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BeitragVerfasst: Do, 06.07.17, 22:25 
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Stop! Finger weg von unserem SSV Jahn!

Mitten in die Aufstiegseuphorie platzten im Juni innerhalb eines Tages die Nachrichten vom Wechsel Heiko Herrlichs und dem Einstieg von Philipp Schober als Investor beim SSV Jahn herein. Während die Nachricht von Judas Herrlich zwar ärgerlich ist, aber letztlich auch nur eine Trainerpersonalie darstellt, wird uns der Name Philipp Schober wohl noch länger verfolgen. Und wir werden ihn und sein Handeln verfolgen!
Ohnehin ist es ärgerlich, dass der Einstieg von Investoren in unserem Verein überhaupt möglich ist. Diesen Umstand haben wir im Angesicht des Abgrundes im Jahr 2009 leider nicht verhindert, bzw. in unserer damaligen Situation nicht verhindern können. Letztlich wirkt es aber genau heute nach.
Wir brauchen hier jetzt nicht mehr die ganze Tretzel-Nummer mit all ihren Facetten aufarbeiten, da soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Absolut positiv sehen wir jedoch das Ansinnen unserer Vereinsführung durch einen Rückkauf der Anteile den Jahn auch juristisch wieder komplett in Vereinsbesitz zu holen. Dass dies jetzt gescheitert ist, sollte aus unserer Sicht kein Grund sein, dieses elementare Ziel zu begraben. Im Gegenteil, wir alle sollten dieses Vorhaben weiter unterstützen!
Nun haben wir also diesen Philipp Schober. Die große Unbekannte. Letzte Woche gab er zumindest mit einem langen Interview in der Mittelbayerischen Zeitung zum ersten Mal zu erkennen, worum es ihm geht. Und jetzt sollte dem letzten Jahnfan bewusst sein: Diesen Mann gilt es zu bekämpfen.
Das Interview steht unter dem Titel „Sehe ich aus wie eine Heuschrecke?“. Mit Verlaub, Herr Schober, genau so, wie sie auf dem Bild zu sehen sind, stellen wir uns die Art von Managern vor, die mit ihrem Geschäftsmodell so oft als „Heuschrecken“ bezeichnet werden. Doch es geht hier nicht ums Aussehen.
Generell machen wir uns ja wenig aus Marketingspielereien, bzw. stehen so etwas naturgemäß kritisch gegenüber. Dennoch haben wir es durchaus positiv registriert, dass auch die Marketingabteilung unseres Vereins mittlerweile die Werte „ambitioniert“, „glaubwürdig“ und vor allem „bodenständig“ auf ihren Fahnen stehen hat. Gerade letzterer Wert ist ein Grundwert, der Regensburg und seinen Jahn ausmacht.
Fundamental anders tritt Philipp Schober auf. Kaum hat er sich in den SSV Jahn eingekauft, posaunt er schon heraus, welche Millionenprojekte er nun alle bauen will und sieht in Regensburg plötzlich einen Erstligastandort. Unabhängig davon, dass sich natürlich auch von uns keiner beklagen würde, sollte es eines Tages noch weiter raufgehen, sollte man schon am Realitätssinn eines Menschen zweifeln dürfen, der im Jahr 2017 von Regensburg als einem Erstligastandort spricht. Man muss nur auf unseren Relegationsgegner TSV 1860 München schauen, um sich bewusst zu werden, wohin realitätsfremde Visionen von Investoren führen.
Doch es ist auch schwer zu glauben, dass es Herrn Schober tatsächlich um Regensburg als Erstligastandort geht. Worum es tatsächlich geht, zeigt er sehr deutlich mit der Aussage: „Passt mir auf diese Liga auf! Ein sofortiger Abstieg wäre für den Standort Regensburg nur sehr, sehr schwer zu verkraften.“ Sicherlich ist ein Abstieg das Szenario, das im Fußball jeder vermeiden möchte, doch realistisch gesehen hat der SSV Jahn in den vergangenen 17 Jahren jeweils zweimal viert- und zweitklassig gespielt. In allen anderen Jahren spielten wir in der 3. Liga und jetzt soll ein Weg dorthin plötzlich sehr schwer zu verkraften sein? Ganz nebenbei stellen die genannten 17 Jahre eine sportliche Erfolgsgeschichte dar, nachdem man in den 1980er und 1990er Jahren in der sportlichen Versenkung verweilte.
Doch es geht auch nicht darum, dass eine Rückkehr in die 3. Liga für den Standort Regensburg nicht verkraftbar wäre, sondern in Wahrheit wäre sie für den Investor Philipp Schober nicht verkraftbar, würde doch sein Investment in Gefahr geraten. Um nichts Anderes geht es!
Neben dem vollkommenen Verlust von Bodenständigkeit und Realitätssinn sehen wir auch in der Glaubwürdigkeit von Philipp Schober eine große Gefahr. Wer steckt wirklich hinter seinem Geld? Wer ist der wahre Geldgeber? Welche Interessen verfolgt dieser? Geht es überhaupt um den Jahn? Fragen, die selbst jemanden, der sich von Schobers genannten Träumen blenden lässt, stutzig machen sollten.
Der SSV Jahn ist für Regensburg und die Region da, für jeden einzelnen, egal welchem Beruf jemand nachgeht, ob er arm oder reich ist oder alt oder jung. Der SSV Jahn taugt nicht als Spielzeug für jemanden, der denkt, mit Geld alles im Leben kaufen zu können. Der SSV Jahn von 1889 mit all seiner Tradition, all seinen Emotionen und all seinen Menschen, die ihn leben, kann für kein Geld der Welt erobert werden!
Schober muss bewusst werden, dass er versucht, sich einen wilden Tiger als Haustier zu nehmen. Er kann es probieren, doch er wird ihn nicht zähmen und wenn er ihn nicht freilässt, wird der Tiger ihn fressen! Wir wollen das Herz des Tigers sein, aber wir brauchen jeden Muskel und jeden Zahn! Wir müssen alle gemeinsam gegen diese sicherlich gerade größte Gefahr für unseren SSV Jahn kämpfen. Jeder, dem der Jahn am Herzen liegt, sollte aufstehen gegen Schober. Wir wollen und werden alles, was in unserer Macht steht, unternehmen, um diesem Mann den Spaß an seinem „Spielzeug“ zu nehmen.
Schließt euch dem Kampf gegen den Investor an, lasst uns gemeinsam kämpfen für den SSV Jahn mit all seinen Werten für die er steht. Kein vermeintlich möglicher sportlicher Erfolg darf es uns wert sein, sich von solchen Leuten abhängig zu machen.
Wendet euch ab von Schobers Versprechen! Lasst euch nicht durch irgendwelche Geschenke für Feste, Busse oder Bier einlullen, sofern er das anbieten sollte. Er wäre nicht der Erste, der sich auf diese Art und Weise versucht, einen Namen beim SSV Jahn zu machen!
Ein guter Ansatz ist das Interview von Christian Keller und Hans Rothammer in der MZ, in dem noch einmal klargestellt wird, dass mit Schober keine Vereinbarungen eingegangen werden, die in irgendeiner Art und Weise zur Abhängigkeit führen. Unterstützt diese Haltung auch in Zeiten, in denen man sich vielleicht wünschen würde, dass noch weitere Spieler verpflichtet werden, oder sonstiger Druck herrscht.
Der Investor darf sich an keinem Tag und in keiner Sekunde willkommen fühlen – weder im Jahnstadion noch in Regensburg!

Finger weg von unserem SSV Jahn!

Interview Investor: „Sehe ich aus wie eine Heuschrecke?“
Interview SSV Jahn: „Jahn ist kein Laufsteg der Eitelkeiten“

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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 0:41 
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Aber ansonsten gehts Dir schon noch gut, oder?!


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 1:09 
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Frako hat geschrieben:
Aber ansonsten gehts Dir schon noch gut, oder?!


Was ist daran verkehrt?


Ich find das Statement richtig und bin der gleichen Ansicht, dass man auf Schober nicht hereinfallen sollte.

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Ein Leben lang nur unser SSV Jahn!!!


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 6:21 
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Absolut wichtiges und richtiges Statement! Der Jahn soll niemals zum Spielball eines investors werden!


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 7:14 
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Frako hat geschrieben:
Aber ansonsten gehts Dir schon noch gut, oder?!

Und dir so?

Absolut richtiger Fingerzeig! Damit haben sich nun alle deutlich und nachlesbar positioniert.
Die Zeiten für dubiose Typen beim Jahn müssen der Vergangenheit angehören.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 8:07 
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Sehr gute und richtige Positionierung, das unterschreib ich so!

Positiv find ich auch dass sich Keller und v.a. auch Rothammer in der Angelegenheit ganz klar geäußert haben.

Der Jahn sollte sich nicht abhängig machen und nicht zum Spielball von dubiosen Investorenkreisen werden, die ihre eigenen Interessen verfolgen!

Ich persönlich finde auch den Herrn Schober höchst suspekt, angefangen von seinem widersprüchlichen Lebenslauf bishin zu diesen ganzen undurchsichtigen (Schein?)-Unternehmens-Konstrukten bei denen gar nicht ersichtlich ist, wer da letzten Endes dahintersteckt.

Lieber den bodenständigen, seriösen und nachhaltigen Weg weitergehen, als sich von Spekulanten abhängig zu machen!


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 8:28 
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Frako hat geschrieben:
Aber ansonsten gehts Dir schon noch gut, oder?!


Das ist Dein komplettes Statement zu dieser seitenlangen Stellungnahme?
Klingt lediglich nach Notarzt...
oder warum solls dem Verfasser nicht gut gehen?

Die komplette Jahn-Welt bezieht eindeutig Position!

HJT hat (nach meiner Auffassung) Recht und die Stellungnahme ist klar und unmissverständlich formuliert.
Nicht alles fressen was einem vorgesetzt wird lautet die Devise.
Erst recht nicht wenn es von einem Investor kommt.

Da kann der Schober noch so fromme Lieder auf seiner Schalmei blasen...
Es ist und bleibt wie es ist... es geht ums Business.
Da gibt es keinen lieben Onkel der uns Geld zu steckt und mit einem Klapps auf den Hintern zum Eis kaufen schickt...

Den Ernst der Lage kann man bereits daran erkennen, dass es "Hintermänner" gibt, die nicht genannt werden sollten/wollen.

Auf ein derartiges "Ich-sehe-was-was-Du-nicht-siehst"-Spielchen sollte sich niemand seitens Jahn einlassen - weder Vereinsführung noch Fans. Der Jahn hat die letzten Jahre erfolgreiche Business- und Aufbauarbeit geleistet und sich nach innen wie nach aussen professionell aufgegleist.

Die Gefahr diesen eingeschlagenen Weg durch dahergelaufene Investoren-Johnnys zu versperren oder gar rückwärts gehen zu müssen, nur um nützlicher Idiot für ruinöse "Visionen" zu werden, muss vehement abgewendet werden!
Das sollte selbst für weniger begabte Zeitgenossen nachvollziehbar sein.

Die bisherigen Reaktionen (Rothammer, Keller, Forum, HJT, Seidl) zeigen deutliche Bereitschaft zur Gegenwehr und vor allen Dingen, dass man auf Jahnseite an einem Strang zieht!

Somit, Info an den zuständigen Notarzt:
Uns gehts allen gut! :waving:
:jahn1:


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 8:37 
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Ganz eindeutig und ganz prinzipell: Alle Macht dem Verein, Null Einfluss von Außen!

Damit poste ich jetzt natürlich keine neue Meinung, aber halte es durchaus für sinnvoll (danke für diese Threateröffnung, HJT!), wenn möglichst viele hier ihr Statement abgeben, dann ist das wie eine Unterschriftenliste und hat schon bisschen Gewicht: Schober kann dann zumindest nicht mehr so tun als würde er im Sinne des Vereins und der Fans agieren.

Wenn Schober meint, dass ihm unrecht getan und er in ein falsches Licht gestellt wird, dann soll er die Karten auf den Tisch und die Hintermänner offen legen.

Solange er das nicht tut, bleibt er dubios.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 8:40 
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Finde ich auch richtig. Was passiert, wenn ein ahnungsloser Investor einen Verein "führt" sieht man ja in München bei 60.
Dort wurde ein Verein kaputt gemacht, Tradition vernichtet und Zwietracht gesät.

So etwas dafür beim Jahn nicht passieren. Auf keinen Fall darf Geld angenommen werden das dann an Bedingung geknüpft ist die in irgendeiner Weise den Verein schaden können. Da spiele ich lieber wieder in der 3. Liga.

Ich denke zwar immer noch, dass Schober und die Hintermänner "nur" auf einen längeren Verbleib vom Jahn in der 2. Liga spekulieren und damit die Anteile mit Gewinn wieder verkaufen können aber das ist schon schlimm genug.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 9:20 
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Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe mich unbeliebt zu machen, aber Ihr wisst schon, dass wir vor Schober bereits auch einen "Investor" hatten?
Ohne dessen Geldspritzen wären wir schon mehrmals insolvent gegangen.. Meiner Meinung nach läuft ohne die Kohle von reichen Gönnern im Profifussball längst nichts mehr..

Und es gibt diese Investoren halt in unterschiedlichster Ausprägung:
Die Einen wollen lieber im Hintergrund bleiben und nicht gross an die Öffentlichkeit sowie Tretzel in der Vergangenheit..
was aber doch im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass diese ruhigeren Investoren nicht auch mitbestimmen wollen(ten) 50+1 hin oder her ..
(Geld an Bedingungen geknüpft - damals z.B. Clemens weg - sonst kein Geld mehr usw. um nur ein kleines und für viele nachvollziehbares Beispiel zu nennen)

Die Andere Gattung dieser Investoren stehen lieber im Rampenlicht, siehe Mateschitz,Kühne, Kind, Hopp, usw usw..
Ich denke es ist im Übrigen auch nicht zwangsweise so, dass alle Investoren so grandios dämlich scheitern müssen wie der Scheich in Giesing..
Aber das ist halt gerade bundesweit das Paradebeispiel für einen negativen Verlauf eines wie ja bestens bekannten, ungeduldigen und höchst launischen Investor..
Aber sorry das sind die 60er und nicht der Jahn..

Ich versuche es realistisch zu sehen und ich glaube das Profifussball in 2017 nunmal so funktioniert.
Natürlich kenne ich auch noch die gute alte Zeit, in der es halt nur die Vereine gab mit ein paar regionalen Sponsoren usw..
Schöne alte Zeit.. die gibt es leider nicht mehr und die kommt auch nicht wieder.. und wenn dann heißen die Gegener wieder Buchbach und Amberg..
Aber das will in der jetzigen Situation doch ernsthaft auch keiner..

Die letzten Reste der guten alten Zeit im Profifussball kann man noch bei Union Berlin und Darmstadt erahnen, was ich auch super finde und ich wünschte mir alle Vereine könnten so wie Union Berlin sein.. Die Fans bauen das Stadion um usw.. Mehr Stehplätze, kein überflüssiger Event und Kommerz.. find ich alles super..

Aber die Welt ist nunmal anders..

Ich hoffe auf eine gute Jahnzukunft.. einTraum wäre es, wenn wir uns mal länger in der 2 Liga halten könnten...
Ich will dieses kämpferische Spiel sehen und ein Jahn-Team das niemals aufgibt.

Von wem das dafür notwendige Geld kommt ist mir ehrlich gesagt egal, solange es da ist.
Und wenn die Bussi Bussi Gesellschaft in der VIP Loge Spass hat - soll mir das auch Recht sein..
Hauptsache das Rad hört nicht auf sich zu drehen..

Klar wäre es besser der Verein hätte über die Vergabe der Anteile mitbestimmen können, oder diese sogar selbst zurückkaufen können...

An dieser Stelle wird jetzt eigentlich meine ganze Argumentation vom Anfang her gestützt.
Unser bisheriger Investor hat uns verkauft. ja eigentlich ist genau das passiert..

Waren wir etwa nicht artig?

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(trotzdem) weiter kämpfen.. & Ich bin ein Freund von Franz Gerber


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 9:21 
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Bei mir ist das Thema ganz klar!
Kein Investorengeld!
Außer es geht um Zahlungen die aus heiteren Himmel kommen und durch sportliche Belange nicht abgefedert werden können!
Dann geht es nicht anders, weil dann wohl die Existenz des Vereins auf dem Spiel steht.

Da ich aber nicht davon ausgehen das sowas passiert, steig ich lieber in die Landesliga ab, als auch nur einen Cent anzunehmen um womöglich einen Abstieg zu verhindern.

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Na sauber.... "Die Demokratie" wurde gelöscht.....
Und das am Wahltag!

Das ist nun aber wirklich Ironie!
- Daredevil, Philosoph im Exil


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 9:25 
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Ich sehe auch den Investor bzw. seine Hintermänner als die größte Gefahr an, die sich unserem Verein momentan stellt, denn ein Machtkampf zwischen dem Verein und dem Investor kann zumindest tiefe Gräben reißen. Deshalb sollten wir Fans wie ein Mann hinter dem Verein stehen. Für mich gehören Schober und seine Freunde nicht zum Verein.
Auf der anderen Seite frage ich mich gerade, was wohl wäre, wenn Keller und Rothammer auf Seiten von Schober stünden, ob sich dann auch eine so breite kritische Front formieren würde?

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Rettet den Regenwald


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 9:36 
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Yorick hat geschrieben:
Ich denke zwar immer noch, dass Schober und die Hintermänner "nur" auf einen längeren Verbleib vom Jahn in der 2. Liga spekulieren und damit die Anteile mit Gewinn wieder verkaufen können aber das ist schon schlimm genug.


Ich denke, dass jemand der lediglich auf Wertsteigerung spekuliert, sich nicht derart medienwirksam positionieren und profilieren würde. Für mich klingen die Aussagen allesamt nach einer schleichenden Unterwanderung der Vereinsführung bzw. ein schleichendes Unterdrucksetzen selbiger mit dem Streben nach Macht und Einfluss. So oder so bleibt die ganze 'Geschichte äußerst bedenklich und daher unterstütze ich den Beitrag von HJT zu 100%. Wie die erste Reaktion auf den Beitrag negativ ausfallen konnte (und das in einem FAN-Forum), kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

Jeder, dem der Jahn am Herzen liegt, sollte seinen Unmut, seinen Protest und seine deutliche Ablehnung auf die für ihn richtige Art und Weise (im Stadion, im Internet, im Gespräch mit Bekannten/ Freunden/ anderen Fans,...) zum Ausdruck bringen.

Für den Verein, für UNSEREN SSV!


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 9:43 
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Schober ist kein Investor, sondern Strohmann. Zum (realen) Investor fehlen ihm die finanziellen Mittel wie auch unternehmerisches substantielles Know-How und Erfahrung für Projekte dieser Größenordnung.

Er wird auch benutzt von den eigentlichen Machern, die ihre Ziele nicht offenlegen und vorläufig noch im Hintergrund bleiben wollen. Nicht jeder läßt sich für derlei Unseriositäten benutzen, er aber scheint sich auch gerne benutzen zu lassen.

Warum?

Ich erkenne unter anderem einen ausgeprägter Hang zu(r) Selbstdarstellung / Selbstüberhöhung / im Mittelpunkt stehen wollen / deutliche Angebertendenzen. Da verwendet er auch gerne mal Begriffe, die dem Hochschulbereich zuzuordnen sind: Etwa Dozent. Vorlesungen in München oder Hamburg hat er auch schon gehalten (Vorlesungen halten üblicherweise Hochschulprofessoren), etc.

Und jetzt noch zu seinen "Beratern" von denen er so oft spricht. Ein Berater steht normalerweise in den Diensten dessen, den er berät und und ist dem auch hierarchiemäßig nachgeordnet. Ein Herr Stephan Grühsem, der als ehem. Kommunikationschef bei VW, gleich mehrere Hierarchiestufen über Schober stand, spielt jetzt seinen Berater (gewissermaßen im 2. Glied nach ihm)?

Lächerlich!

Die Presse hat(te) den Bluff scheinbar auch nur teilweise durchschaut. Den Begriff "Schober-Gruppe" habe ich auch schon gelesen.

"Am 23. März 2017 fand in Regensburg ein Sondierungsgespräch zwischen Vertretern des Jahn und einer Abordnung der Schobergruppe statt." [MZ]

Nochmal: Lächerlich!

"In Europa, insbesondere in Deutschland,[2] wird unter einer Unternehmensgruppe häufig ein Konzern verstanden, das heißt ein hierarchischer Verbund aus herrschenden und abhängigen Unternehmen (verbundene Unternehmen) unter einheitlicher Leitung."

Schöne Grüße


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 10:40 
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Clondykes hat geschrieben:

Und es gibt diese Investoren halt in unterschiedlichster Ausprägung:
Die Einen wollen lieber im Hintergrund bleiben und nicht gross an die Öffentlichkeit sowie Tretzel in der Vergangenheit..
was aber doch im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass diese ruhigeren Investoren nicht auch mitbestimmen wollen(ten) 50+1 hin oder her ..
(Geld an Bedingungen geknüpft - damals z.B. Clemens weg - sonst kein Geld mehr usw. um nur ein kleines und für viele nachvollziehbares Beispiel zu nennen)

Die Andere Gattung dieser Investoren stehen lieber im Rampenlicht, siehe Mateschitz,Kühne, Kind, Hopp, usw usw..



Denke die genannten Investoren (ich würde sie Großsponsoren nennen) kann man nicht mit Schober vergleichen. Die investieren jährlich 2 stellige Millionenbeträge, ohne dafür Gegenleistungen zu erhalten. Schober und seine Hintermänner wollen doch mit ihrer Beteiligung ganz offensichtlich nur Geld verdienen.

Tretzel hat auch nur aus reinem Kalkül investiert. Bei den Immobiliengeschäften in seiner Größenordnung hat er schon mit einigen Millionen provitiert. Der hatte nie Interesse am Jahn. Sieht man ja auch daran das er seine Anteile, wo sie ihm jetzt nichts mehr nützen, an den meistbietenden verkauft hat.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 11:44 
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Clondykes hat geschrieben:
Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe mich unbeliebt zu machen, aber Ihr wisst schon, dass wir vor Schober bereits auch einen "Investor" hatten?
Ohne dessen Geldspritzen wären wir schon mehrmals insolvent gegangen.. Meiner Meinung nach läuft ohne die Kohle von reichen Gönnern im Profifussball längst nichts mehr..


Sicher ist diese Aussage richtig. Aber eben auch nur teilweise.
Auch bei Aktionären z.B. gibt es diese oder diese...
Die Konservativen, die über Jahre hinweg ruhig, besonnen und relativ konstant agieren...
die nervösen Fuzzis, die auch mal die dicke Kohle machen wollen - ganz schnell.

So unterscheiden sich langjährige Gesellschafter wie der Unternehmer Seidl deutlich von der Sorte "Unternehmensgruppe Luftballon". Diese fallen bereits im Vorfeld negativ auf mit dubiosem, schnell zusammengeklopftem Business-Anstrich, nicht vorhandenen Werdegängen und diletantischem Strohmann-Gemauschel mit Sag-ich-nicht-Drahtziehern im Hintergrund...
Das lässt Dunkles erahnen. Das riecht geradezu nach Visionen und nicht zuletzt nach erfhoffter Kapitalvermehrung.

Ich denke hier gehts nicht mehr nur (wie Du schreibst) um ein bischen Bussi-Bussi-Gesellschaft auf einer VIP-Tribühne und ob man das gut findet oder nicht...
Dass Schober-Interview strotzt ja geradezu vor Bestätigungen des o.g. Verdachts... "ich sehe den Jahn hier und da", "der Jahn müsste dies und das" und "der Jahn sollte auf keinen Fall dieses und jenes"...

Da hat sich einer vor lauter Geilheit nicht mal im 1. Interview zusammenreissen können...so sehe ich das!
Den Jahn möchte ich nicht als Spielball einer BWLer-Vision sehen, an deren Ende dann der Controller die weiße Fahne hisst und der Insolvenz-Verwalter der Laden zuklappt.

Durch sportlichen Misserfolg in wirtschaftliche Schieflage zu geraten, ist die eine Sache...
den Laden jedoch aufgrund von Visionen und Rendite-Träumereien (siehe Negativbeispiele in Sport u. Wirtschaft) an die Wand zu fahren, ist eine eindeutige NoGo-Nummer...
erst recht, wenn solche Visionen von vor geschubsten Zwetschgen-Manderln ins Mikro gestottert werden, deren größtes künftiges Projekt die Bewältigung der eigenen Selbstdarstellungs-Defizite zu sein scheint.

NUR DER SSV!


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 11:46 
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jahni fan hat geschrieben:

Denke die genannten Investoren (ich würde sie Großsponsoren nennen) kann man nicht mit Schober vergleichen. Die investieren jährlich 2 stellige Millionenbeträge, ohne dafür Gegenleistungen zu erhalten. Schober und seine Hintermänner wollen doch mit ihrer Beteiligung ganz offensichtlich nur Geld verdienen.


Ich möchte gerne mal eine Argumentationskette sehen, wo ich schlüssig nachvollziehen kann, wie mit der Beteiligung an unserer KgaA am Ende Geld verdient werden kann oder soll..
Diese Aussage muss man doch mal mit Fakten und evtl. Beispielen bei anderen Vereinen untermauern wo hier jemals Geld verdient wurde oder werden kann (ausgenommen FC Bayern München)..
Es kursiert jetzt die Angst vor Veränderung bei uns, aber nochmal - Veränderungen müssen nicht zwangsweise immer negativ sein..
Eine Unterstützung beim Bau eines Jugendinternats für die Nachwuchsabteilung wie bereits vorsichtig angekündigt..
empfinde ich ebenfalls nicht als typischen Ansatz für ein "Ausschlachten" durch eine Heuschrecke...
von Prinzip aus sofort dagegen zu sein, bringt keinen weiter

jahni fan hat geschrieben:
Tretzel hat auch nur aus reinem Kalkül investiert. Bei den Immobiliengeschäften in seiner Größenordnung hat er schon mit einigen Millionen provitiert. Der hatte nie Interesse am Jahn. Sieht man ja auch daran das er seine Anteile, wo sie ihm jetzt nichts mehr nützen, an den meistbietenden verkauft hat.


Ich weiß, dass Herrn Tretzel schon was am Jahn gelegen hat, und das er jahrelang versucht hat Mitstreiter für den Jahn zu finden, weil er immer gesagt und betont hat, dass er alleine das nicht auf ewig schultern kann.
Aber da seht ihr doch -> wo wären wir heute ohne Ihn? denkt darüber mal nach, was wäre wenn er die 12 Mio nicht in den Verein gesteckt hätte, immer dann als wir als Bettler und Bittsteller bei im vorstellig wurden? Der Mann hat als Basis das alles möglich gemacht wovon wir jetzt noch provitieren.. Mir fehlt ein bischen der Respekt vor dem was uns dahin gebracht hat wo wir jetzt stehen..
Sicherlich am Ende die sportlichen Leistungen der Protagonisten.. aber wer hat den Rahmen dafür geschaffen und hat mit seinem Geld (egal wie er es verdient) dafür gesorgt dass wir bislang immer überlebten?

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onki hat geschrieben:
So unterscheiden sich langjährige Gesellschafter wie der Unternehmer Seidl deutlich von der Sorte "Unternehmensgruppe Luftballon". Diese fallen bereits im Vorfeld negativ auf mit dubiosem, schnell zusammengeklopftem Business-Anstrich, nicht vorhandenen Werdegängen und diletantischem Strohmann-Gemauschel mit Sag-ich-nicht-Drahtziehern im Hintergrund...
Das lässt Dunkles erahnen. Das riecht geradezu nach Visionen und nicht zuletzt nach erfhoffter Kapitalvermehrung.

Ich denke hier gehts nicht mehr nur (wie Du schreibst) um ein bischen Bussi-Bussi-Gesellschaft auf einer VIP-Tribühne und ob man das gut findet oder nicht...
Dass Schober-Interview strotzt ja geradezu vor Bestätigungen des o.g. Verdachts... "ich sehe den Jahn hier und da", "der Jahn müsste dies und das" und "der Jahn sollte auf keinen Fall dieses und jenes"...

Da hat sich einer vor lauter Geilheit nicht mal im 1. Interview zusammenreissen können...so sehe ich das!
Den Jahn möchte ich nicht als Spielball einer BWLer-Vision sehen, an deren Ende dann der Controller die weiße Fahne hisst und der Insolvenz-Verwalter der Laden zuklappt.

Durch sportlichen Misserfolg in wirtschaftliche Schieflage zu geraten, ist die eine Sache...
den Laden jedoch aufgrund von Visionen und Rendite-Träumereien (siehe Negativbeispiele in Sport u. Wirtschaft) an die Wand zu fahren, ist eine eindeutige NoGo-Nummer...
erst recht, wenn solche Visionen von vor geschubsten Zwetschgen-Manderln ins Mikro gestottert werden, deren größtes künftiges Projekt die Bewältigung der eigenen Selbstdarstellungs-Defizite zu sein scheint.

NUR DER SSV!


kann ich so alles nachvollziehen und würde ich auch sagen.. Aber ich habe noch die Hoffnung, dass dieser erste PR Schachzug der Gruppe um Schober wohl gehörig daneben ging.. Die haben wohl gemeint die Nummer mit dem jungen Jahnfan zieht am besten.. (das ging ja mal gewaltig in die Hose)

Ich seh da in erster Linie den Herrn Grühsem in der Pflicht, mal klar zu sagen was er will.. Ich denke das wäre ehrlich und mittlerweile wohl überfällig..

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@Clondykes
Vielen Dank für Deine absolut fundierten und realistischen Einschätzungen und Beiträge.

Das einzige, was zur Zeit nämlich zum Himmel stinkt ist, im Nachhinein schmutzige Wäsche zu waschen über jemanden, der uns schon x Mal die Lizenz gerettet hat!

HR und CK sind plötzlich die Gutmenschen, denen alles verziehen wird, alle anderen bedeuten Gefahr!
Mir ist nicht ganz klar, wie CK das mit 90% des Forums geschafft hat.
(mei..... Fehler passieren halt....er hat sich ja entschuldigt!)

Ich hoffe auch, es können sich noch genügend daran erinnern, mit welcher Maulwurfmethode sich HR damals beim Jahn zum ersten Mal öffentlich wirksam dargestellt hat!?

Und ständig nur das extremste Negativbeispiel (1860) heranzuziehen kommt mir vor wie das "Gastro-Prinzip": wenns 364 Tage im Jahr schmeckt sagt keiner was, einmal schlechtes Essen und alles ist Mist!


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Clondykes hat geschrieben:

Ich möchte gerne mal eine Argumentationskette sehen, wo ich schlüssig nachvollziehen kann, wie mit der Beteiligung an unserer KgaA am Ende Geld verdient werden kann oder soll..
Diese Aussage muss man doch mal mit Fakten und evtl. Beispielen bei anderen Vereinen untermauern wo hier jemals Geld verdient wurde oder werden kann


Das Zauberwort hier heißt wohl "Abhängigkeit".
Die Aussage wie "es liegt allein am Verein wie weit er uns einbinden möchte" scheint mir nur ein Vorspiel zu sein auf ganz andere Tänze, die da noch folgen werden.

Und ein Investor, der nach Rendite-Möglichkeiten sucht, der wird fündig, das kannst Du mir glauben.
Die wildesten Ideen kannst ja dann notfalls immer als "Vision" verkaufen. Siehe Ismaik (Europaligue, neues Stadion inkl. Einkaufszentrum + Hotel + Nachwuchs-Leistungszentrum)...

...und selbstverständlich gehört es heutzutage zum guten Ton bei Visionären, dass sie "glühender Fan" ihres neu entdeckten Investions-Objekts sind... :clap:

Tretzel hatte zumindest keine Visionen bzgl. der Marschrichtung des Jahn...


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 12:35 
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Clondykes hat geschrieben:
jahni fan hat geschrieben:

Denke die genannten Investoren (ich würde sie Großsponsoren nennen) kann man nicht mit Schober vergleichen. Die investieren jährlich 2 stellige Millionenbeträge, ohne dafür Gegenleistungen zu erhalten. Schober und seine Hintermänner wollen doch mit ihrer Beteiligung ganz offensichtlich nur Geld verdienen.


Ich möchte gerne mal eine Argumentationskette sehen, wo ich schlüssig nachvollziehen kann, wie mit der Beteiligung an unserer KgaA am Ende Geld verdient werden kann oder soll..
Diese Aussage muss man doch mal mit Fakten und evtl. Beispielen bei anderen Vereinen untermauern wo hier jemals Geld verdient wurde oder werden kann (ausgenommen FC Bayern München)..
Es kursiert jetzt die Angst vor Veränderung bei uns, aber nochmal - Veränderungen müssen nicht zwangsweise immer negativ sein..
Eine Unterstützung beim Bau eines Jugendinternats für die Nachwuchsabteilung wie bereits vorsichtig angekündigt..
empfinde ich ebenfalls nicht als typischen Ansatz für ein "Ausschlachten" durch eine Heuschrecke...
von Prinzip aus sofort dagegen zu sein, bringt keinen weiter

jahni fan hat geschrieben:
Tretzel hat auch nur aus reinem Kalkül investiert. Bei den Immobiliengeschäften in seiner Größenordnung hat er schon mit einigen Millionen provitiert. Der hatte nie Interesse am Jahn. Sieht man ja auch daran das er seine Anteile, wo sie ihm jetzt nichts mehr nützen, an den meistbietenden verkauft hat.


Ich weiß, dass Herrn Tretzel schon was am Jahn gelegen hat, und das er jahrelang versucht hat Mitstreiter für den Jahn zu finden, weil er immer gesagt und betont hat, dass er alleine das nicht auf ewig schultern kann.
Aber da seht ihr doch -> wo wären wir heute ohne Ihn? denkt darüber mal nach, was wäre wenn er die 12 Mio nicht in den Verein gesteckt hätte, immer dann als wir als Bettler und Bittsteller bei im vorstellig wurden? Der Mann hat als Basis das alles möglich gemacht wovon wir jetzt noch provitieren.. Mir fehlt ein bischen der Respekt vor dem was uns dahin gebracht hat wo wir jetzt stehen..
Sicherlich am Ende die sportlichen Leistungen der Protagonisten.. aber wer hat den Rahmen dafür geschaffen und hat mit seinem Geld (egal wie er es verdient) dafür gesorgt dass wir bislang immer überlebten?

Ein Investor


Respekt gegenüber jemandem aufzubringen, der wegen Korruptionsverdacht 2 Monate in Untersuchungshaft gesessen hat fällt mir sehr schwer.
Das kann ich schon eher gegenüber jemandem der 60 Stunden die Woche für Mindestlohn arbeitet und ehrlich seine Steuern zahlt.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 12:44 
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jahni fan hat geschrieben:
Clondykes hat geschrieben:
jahni fan hat geschrieben:

Denke die genannten Investoren (ich würde sie Großsponsoren nennen) kann man nicht mit Schober vergleichen. Die investieren jährlich 2 stellige Millionenbeträge, ohne dafür Gegenleistungen zu erhalten. Schober und seine Hintermänner wollen doch mit ihrer Beteiligung ganz offensichtlich nur Geld verdienen.


Ich möchte gerne mal eine Argumentationskette sehen, wo ich schlüssig nachvollziehen kann, wie mit der Beteiligung an unserer KgaA am Ende Geld verdient werden kann oder soll..
Diese Aussage muss man doch mal mit Fakten und evtl. Beispielen bei anderen Vereinen untermauern wo hier jemals Geld verdient wurde oder werden kann (ausgenommen FC Bayern München)..
Es kursiert jetzt die Angst vor Veränderung bei uns, aber nochmal - Veränderungen müssen nicht zwangsweise immer negativ sein..
Eine Unterstützung beim Bau eines Jugendinternats für die Nachwuchsabteilung wie bereits vorsichtig angekündigt..
empfinde ich ebenfalls nicht als typischen Ansatz für ein "Ausschlachten" durch eine Heuschrecke...
von Prinzip aus sofort dagegen zu sein, bringt keinen weiter

jahni fan hat geschrieben:
Tretzel hat auch nur aus reinem Kalkül investiert. Bei den Immobiliengeschäften in seiner Größenordnung hat er schon mit einigen Millionen provitiert. Der hatte nie Interesse am Jahn. Sieht man ja auch daran das er seine Anteile, wo sie ihm jetzt nichts mehr nützen, an den meistbietenden verkauft hat.


Ich weiß, dass Herrn Tretzel schon was am Jahn gelegen hat, und das er jahrelang versucht hat Mitstreiter für den Jahn zu finden, weil er immer gesagt und betont hat, dass er alleine das nicht auf ewig schultern kann.
Aber da seht ihr doch -> wo wären wir heute ohne Ihn? denkt darüber mal nach, was wäre wenn er die 12 Mio nicht in den Verein gesteckt hätte, immer dann als wir als Bettler und Bittsteller bei im vorstellig wurden? Der Mann hat als Basis das alles möglich gemacht wovon wir jetzt noch provitieren.. Mir fehlt ein bischen der Respekt vor dem was uns dahin gebracht hat wo wir jetzt stehen..
Sicherlich am Ende die sportlichen Leistungen der Protagonisten.. aber wer hat den Rahmen dafür geschaffen und hat mit seinem Geld (egal wie er es verdient) dafür gesorgt dass wir bislang immer überlebten?

Ein Investor


Respekt gegenüber jemandem aufzubringen, der wegen Korruptionsverdacht 2 Monate in Untersuchungshaft gesessen hat fällt mir sehr schwer.
Das kann ich schon eher gegenüber jemandem der 60 Stunden die Woche für Mindestlohn arbeitet und ehrlich seine Steuern zahlt.


Fakt ist, dass wir alle (als Jahn) davon profitiert haben.
Wenn ich die Sachen wie sie gelaufen sind neben dem rechtlichen auch moralisch Verurteile und über Tretzel nur noch als Verbrecher rede, muss ich aber auch eingestehen, dass wir als Jahn kein moralisches Anrecht darauf besitzen in der 2. oder 3. Liga zu spielen und ein neues Stadion unsere Heimat nennen zu dürfen.

Genauso ist es mit unserem Ex-Präsi Nerb. Was da lief war mal mehr, mal weniger illegal. Es wurde vorne und hinten getrickst. Damals war es halt kein Stadt-Politikum und keiner hatte ein Interesse die Machenschaften aufzudecken. Alle Machenschaften waren aber nur dazu da den Jahn über Wasser zu halten. Und das hat funktioniert. (Rothammer war damals übrigens in der Opposition n der vordersten Reihe dabei, den Jahn in die Insolvenz schicken zu wollen) Als Jahnfans die dadurch nur profitiert haben, sollten wir ganz ganz still sein. Wenn ich sowas moralisch Verurteilen will, muss ich aber auch eingestehen, dass wir zu unrecht da sind wo wir gerade sind.

Denn ohne Tretzel oder Nerb wärs sehr sehr dunkel um den Jahn geworden.
Ich heiße keinerlei illegale Machenschaften gut, aber mit der Moralkeule sollten wir uns sehr sehr zurückhalten und gaaaanz still sein.

_________________
Viele Grüße, ein Gutmensch


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 12:48 
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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 12:55 
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jahni fan hat geschrieben:
Respekt gegenüber jemandem aufzubringen, der wegen Korruptionsverdacht 2 Monate in Untersuchungshaft gesessen hat fällt mir sehr schwer.
Das kann ich schon eher gegenüber jemandem der 60 Stunden die Woche für Mindestlohn arbeitet und ehrlich seine Steuern zahlt.


Meines Wissens ist noch keine Anklageschrift da und noch ist nichts verhandelt worden, aber einige wissen wohl schon vorher wie es ausgeht..
Ob eine 2 monatige Untersuchungshaft angemessen war, wird sich erst am Ende des Prozesses zeigen...
Wenn dem nicht so ist - wird sich Herr Tretzel den Aufenthalt im Knast sicherlich von den Steuergeldern deines Mindestlohn Arbeiters wieder zurückholen, der Schufft.

Ich warte mit meiner endgültigen Einschätzung der ganze Affäre bis die Sache offiziell von der Justiz durchverhandelt und abgeschlossen ist.
Und bis dahin bewerte ich nur das was Tretzel in der Vergangenheit positives für den Jahn getan hat.

_________________
(trotzdem) weiter kämpfen.. & Ich bin ein Freund von Franz Gerber


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BeitragVerfasst: Fr, 07.07.17, 13:07 
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jahni fan hat geschrieben:
Ich weiß, dass Herrn Tretzel schon was am Jahn gelegen hat, und das er jahrelang versucht hat Mitstreiter für den Jahn zu finden, weil er immer gesagt und betont hat, dass er alleine das nicht auf ewig schultern kann.
Aber da seht ihr doch -> wo wären wir heute ohne Ihn? denkt darüber mal nach, was wäre wenn er die 12 Mio nicht in den Verein gesteckt hätte, immer dann als wir als Bettler und Bittsteller bei im vorstellig wurden? Der Mann hat als Basis das alles möglich gemacht wovon wir jetzt noch provitieren.. Mir fehlt ein bischen der Respekt vor dem was uns dahin gebracht hat wo wir jetzt stehen..


Zitat:
Respekt gegenüber jemandem aufzubringen, der wegen Korruptionsverdacht 2 Monate in Untersuchungshaft gesessen hat fällt mir sehr schwer.
Das kann ich schon eher gegenüber jemandem der 60 Stunden die Woche für Mindestlohn arbeitet und ehrlich seine Steuern zahlt.


Genau so ist es. Die im Raum stehende Bestechung ist alles andere als ein Kaveliersdelikt. Bei Konkurrenten, die ehrlich sind und dann bei einer Ausschreibung leer ausgehen, stehen dann eventuell ja Existenzen auf dem Spiel. Und im Übrigen: Wenn Tretzel in Wirklichkeit doch integer und ein glühender Jahnfan ist, wieso hat er dann seine Anteile nicht an den Jahn verkauft? HR sagt ja im MZ-Interview glaubwürdig, dass Tretzel der Vorschlag gemacht wurde, dass ein unabhänger Experte die Anteile evaluiert - was bedeutet, dass es von Jahnseite ja tatsächlich ein seriöses Angebot gegeben hat oder geben sollte, nicht nur ein Butterbrot. Und Tretzel hat nicht einmal darauf reagiert. Und Tretzel (gab es nicht auch einen aufgetauchten Brief, in dem er geäußert hat, dass er sich eigentlich gar nicht für Fußball interessiert?) soll in Wahrheit doch ein glühender Jahnfan sein und ganz und gar uneigennützig gehandelt haben??? Da lachen doch die Hühner!


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