bayern Fans- jetzt kein Schaum vorm Mund.
Wir alle zahlen Steuern und im Verhältnis zu unserem Einkommen nicht wenig!

Komisch, dass das Thema noch nicht gepostet wurde.
Der "gewerkschaftsfreie" Betriebsinhaber Würstl- Uli soll einen dreistelligen Millionen Betrag am Fiskus vorbeigeschleust haben.
Ab 1 Mio € gibts zwingend Freiheitsstrafe.
Gut, man kennt noch nicht alle Fakten.

Trotzdem jetzt schon:
Wetten, dass der "Saubermann" und "soziale Engel" nicht in den Knast kommt!
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zurecht kommt er nicht in den Knast, würde jeder so machen! :tongue2:

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Danke Oli fürs bleiben!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 18:51 
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Aber mit Selbstanzeige vermutlich nicht

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 18:56 
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am_roten_Steg hat geschrieben:
HZ hat geschrieben:
Bin gespannt obs wirklich nichts mit Fussball zu tun hat.
Habs mal in diese Rubrik gepostet:
Ihr vielen Bayern Fans- jetzt kein Schaum vorm Mund.
Wir alle zahlen Steuern und im Verhältnis zu unserem Einkommen nicht wenig!

Komisch, dass das Thema noch nicht gepostet wurde.
Der "gewerkschaftsfreie" Betriebsinhaber Würstl- Uli soll einen dreistelligen Millionen Betrag am Fiskus vorbeigeschleust haben.
Ab 1 Mio € gibts zwingend Freiheitsstrafe.
Gut, man kennt noch nicht alle Fakten.

Trotzdem jetzt schon:
Wetten, dass der "Saubermann" und "soziale Engel" nicht in den Knast kommt!
Das Gesetz kennt eben Unterschiede.


zurecht kommt er nicht in den Knast, würde jeder so machen! :tongue2:


Ja super, das rechtfertigst Du noch. Mir fehlen die Worte!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 19:18 
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Das mit dem dreistelligen Millionenbetrag ist laut ZDF schon wieder gegessen.

Trotzdem ist das natürlich absolut verwerflich und gehört bestraft.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 19:19 
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Micklas hat geschrieben:
Das mit dem dreistelligen Millionenbetrag ist laut ZDF schon wieder gegessen.

Trotzdem ist das natürlich absolut verwerflich und gehört bestraft.



abwarten :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 19:56 
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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 20:19 
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Das ist schon sehr heftig und bei einer Hinterziehung von mehreren Mio. € hört da auch der Spaß auf.
Das ist kein Kavaliersdelikt mehr und alles andere als Knast wäre bei der aktuellen bekannten Sachlage unverständlich.

Fraglich ist aber vor allem: woher kommt das viele Geld? Mit Sicherheit nicht nur von der Wurstfabrik und dem Bayern Gehalt.
Möglicherweise hat er noch kräftig an Spielertransfers mitverdient oder auch beim Stadionbau in die eigene Tasche gewirtschaftet? Das wären so typische Einkünfte, die man nicht gerne auf der Steuer angibt und lieber in die Schweiz bringt.
Auf jeden Fall ist seine Glaubwürdigkeit zerstört und seine Aussagen in der Öffentlichkeit von früher haben gleich einen ganz anderen Nachgeschmack.
So hat er doch schon oft öffentlich Spielervermittler oder die reichen Deutschen die ihr Geld in die Schweiz bringen kritisiert. Und sich selbst dann immer auf die Seite der kleinen Leute gestellt - alles nur Fassade?


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: So, 21.04.13, 20:22 
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Da gehts wohl um satte 600 Millionen Euro die nicht sein gesamtes Vermögen darstellen sollten.
Da kann man davon ausgehen dass der Würstl Uli ein Milliardär ist der den Staat bescheißt!

Wie hier schon geschrieben wurde ist über 1 Mio. zwingend Knast angesagt. Die Selbstanzeige könnte dies verhindern sofern die Strafmilderung dies abdeckt. Da es jedoch hier um eine derart hohe Summe geht ist wohl davon auszugehen dass wir im Normalfall über die Höchststrafe sprechen. 5 Jahre!
Sollte er dann tatsächlich mildernde Umstände bekommen ist das auch noch bei 3 Jahren Stadlheim gewährt. Unterschätzen darf man nicht der der Uli jeden kennt und da viel gemauschelt wird grad im Bereich der CSU. Aber die werden ihn jetzt wohl auch alle fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Wer verbrennt sich da die Finger in diesen Zeiten wo die soziale Ungerechtigkeit jedem Normalbürger ankotzt ohne Ende.
Aus meiner Sicht geht da nur eins. Strafmilderungs- und Amnestie Paragraph hin oder her. Höchststrafe! 5 Jahre einfahren und mit Breno in der Zelle Watten! Es kann nicht sein dass die Großen immer davon kommen und die Kleinen immer gehängt werden.
Jetzt muss der Staatsanwalt innhalb von wohl 2 Jahren prüfen woher die 600 Mio kommen. Könnte ja auch Schwarzgeld sein dann reden wir nicht mehr nur noch drum ob er die Zinserträge nicht versteuert hat sondern über ganz was anderes...
Hängt ihn höher würde Blurt sagen und da bin ich diesmal gerne dabei beim virtuellen Lynchmob!!! :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 8:43 
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HZ hat geschrieben:
Bin gespannt obs wirklich nichts mit Fussball zu tun hat.
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Hauptsache mal was geschrieben ohne die Fakten zu kennen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 10:01 
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Eine Selbstanzeige sollte ersteinmal Fakt genug sein, meinst du nicht?
Find es echt lustig, wie der Würschtl-Uli von vielen Bayernfans (in der Community bei der Süddeutschen und bei der Blöd) in Schutz genommen wird! So in dem Stil "der hat doch Recht"!
Ich persönlich hätte gerade ihm das nicht zugetraut, weil sonst er es ja immer ist, der auf andere mit den Finger zeigt.
Mal abwarten was in den kommenden Monaten ans Licht kommt.
Aber eines sollte jedem bewusst sein: Steuerhinterziehung ist eine Straftat und kein kleiner Delikt wie ein Strafzettel oder ähnliches!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 11:00 
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Der Fall "Würstl-Uli" ist eine der schlechtesten Nachrichten seit dem Verschwinden vom "HB -Männchen" und der "Bärenmarke" aus der Vorabendwerbung. Schadenfreude verbietet sich aber hier. Die empfand ich mehr oder weniger noch beim Fall von Wulff oder Guttenberg. Hoeneß dagegen wäre einer der Wenigen - wenn nicht nach Willy Brandt einer der Letzten - gewesen, wo man sich hätte vorstellen können, dass ihm zumindest am Trainingsgelände vom FCB noch ein Denkmal errichtet wird. Da stürzt sich ohne Not ein Leitbild vom Sockel, auf den es sich selbst gestellt hat, da demontiert sich eines der Vorbilder, von denen wir (für mein Empfinden) eh schon viel zu wenige haben. Einmal mehr und mehr denn je kann man da nur sagen: armes Deutschland!
Gebe zu, ich bin brutal enttäuscht. Wem willst du da noch vertrauen? Es ist ja praktisch schon ein klares Indiz nicht für die Leiche, sondern für den Friedhof im Keller, wenn gewisse Zeitgenossen ständig ihre Menschlichkeit, Uneigennützigkeit und Unbestechlichkeit besonders in den Vordergrund stellen. Wie beispielsweise ein Lance Armstrong mit seiner Krebshilfe war nun auch Hoeneß als moralischer Geisterfahrer in der Weltgeschichte unterwegs.
Nicht missverstehen: ich erhebe nicht den moralischen Zeigefinger, ich selber suche ja auch nach Schleichwegen, das Finanzamt weiträumig zu umfahren. Allerdings mündet das meistens in einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit und von Weitem sehe ich schon das ominöse Gebäude. Es ist einfach traurig, dass keiner besser sein will als ich, und die, die es am wenigsten nötig hätten, schreien am lautesten Hallelujah und sind dabei die dreistesten Spitzbuben. All jene, die wie ich bei ihren erbärmlichen Versuchen, ein bisschen zu tricksen für ein paar Euro, auch noch ein schlechtes Gewissen haben, werden doch hiermit zu bemitleidenswerten Armleuchtern erklärt.

Das wird Folgen haben. Gesellschaftlich ist es nicht nur ein weiterer Nackenschlag wie beschrieben, ich glaube, es wird sich angesichts eines Wahlkampfs, der soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt, auch konkret politisch auswirken. Das ist kein Thema, über das innerhalb weniger Wochen Gras wächst.
Es dürfte auch für den FCB Folgen haben. Nicht, weil sie einen neuen Boss brauchen werden, sondern weil es schwer vorstellbar ist, dass einer, der in Geldangelegenheiten privat keine Skrupel kennt, bei der wichtigsten persönlichen Angelegenheit seines Lebens, dem FCB, komplett andere Maßstäbe ansetzt und dem FCB nicht zumindest ein paar Briefkastenfirmen auf den Cayman-Islands installiert hat. Fürchte, es wird Einiges ans Licht kommen die nächsten Monate und am Ende wird Manches nicht mehr so sein wie zuvor. Leider.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 11:33 
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davor habe ich auch Angst

mal nur aus Bayern Sicht:
man wird alles versuchen ihn auseinander zu nehmen,sei es zu recht oder unrecht, nur keiner sollte glauben, dass es bei Barca,Madrid,Dortmung,Schalke besser ist

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 12:32 
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Kann euch echt nicht verstehen. Ihr erklärt hier jemanden zu einem Vorbild das er niemals war. Mir war das immer klar und ich wär nie auf die Idee gekommen diesen Mann als ein Vorbild zu sehen. Hab sowieso kein Vorbild. Dagegen bin ich allergisch.
Fakt ist dass der Mann eine Straftat begangen hat die man ahnden muss.
Aus meiner Sicht ist die Regelung mit der Selbstanzeige ein Skandal. Genauso wäre das Steuerabkommen mit der Schweiz ein Skandal gewesen. Das war ein Abkommen von Klientel für Klientel.
Aus meiner Sicht geht da nur Gefängnis denn die 1 Mio. Grenze ist definitv überschritten. Leider gibts noch diesen Paragraphen mit der Selbstanzeige welchen es interessanterweise nur im Steuerrecht gibt und nicht bei Raub oder Diebstahl.
Wir müssen uns als Bürger mal Fragen was uns denn wirklich wichtig ist! Ist es nur das Geld einzunehmen oder ist es das Recht und die Gleichheit und sind es bestimmte Werte? Ich habe da für mich schon vor 25 Jahren die Entscheidung getroffen.
Sowas ist gesellschafts- und demokratiegefährdend. Die Menschen hier haben aus meiner Sicht langsam kein Vertrauen mehr in das System und sehen die soziale Ungerechtigkeit. Das führt dann vielleicht in ein paar Jahren zu Verhältnissen wie zu Ende der Weimarer Republik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 12:48 
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Ich finde diese regelung mir der Selbstanzeige auch einen Skandal!
Und jetzt verstehe ich auch erst die Zusammenhänge zwischen Uli und seinen Spezln Horst und Edmund!
Auch jetzt wird mir erst klar, warum der Herr eine so dermaßene Abneigung gegen Rot/Grün hat.
Hoeneß hätte es sehr gerne gesehn, dass dieses Steuerabkommen mit der Schweiz durchgewunken wird.
Sein Geld der letzten 10 Jahre mal kurz rückwirkend versteuern und die Sache hätte sich erledigt.
Leider hat er aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht!
Nun, da sich Rot/Grün im Bundesrat dagegen ausgesprochen hat, muss er jetzt die Karten auf den Tisch legen.
Einzige Chance der Schadensbegrenzung war die Selbstanzeige.

Und um zu vermeiden, dass man jetzt hier als "Bayernhasser" oder "Neider" dagestellt wird,
ginge es zum Beispiel um Tönnies, wäre meine Meinung zu 100% die gleiche!
Ich hoffe inständigst, dass es bei Herrn Hoeneß keinen Promibonus gibt!
Und ich finde auch, dass es nicht tragbar ist, dass er weiterhin beim FCB das Präsidentenamt bekleidet!

Unverständlich ist für mich auch die Meinung vieler Bayernfans die fürs Radio interviewt wurden, die immer noch hinter Hoeneß stehen!
Anscheinend hat bei dem Bayerngefolge ein Herr Hoeneß einen Freibrief für alles und bleibt weiterhin die unantastbare Ikone des FCB. Sorry, aber das finde ich sowas von heuchlerisch und asozial!
So, und jetzt könnt ihr über mich herziehen!


Zuletzt geändert von DynamiteRedWhite am Mo, 22.04.13, 14:22, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 12:52 
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Zabo, mit deinem Verweis auf die anderen, die es ja angeblich alle genauso machen, bestätigst du prompt, was ich oben beklage. Den Verlust jeglichen Maßstabs, was in Ordnung ist und was nicht. Jede Sauerei verschwindet in einem Wust von Relativität und alles trifft sich in der alleruntersten Schublade. Man könnte annehmen, da wirds langsam eng, aber so wie wir uns anstrengen, passen wir irgendwie trotzdem alle rein.

Hoeneß hätte in meinen Augen genau eine Chance, seine Ehre halbwegs zu retten bzw. sich selbst als öffentliche Person: er müsste all seine Intelligenz sammeln und auf den Punkt bringen, der mit Sicherheit jetzt über sein Leben und sein Lebenswerk entscheidet. Er müsste ganz gegen seine Natur darauf verzichten, sofort zum Gegenangriff überzugehen, sondern sich kompromisslos outen. Nur wenn er die Karten auf den Tisch legt, wenigstens was seine privaten Angelegenheiten angeht, und sich nicht hinter juristischen Standardfloskeln verschanzt, kann er als öffentliche Person überleben und Kredit zurückgewinnen. Zugeben, dass auch er kein eindimensionaler Mensch ist, von seinen Abgründen sprechen, seinen Masken, von den zwei Seelen in seiner Brust. Bin gespannt, ob er die Größe hat, von seinen Schwächen zu reden. Von seinem Sockel aus Größe zu behaupten war ebenso leicht, wie mit seiner Kohle im Rücken davon zu philosophieren, dass für ihn Geld keine Bedeutung mehr habe. Hoeneß müsste sich jetzt quasi ganz neu erfinden. Wär echt der Hammer, wenn er das schaffen würde. Glaube es kaum, aber zu wünschen wärs ihm. Weil ansonsten ist er weg vom Fenster und es werden traurige Jahre bei heruntergelassenen Jalousien.

@ Daredevil

Ich bin da Gefühlsmensch geblieben und auch etwas sentimental, was die Neigung angeht, gewisse Menschen als vorbildhaft zu wertschätzen.
Bei mir ging das früh los, mit 9 hatte ich Karl May durch und es waren Winnetou und Old Shatterhand. Später abgelöst von manch fragwürdigem Musiker. 1 Lehrer war auch dabei. Zwischendurch auch mal Jesus. Also ich glaube schon, dass es hilfreich ist, wenn es wen gibt, an dem man sich positiv orientieren kann. Ist ja nicht mit blinder Gefolgschaft oder der Verleugnung der ureigenen Persönlichkeit zwingend verbunden.
Also Hoeneß ist schon für sehr viele Menschen eine Instanz. Von daher ein absolutes Politikum, wie die Geschichte weitergeht und auch von Bedeutung für - ich sags mal etwas pathetisch - für das Gleichgewicht der Kollektivseele dieses Landes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 13:05 
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@Blurt

wobei Blurt, du siehst als Bayernfan , habe ich natürlich gleich auch die anderen angegriffen, aber ich bin der Meinung, dass allgemein vieles im argen ist und wer suchet der findet
daher, wenn du Bayern umkrempelst, wirst du vermutlich etwas finden,a ber tendenziell auch bei den anderen oder selbst bei den kleinsten

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 13:11 
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@ zabo

Na ja, wie gesagt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 13:28 
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Das Ganze hat ja erstmal mit Bayern gar nichts zu tun. Die müssen sich nur überlegen wann sie ihm den Rücktritt nahelegen damit er ihn erklären kann. Denn das dürfte jedem klar sein: Ein straffälliger Präsident geht nicht da würde das Ansehen des Vereins leiden ob es nun zum Prozess kommt oder nicht.

@ Blurt
Du machst mir auch nicht den Eindruck als würdest du jemanden blind gehorsam leisten oder hinterherrennen. Dafür schätze ich die als zu kritisch ein. Die meisten die Uli Hoeness u. auch andere zwielichtige Personen so verherrlichen würde ich als Schafe bezeichnen die ihn für einen normalen Bürger wie du und ich halten nur weil er die Fassade so hochgezogen hat.

Und wenn schon Vorbilder sein müssen warum dann nicht die hier:
Ernesto Guevara de la Serna
Salvador Allende
Celia Sanchez
Frank Pais
etc.

Kann mich noch dran erinnern als Hoeness in einer Talksendung sagte dass er gegen eine Vermögenssteuer ist weil der Staat ohnehin schon zu hohe Steuern erhebt und der Staat die Sozialleistungen nicht erbringen kann. Er ist der Meinung dass es Aufgabe der Wohlhabenden ist durch freiwillge Spenden für die sozial Schwachen zu sorgen. NA DANKE! Jeder der Wohlhabenden bestimmt also selbst wie viel er bereit ist zu geben und dann wird zusammengezählt und mal überschlagen wieviele Obdachlosenheime Kindergärten HIV Beratungsstellen etc. dabei raussrpingen. Haben die Wohlhabenden ein soziales Jahr dann geht was vorwärts sind sie im nächsten Jahr etwas geiziger dann sperren wir die Buden eben wieder zu.
Wahnsinn! Was sich unsere vermeintliche Elite erdreistet öffentlich im Fernsehen von sich zu geben ist derart assozial dass mir die Worte fehlen und ich ihn eigentlich nur noch beleidigen möchte.
Der Staat erhebt die Steuern Punkt. Der Bürger liefert sie ab Aus! Dafür erhält er alle Vorzüge unseres Gesellschaftskonstrukts wie Sicherheit persönliche Freiheit medizinische Versorgung Bildung Infrastruktur blablabla.
Wieso Uli Hoeness meint er müsste sich nicht dem gesetzlichen Rahmen entsprechend an dieser Gemeinschaft beteiligen ist mir schleierhaft. Darum weg mit der Ausnahme Selbstanzeige und die volle Härte des Gesetzes gegen derart asoziales Verhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 13:37 
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Uli Hoeneß schafft es wider Erwarten doch noch in den Himmel. Kleiner Wermutstropfen: Er teilt sich mit Christoph Daum die gleiche Wolke. Lulljah sog I!

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 15:16 
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Das Thema lässt mich heute echt nicht los und ich geh mal wirklich davon aus, es wird die Republik noch lange beschäftigen und außerhalb eines Fußballforums alles andere als "off topic" sein. Wenn jetzt die Zeit des Großreinemachens gekommen ist, wovon ich ausgehe, kann auch nicht mehr nur über Straffreiheit bei Selbstanzeige diskutiert werden. Dann muss über all die anderen Ikonen und Aushängeschilder "Made in Germany" geredet werden, die einfach auf dem Papier ihren Hauptwohnsitz verlegen und dadurch ganz legal 0 Steuern in der Heimat lassen. Die dafür je nach Laune, wie daredevil beschrieb, im Glanz von Benefizveranstaltungen sich sonnend, fette Checks hochhalten für krebskranke Kinder und Müttergenesungswerke aller Art, die in Quizshows ihren hinterhergeworfenen Gewinn großzügig hergeben für eine Nierentransplantation von Anneliese Heuldoch, und die ansonsten dafür gefeiert werden, dass sie so deutsch sind. Dann muss man jetzt auch darüber diskutieren, ob man die legalen Steuerhinterzieher von Vettel bis Beckenbauer, die nur aus steuerlichen Gründen woanders wohnen, einfach ausbürgert. Mindestens, wie sie zu Steuerzahlungen herangezogen werden können, die ganz offensichtlich aufgrund des Umsatzes durch ihre permanenten Auftritte im deutschen Fernsehen (inklusive SKY Deutschland und inklusive Werbefernsehen) fällig wären. Man könnte auch so weit gehen, dass Veranstaltungen mit Steuerhinterziehern, z.B. Autorennen, hier einfach nicht mehr übertragen werden. So wie die Tour de France ja auch nicht mehr übertragen wird aufgrund anhaltender Dopingverseuchung. Also da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt erstmal. Handlungsbedarf wär allemal und die Zeit ist reif.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 16:15 
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Fakt ist doch: Er hat Steuern hinterzogen!!!!! Oder nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
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Fakt ist doch: Er hat Steuern hinterzogen!!!!! Oder nicht?



Wohl wahr. Das ist auch nicht in Ordnung. Aber Du zitierst Zahlen (dreistellige Millionenbeträge häh?) und auch der Ausdruck "gewerkschaftsfreie" Betriebsinhaber Würstl- Uli ist rein populistisch. Oder bemängelst Du hier, dass Netto, immerhin ein Premiumsponsor vom Jahn, kaum gewerkschaftlich organisiert ist (oder sein darf)? Und man kann Uli Hoeneß nun sicherlich nachsagen, dass er Steuern hinterzogen hat (wohl aber Steuern aus Spekulationsgeschäften), aber nicht, dass er kein soziales Engagement gezeigt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 18:18 
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@ Blurt
Das hast du schön andiskutiert bist den Schritt weiter gegangen. Hab es mir gar nicht schreiben trauen. Die Personen Vettel Beckenbauer Schumacher etc. die die Infrastruktur dieses Landes dazu genutzt haben oder immer noch nutzen um ihre Karriere zu machen bzw. gemacht zu haben aber keinen Teil dazu beitragen bzw. nicht den den sie von Rechtswegen eigentlich müssten. Von Rechtswegen ist eigentlich nicht richtig denn perverser Weise handeln sie vollkommen Rechtsnormenkonform. Das zeigt eigentlich schon wie krank das alles ist und wie asozial deren Verhalten ist.
Bei uns in die Schule gegangen die Ausbildung erfahren wenns pressiert sich hier operieren lassen wenn man derb Krank ist die Kinder in deutsche Internate schicken unsere Flughäfen und Autobahnen nutzen aber den Steuerzahlungen ausweichen.
Das ist die eigentliche Diskussion. Das und die Tatsache dass eine Handlangerbande in der Politik Gesetze und Schlupflöcher für dieses Klientel macht.
Wie du es schon andeutest die Diskussion hat grad erst begonnen. Sie wird auch nicht enden weil es immer wieder einen neuen Uli Hoeness oder sollte ich sagen Zumwinkel gibt. Hab heute gelesen dass die Friseurengewerkschaft mit den Arbeitgebern sich darauf geeinigt haben einen Mindestlohn von 8,50 € in drei Jahresstufen festzusetzen. Dieses Jahr liegt der Mindestlohn im Osten für eine Friseurin dann schon bei 6,50 € glaub ich. Respekt. Und jetzt kommt der Gag. Die Friseurin muss das Trinkgeld natürlich bei der Steuer angeben und es muss versteuert werden. Die Leute sind immens angepisst. Ich hab das Gefühl dass es da so richtig brodelt es gibt nur kein Ventil um das kanalisiert rauszulassen. Wie schon mal gesagt gab es da Ende der 20er Jahre diese eine Partei in der die Leute ihren Protest ausgedrückt haben. Soweit sind wir wohl noch nicht aber ich bin mal gespannt wieviel % die AfD bekommt bei der Bundestagswahl. Und ich bin mal gespannt ob sich irgendwann mal einer findet der mit Populismus die Nichtwähler mobilisiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 20:00 
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@ daredevil und @ BLURT

Ganz großen Respekt für eure obigen Beiträge. Pure Qualität. Wenn auch aus verschiedenen Blickwinkeln, aber ich schließe mich jedem einzelnen Satz an.

Gerade stelle ich mir vor, wie Uli H. daheim in seiner Villa am Tegernsee sitzt und sich einen Blutdrucksenker nach dem anderen reinpfeift. Er sieht sich völlig im Recht, mit Sicherheit kein Unrechtsbewusstsein. Der Schurkenstaat Deutschland verfolgt ihn und presst ihn aus wie eine Zitrone. Sein sauer verdientes (ergaunertes ?) Geld soll nun dafür herhalten Kindergärten, HIV Stationen, Palliativstationen, Frauenhäuser, Behinderteneinrichtungen und lauter solchen Kram zu finanzieren. Er will nicht falsch verstanden werden, er ist ja nicht gegen "Wohlfahrt". Er ist ja sehr sozial eingestellt, behauptet er und behaupten die, die solchen Leuten immer noch auf den Leim gehen.

Nein, Leute wie Uli H. sind nicht sozial, im Gegenteil sie sind in höchstem Maße asozial. Sie wollen "Wohlfahrt" nach Gutsherrenart: Das heißt, sie selbst wollen entscheiden, wem, wann, wie und wie lange geholfen werden soll. Daumen hoch/Daumen runter. Der verhasste Sozialstaat belohnt nur die, die nichts leisten wollen. Und er saugt Leistungsträger wie ihn aus und treibt sie aus dem Land. Sie können das mit der Verteilungsgerechtigkeit auf jeden Fall besser als der Staat, meinen sie allen Ernstes !

Puh, ich bin richtig froh, dass die bisher bekannte aber anonyme " Gier der Reichen und Superreichen " nun endlich ein Gesicht hat und auch eine Geschichte, die alle verstehen können. Diese Gier und diese Kriminalität dieser Klasse steht nämlich in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Armut und dem Mangel auf der anderen Seite und vor allem mit den ganzen Staatspleiten. Leute wie ein Uli H. haben über Jahrzehnte das Gemeinwesen ausgeplündert und unvorstellbares Vermögen angehäuft. Nun müssen sie rausgezogen werden aus ihren Löchern und zur Verantwortung gezogen werden.

Aber ich mache mir nix vor. Auch wenn seine CSU-Spezis im Moment still halten und den Schwanz einziehen, werden sie ihn doch nicht ganz hängen lassen.
Irgendwann wird sich der Pulverdampf verzogen haben, Uli H. wird durch das Strippenziehen seiner einflussreichen Amigos gerade nochmal seine Selbstanzeige als rechtzeitig durchgegangen sein, seine Steuerschuld nachgezahlt und seine Geldstrafe entrichtet haben. Eigentlich dürfte es nicht sein, eine Haftstrafe müsste nach gängiger Rechtsprechung angesichts der übermittelten Dimension der Straftat zwingend sein.

Aber nehmen wir mal an, er wird doch nicht eingesperrt. Dann wir er aber losledern, mit rotem Kopf bei Jauch, Beckmann oder Plassberg. Wie er vom Unrechtsstaat verfolgt wurde, wie ihn die Medien exzessiv niedergeschrieben haben, wie ein Leistungsträger wie er aus dem Land getrieben wird, wie die Taugenichtse belohnt und die Stützen der Gesellschaft benachteiligt werden, wie viel Gutes er schon getan hat usw. usw. .....

Ich verachte einen Uli H. und seinesgleichen, nicht erst seit letzten Freitag !

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