Die Würde der Fans ist antastbar

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HZ
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von HZ » Fr, 12.10.18, 15:40

Diejenigen, die hier im Forum bei Vorfällen mit der Polizei immer den Ultras die Hauptschuld geben, sollten ihre Haltung mal überdenken.
Mehr sag ich ned.

hOuSe2K6
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von hOuSe2K6 » Fr, 12.10.18, 16:12

Diese Antwort war wieder ein Paradebeispiel der sturen und uneinsichtigen Ignoranz und Pauschalisierung. Was bitte hab ich z.B. mit Ultras zu tun?
Leuten wie dir ist es wirklich zu verdanken, dass pauschale und verallgemeinernde Vorurteile entstehen und dass Schubladendenken herrscht. Mit Verlaub, aber pfui Teufel!


Im Übrigen untersucht das Innenministerium nun die Vorfälle:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/in ... tz,R6FP9Cz

HZ
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von HZ » Sa, 13.10.18, 12:54

hOuSe2K6- ich weiß gar nicht, warum Du Dich angesprochen fühlst.
Aber wenn Du schon so auf den Putz haust:
bitte sag mir:
worin besteht die Ignoranz?
Und von welchen VORurteilen sprichst Du?
Welches Schubladendenken?

Meine Erfahrungen mit dem USK, SEK etc. auf Fußballspielen, Demos etc. haben nichts mit Vorurteilen zu tun.
Es sind meine Erfahrungen. Und fundierte, in vielen Diskussionen überprüfte politische Einschätzungen.

Wenn Du zu anderen Ergebnissen kommst, bitte sehr.

Du musst Dich nicht mit mir auseinandersetzen. Wirklich nicht.

Frako
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von Frako » So, 14.10.18, 11:19

Mein Vorschlag:
das nächste Mal steigen alle in Bus und feuern den Jahn frenetisch (wie sehr sehr oft geschehen) zum Sieg an!
Allen Seiten wäre geholfen und gut ists!

Hans_Jakob
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von Hans_Jakob » So, 14.10.18, 13:58

Frako hat geschrieben:Mein Vorschlag:
das nächste Mal steigen alle in Bus und feuern den Jahn frenetisch (wie sehr sehr oft geschehen) zum Sieg an!
Allen Seiten wäre geholfen und gut ists!

:clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap:
Schön hier zu sein :)

Westtribühne
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von Westtribühne » So, 14.10.18, 14:17

HZ hat geschrieben:Diejenigen, die hier im Forum bei Vorfällen mit der Polizei immer den Ultras die Hauptschuld geben, sollten ihre Haltung mal überdenken.
Mehr sag ich ned.
Bezüglich Fürth bleibe ich bei meiner Meinung: Beide Seiten, also Ultras und Polizei sind an der Eskalation schuld.
Die Polizei insofern, als sie Tage vor dem Spiel hätte kommunizieren müssen, dass der obligatorische Marsch wegen der Fürther Kirchweih nicht gestattet wird,.
Die Ultras sind genau so schuldig, weil sie das Normalste was zu tun gewsen wäre, nämlich in die Busse zu steigen, verweigert haben.
Und nur noch ein Satz für alle, die da meinen, ich kann hin gehen wo und wie ich will:
Man hat seinerzeit in Regensburg auch den Fanpulk von Dynamo Dresden daran gehindert durch den Christkindlmarkt zu marschieren. Warum wohl ???

HZ
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von HZ » So, 14.10.18, 14:42

Westtribüne- hier wird das Grundrecht auf Freiheit der Person eingeschränkt, ohne Begründung

"Die Freiheit der Person ist in Deutschland ein Grundrecht gemäß Art. 2 Abs. 2 Satz 2 und Art. 104 Grundgesetz und bezeichnet die körperliche Bewegungsfreiheit. Die Freiheit der Person ist ein eigenes Grundrecht und grenzt sich zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht nach Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG ab. Inhalt und Schutzbereich sind das Recht jedes Menschen, jeden zulässigen Ort seiner Wahl zu betreten, dort zu verbleiben und diesen zu verlassen, ohne durch die Staatsgewalt hieran behindert zu werden (körperliche Bewegungsfreiheit). "

Stört Dich das nicht, wenn die Staatsgewalt unsere Rechte einschränkt oder außer Kraft setzt?

Diejenigen, die ihre Rechte nicht wahrnehmen, denen ist es egal wenn diese eingeschränkt werden oder sie bemerken es gar nicht (nicht persönlich nehmen- ist nicht persönlich gemeint).
Wer auf keine Demo geht, der bemerkt auch nicht wie vielfach mit den Rechten der Demonstranten umgegangen wird.

Mir und vielen anderen ist es aber wichtig, dass wir uns frei bewegen können wie wir uns es wünschen (natürlich im legalen Rahmen).
Und das verbot die Polizei.
Warum auch immer?
Nochmal: es lag keine Gefahr vor! Mir wurde berichtet, dass einige Fans nach Spielschluß auf der Kärwa mit den Fürther Fans feierten!

Ich wünsche mir dringend etwas mehr Sensibilität gegenüber Grundrechtseinschränkungen!!!!

Hans_Jakob
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von Hans_Jakob » So, 14.10.18, 20:37

Also ich konnte mich in Fürth frei bewegen, den Personen um die is geht ist ihre Bewegungsfreiheit und angebliches Grundrecht ja nur wichtig damit sie möglichst viel Mist machen können um was anderes geht es doch garnicht. Nochmal eine Horde Gewaltbereiter angetrunkener die meistens nur auf Krawall gebürstet ist, lasse ich nicht auf ein Volksfest wo Familien mit Kindern sind. Das mit den Dresdnern damals was mein Vorredner angesprochen hat habe ich auch mitbekommen damals und das war genau so richtig wie das unsere in Fürth abgefangen wurden. Den Bewegungsfreiraum von Polizei bekannten Gewalttätern muss man einschränken, hier müste ich sogar ein großes Lob der Polizei aussprechen. Sicherheitsbedenken auf Großveranstaltungen wie einem Spiel in derr zweiten Liga oder große Volksfeste sollte die Polizei in der heutigen Zeit auf jedenfall immer auch mal mit spontanen Entscheidungen entgegenwirken können. Ich möchte dich sehen wenn dir am Christkindelsmarkt ein Dresdner was auch immer für einer was über den Schädel zieht dan ist das Geschrei groß dan heist es wie kam der da hin warum hat die Polizei den nicht. Ich möchte mich weder von einem Regensburger noch einem Dresdner oder sonst irgendeinen Schlägertrupp beim Jahnspiel stöhren lassen, und da verlasse ich mich auch auf die Polizei und wenn die es für richtig halten mal so einen Trupp aus dem Verkehr zu ziehen dan ist da meistens schon auch was dran. Wie gesagt ein Jahnfan der wegen dem Spiel nach Fürth gefahren ist dem ist dan auch der Fanmarsch mal egal, der steigt in den Bus und freut sich aufs Spiel, die anderen fahren dahin mit sicherheit nicht oder nicht nur wegen dem Jahn die haben anderes im Sinn, und da das nartürlich auch alles bekannt ist bei der Polizei weil das keine unbeschriebenen Blätter sind, kann ich die Entscheidung vor allem im Zusammenhang mit dem Volksfest in Fürth voll und ganz verstehen, und muss der Polizei sogar ein Lob aussprechen.
Schön hier zu sein :)

BW
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von BW » Mo, 15.10.18, 9:13

HZ hat geschrieben:Westtribüne- hier wird das Grundrecht auf Freiheit der Person eingeschränkt, ohne Begründung

"Die Freiheit der Person ist in Deutschland ein Grundrecht gemäß Art. 2 Abs. 2 Satz 2 und Art. 104 Grundgesetz und bezeichnet die körperliche Bewegungsfreiheit. Die Freiheit der Person ist ein eigenes Grundrecht und grenzt sich zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht nach Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG ab. Inhalt und Schutzbereich sind das Recht jedes Menschen, jeden zulässigen Ort seiner Wahl zu betreten, dort zu verbleiben und diesen zu verlassen, ohne durch die Staatsgewalt hieran behindert zu werden (körperliche Bewegungsfreiheit). "

Stört Dich das nicht, wenn die Staatsgewalt unsere Rechte einschränkt oder außer Kraft setzt?

Diejenigen, die ihre Rechte nicht wahrnehmen, denen ist es egal wenn diese eingeschränkt werden oder sie bemerken es gar nicht (nicht persönlich nehmen- ist nicht persönlich gemeint).
Wer auf keine Demo geht, der bemerkt auch nicht wie vielfach mit den Rechten der Demonstranten umgegangen wird.

Mir und vielen anderen ist es aber wichtig, dass wir uns frei bewegen können wie wir uns es wünschen (natürlich im legalen Rahmen).
Und das verbot die Polizei.
Warum auch immer?
Nochmal: es lag keine Gefahr vor! Mir wurde berichtet, dass einige Fans nach Spielschluß auf der Kärwa mit den Fürther Fans feierten!

Ich wünsche mir dringend etwas mehr Sensibilität gegenüber Grundrechtseinschränkungen!!!!

Um was geht es dir eigentlich HZ? Wenn alle immer sooo brav wären, wenn es keine Idioten und Randalieren gäbe, wenn sich jeder an Recht und Ordnung halten würden, dann, aber auch nur dann, würde das auch klappen. Da es aber nicht so ist, genau aus diesem Grund ist doch bei jeden Fussballspiel jede Menge Polizei vor Ort. Natürlich gibt es da auch "schwarze Schaafe" und das in Fürth hätte man insgesamt (Stichwort Kommunikation) besser lösen können. Aber eine Horde Fussball Fans durch die Innenstadt ist doch schon was anderes als einzelne Leute, die sich ihren Weg suchen. Ich möchte mal das Geschgrei hören, wenn 2.000 Dresdner grölend, randalierend und besoffen durch die Regensburgen Innenstadt herziehen. Da würde mir persönlich Angst und Bange. Leider ist so ein Fan Marsch auch das eine oder andere Mal mit Randale verbunden (man kann sogar sagen, dass einige Teilnehmer auf Randale aus sind), und das gehört unterbunden. Und darunter "leiden" dann auch normale Fans wie ich es einer bin auch, da dann meine Freiheitsrechte eingeschränkt werden. Aber die Sicherheit der anderen Menschen muss auch berücksichtigt und dann eben abgewogen werden.

HZ
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von HZ » Mo, 15.10.18, 10:29

BW- glaube mir, ich bin kein Randlierer.
Ich fuhr brav nach Fürth und zurück. Ohne Auffälligkeiten, außer einem Jahn Schal.
Das scheint dem USK aber zu genügen.

Nun formuliere ich mal persönlich bezogen:
Auch ich wurde festgehalten, mir wurde verweigert, dass ich mir Essen und was zu Trinken außerhalb des Stadions kaufe.
Für die Rückfahrt von Fürth nach Regensburg wurden wir -alle!- so lange festgehalten, bis der Zug nach Regensburg weg war (1 Stunde 50 Minuten Wartezeit in Nürnberg). Auch wurde mir(!) ebenso wie allen anderen der Besuch der Kärwa verwehrt.

Um was es mir geht?
Ich möchte als Fußballfan nicht behandelt werden wie ein potentieller Straftäter sondern wie ein Bürger des Landes.
Die Begleitung unserer Mannschaft soll ein Freizeitvergnügen sein und kein Spießruntenlauf.
Schuld daran, dass es nicht so war (wie schon oft) haben hier nicht DIE FANS sondern DAS USK.
Bei einer großen Menschenmenge (z.B. auch beim Oktoberfest) halten sich nie alle an die Regeln (die in diesem Fall nicht nachvollziehbar und überzogen waren), aber rechtfertigt dies kollektive Gewalt gegen alle?

Wenn Du das alles nicht verstehst, dann ist Dir echt nicht mehr zu helfen.
Ich würde mir wünschen, dass alle Fan für das, was ich hier fordere, einzutreten als dem USK gegenüber Verständnis aufzubringen!
Wer dies nach Fürth immer noch tut (ich verweise hier auch auf die gute Stellungnahme des Jahn), ...........

BW
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von BW » Mo, 15.10.18, 12:33

HZ hat geschrieben:BW- glaube mir, ich bin kein Randlierer.
Ich fuhr brav nach Fürth und zurück. Ohne Auffälligkeiten, außer einem Jahn Schal.
Das scheint dem USK aber zu genügen.

Nun formuliere ich mal persönlich bezogen:
Auch ich wurde festgehalten, mir wurde verweigert, dass ich mir Essen und was zu Trinken außerhalb des Stadions kaufe.
Für die Rückfahrt von Fürth nach Regensburg wurden wir -alle!- so lange festgehalten, bis der Zug nach Regensburg weg war (1 Stunde 50 Minuten Wartezeit in Nürnberg). Auch wurde mir(!) ebenso wie allen anderen der Besuch der Kärwa verwehrt.

Um was es mir geht?
Ich möchte als Fußballfan nicht behandelt werden wie ein potentieller Straftäter sondern wie ein Bürger des Landes.
Die Begleitung unserer Mannschaft soll ein Freizeitvergnügen sein und kein Spießruntenlauf.
Schuld daran, dass es nicht so war (wie schon oft) haben hier nicht DIE FANS sondern DAS USK.
Bei einer großen Menschenmenge (z.B. auch beim Oktoberfest) halten sich nie alle an die Regeln (die in diesem Fall nicht nachvollziehbar und überzogen waren), aber rechtfertigt dies kollektive Gewalt gegen alle?

Wenn Du das alles nicht verstehst, dann ist Dir echt nicht mehr zu helfen.
Ich würde mir wünschen, dass alle Fan für das, was ich hier fordere, einzutreten als dem USK gegenüber Verständnis aufzubringen!
Wer dies nach Fürth immer noch tut (ich verweise hier auch auf die gute Stellungnahme des Jahn), ...........

Und warum muss du mich jetzt beleidigen? (...dann ist mir nicht mehr zu helfen...)

Immer nur die Schuld bei der Polizei zu suchen, ist mir zu einfach, Und da meine ich jetzt nicht die Vorfälle in Fürth, sondern ganz allgemein. Eben weil es genügend Randalierer und Unrruhestifter gibt, werden Fans wie du und ich in solche Angelegenheiten unschuldig hineingezogen. Die Frage ist hier nur wer Schuld trägt? Die Polizei, die ja nur deswegen vor Ort ist, um die Randalierer und Unruhestifter zu bändigen und nicht doch auch ein großes Stück weit die Randalierer und Unruhestifter?

HZ
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von HZ » Di, 16.10.18, 11:46

BW hat geschrieben:
HZ hat geschrieben:BW- glaube mir, ich bin kein Randlierer.
Ich fuhr brav nach Fürth und zurück. Ohne Auffälligkeiten, außer einem Jahn Schal.
Das scheint dem USK aber zu genügen.

Nun formuliere ich mal persönlich bezogen:
Auch ich wurde festgehalten, mir wurde verweigert, dass ich mir Essen und was zu Trinken außerhalb des Stadions kaufe.
Für die Rückfahrt von Fürth nach Regensburg wurden wir -alle!- so lange festgehalten, bis der Zug nach Regensburg weg war (1 Stunde 50 Minuten Wartezeit in Nürnberg). Auch wurde mir(!) ebenso wie allen anderen der Besuch der Kärwa verwehrt.

Um was es mir geht?
Ich möchte als Fußballfan nicht behandelt werden wie ein potentieller Straftäter sondern wie ein Bürger des Landes.
Die Begleitung unserer Mannschaft soll ein Freizeitvergnügen sein und kein Spießruntenlauf.
Schuld daran, dass es nicht so war (wie schon oft) haben hier nicht DIE FANS sondern DAS USK.
Bei einer großen Menschenmenge (z.B. auch beim Oktoberfest) halten sich nie alle an die Regeln (die in diesem Fall nicht nachvollziehbar und überzogen waren), aber rechtfertigt dies kollektive Gewalt gegen alle?

Wenn Du das alles nicht verstehst, dann ist Dir echt nicht mehr zu helfen.
Ich würde mir wünschen, dass alle Fan für das, was ich hier fordere, einzutreten als dem USK gegenüber Verständnis aufzubringen!
Wer dies nach Fürth immer noch tut (ich verweise hier auch auf die gute Stellungnahme des Jahn), ...........

Und warum muss du mich jetzt beleidigen? (...dann ist mir nicht mehr zu helfen...)

Immer nur die Schuld bei der Polizei zu suchen, ist mir zu einfach, Und da meine ich jetzt nicht die Vorfälle in Fürth, sondern ganz allgemein. Eben weil es genügend Randalierer und Unrruhestifter gibt, werden Fans wie du und ich in solche Angelegenheiten unschuldig hineingezogen. Die Frage ist hier nur wer Schuld trägt? Die Polizei, die ja nur deswegen vor Ort ist, um die Randalierer und Unruhestifter zu bändigen und nicht doch auch ein großes Stück weit die Randalierer und Unruhestifter?
BW- sorry, aber ich wollte Dich nicht beleidigen. Mit der Aussage meinte ich, dass wir da dann nicht zusammenkommen können(wie´s im Bayerischen heißt). Und unsere Diskussion ging doch um die aktuellen Vorfälle in Fürth.
So viel Polizei, wie da immer aufläuft, vollkommen übertrieben (wieder Fürth)

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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von Moartl » Mi, 17.10.18, 9:58

Mittelbayerische vom 17.10. hat geschrieben:Jahn: Wird Fanmarsch zum Protestmarsch?
Vorfälle zwischen Fans und der Polizei sorgten für Aufsehen. Dort wurde ein Marsch verboten. Jetzt wird er nachgeholt.
....
Am Spieltag gegen Darmstadt könnte der Fanmarsch zur Protestplattform einiger Fans werden. Von Kumpfmühl aus wollen die verschiedenen Fangruppierungen zur Continental Arena gehen
.....
Viele Grüße Martin
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Re: Die Würde der Fans ist antastbar

Beitrag von HZ » Mi, 14.11.18, 7:57

»Kollektivstrafen sind immer ein Angriff auf alle Fans«
Polizeigewalt bei Fußballspiel in Dortmund. Anzeige gegen Berliner Bundesligamanager erstattet. Ein Gespräch mit Fritz Müller
Interview: Oliver Rast
Fritz Müller ist Mitglied der »Fanhilfe Hertha BSC«

Am 27. Oktober spielte Hertha BSC bei Borussia Dortmund im Westfalenstadion – ein Fußballbundesligaspiel, das wegen polizeilicher Übergriffe im Gästeblock in die Schlagzeilen geriet. Was war vorgefallen?

Zum 15. Geburtstag der Ultragruppe »Hauptstadtmafia« zeigten ­Hertha-Fans eine Choreografie im Gäste­block. Die dazugehörigen Utensilien wurden im Vorfeld angemeldet und von BVB-Verantwortlichen genehmigt. Während der Aktion wurde pyrotechnisches Material gezündet. Kurz nach dem Zusammenlegen des großen Banners und den Fahnenstangen marschierten etwa 25 bis 30 Polizisten direkt vor dem Gästeblock auf, um die Gegenstände ohne Angabe von Gründen an sich zu nehmen. Die Herthaner protestierten dagegen und leisteten Widerstand. Dazu muss man wissen: Selbstgemalte Fahnen mit Gruppenlogo haben einen enorm hohen Stellenwert bei den Fans. Die Polizisten reagierten mit dem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken.

Wir sagen deutlich: Entgegen anderslautender Meldungen setzten Hertha-Fans weder Eisenstangen ein noch vermummte sich jemand unter dem besagten Banner. Alle Personen waren zu jeder Zeit voll sichtbar und konnten videografiert werden. Das brutale Vorgehen der Einsatzkräfte ist aus unserer Sicht nicht rechtsstaatlich und absolut unverhältnismäßig. Auf der Pressekonferenz erklärte der Einsatzleiter der Dortmunder Polizei, er habe nicht nur Verletzungen auf beiden Seiten in Kauf genommen, sondern auch gewusst, welche Reaktion durch das Einschreiten der Beamten provoziert werden würde.

Die Hertha-Geschäftsführung antwortete auf die Vorfälle in Dortmund mit einer Pressemitteilung am 2. November. Darin hieß es u. a., dass »das Einbringen von Bannern, Spruchbändern, Blockfahnen und Doppelhaltern« für das Heimspiel gegen RB Leipzig am 4. November untersagt sei – und zwar für Heim- wie für Gästefans »ab sofort und bis auf weiteres«. Wie reagierte die aktive Fanszene auf diese Sanktionen?

Die Geschäftsführung zeigte keinen Willen, die Vorfälle in Dortmund von allen Seiten zu beleuchten. Blind wurde den Aussagen der Polizei geglaubt. Kollektivstrafen sind immer ein unzulässiger Angriff auf alle Fans, deshalb entschied sich die aktive Fanszene, auf den Support im Stadion zu verzichten. Die Verbote betreffen auch pauschal Gästefans.

Am vergangenen Spieltag gab es von Fans verschiedener Vereine Solidaritätsbekundungen mit den Hertha-Ultras. Haben Sie den Eindruck, dass man sich bei Repressionsfällen stärker vernetzt hat?

Der Polizeieinsatz in Dortmund gegen uns Herthaner wurde als Angriff auf alle Fans gesehen – deutschlandweit. Die Unantastbarkeit von Fahnen ist ein ungeschriebenes Gesetz. Deshalb war die Solidarität eine logische Folge. Zudem arbeiten Fanhilfen und -anwälte teilweise bereits seit Jahren gut vernetzt zusammen, um die Rechte von Fußballfans einzufordern.

In Ihrer Pressemitteilung vom 7. November sprechen Sie von »herabwürdigenden Anfeindungen und falschen Anschuldigungen« seitens der Hertha-Klubführung. Deshalb haben Sie Hertha-Manager Michael Preetz »wegen Beleidigung und übler Nachrede« angezeigt. Was versprechen Sie sich von dieser Anzeige?

Herr Preetz hat durch seine verbalen Angriffe unsere Glaubwürdigkeit öffentlich angezweifelt – obwohl wir nur das aufgezählt haben, was wir im Dortmunder Gästeblock beobachten mussten. Das ist für uns als Fans verletzend und herabwürdigend. Mit unserer Anzeige wollen wir einen juristischen Sachverhalt aufgeklärt bekommen. Für uns ist der Bogen einfach überspannt. Man darf sich nicht sämtliche Äußerungen gefallen lassen – genug ist genug!

Wie kann es zwischen aktiver Fanszene und Verein bei Hertha BSC weitergehen?

Das wird die Zeit zeigen. Am vergangenen Donnerstag gab es zumindest seit langer Zeit wieder einen Dialogansatz, im Rahmen eines »runden Tischs« mit Fanvertretern, darunter auch den Ultras. Was daraus wird, steht in den Sternen. Für uns als »Fanhilfe Hertha BSC« steht erst einmal die weitere Aufarbeitung des brutalen Polizeieinsatzes in Dortmund an. Da ist das letzte Wort von unserer Seite noch nicht gesprochen.

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